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[[2016]] kandidierte Simone Lange - unterstützt auch von CDU und Grünen - als Oberbürgermeisterin in Flensburg gegen den Amtsinhaber (SSW). Am [[5. Juni]] [[2016]] wurde sie mit 51,4 % der abgegebenen Stimmen im ersten Wahlgang zur Oberbürgermeisterin gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 31 %.
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[[2016]] kandidierte Simone Lange - unterstützt auch von CDU und Grünen - als Oberbürgermeisterin in Flensburg gegen den Amtsinhaber Simon Farber (SSW). Am [[5. Juni]] [[2016]] wurde sie mit 51,4 % der abgegebenen Stimmen im ersten Wahlgang zur Oberbürgermeisterin gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 31 %.
  
 
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Sie trat ihr neues Amt am [[17. Januar]] [[2017]] an.

Aktuelle Version vom 12. Januar 2020, 15:22 Uhr

Simone Lange
Simone Lange
Geboren: 24. Oktober 1976

Simone Lange, * 24. Oktober 1976 in Rudolstadt; Kriminalbeamtin, Oberbürgermeisterin von Flensburg. Verheiratet, 2 Kinder. 2003 Eintritt in die SPD.

Werdegang

Simone Lange studierte an der Verwaltungs-Fachhochschule Altenholz und war danach mehr als zehn Jahre als Beamtin bei der Kriminalpolizei Flensburg tätig.

Nach ihrem Eintritt in die SPD wurde sie im Kreisverband Flensburg aktiv. Von 2005 bis 2007 und von 2010 bis 2014 war sie stellv. Vorsitzende, von 2014 bis 2016 Vorsitzende der Flensburger SPD.

Von 2008 bis 2012 gehörte sie der Flensburger Ratsversammlung an, war Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses und bis 2010 stellv. Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion.

Seit 2009 gehört sie zum Vorstand der AfA Flensburg.

Landtag

Von 2012 bis 2016 vertrat Simone Lange als direkt gewählte Abgeordnete den Wahlkreis 3 (Stadt Flensburg); sie war aktiv im Innen- und Umweltausschuss.

Oberbürgermeisterin

2016 kandidierte Simone Lange - unterstützt auch von CDU und Grünen - als Oberbürgermeisterin in Flensburg gegen den Amtsinhaber Simon Farber (SSW). Am 5. Juni 2016 wurde sie mit 51,4 % der abgegebenen Stimmen im ersten Wahlgang zur Oberbürgermeisterin gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 31 %.

Sie trat ihr neues Amt am 17. Januar 2017 an.

Bewerbung um den Parteivorsitz

Simone Lange auf dem SPD-Parteitag in Wiesbaden

Am Abend des 12. Februar 2018 meldete Simone Lange in einer Mail an den Parteivorstand in Berlin ihre Kandidatur um den Parteivorsitz gegen die von Martin Schulz vorgeschlagene Andrea Nahles an. "Das Amt der Bundesvorsitzenden ist von weitreichender Bedeutung für die gesamte Partei und das gesamte Land und darf nicht von einer kleinen Gruppe intern festgelegt werden," erläuterte sie ihre Motivation.[1]

Auf dem Bundesparteitag in Wiesbaden vom 22. April 2018 erhielt sie 172 (27,6 %) der von den Delegierten abgegebenen Stimmen; Andrea Nahles wurde mit 414 Stimmen (66,4 %) gewählt, 7 Stimmen waren ungültig.

Am 2. August 2019 kündigt Simone Lange an, sich gemeinsam mit Bautzens Oberbürgermeister Alexander Ahrens in Nachfolge von Andrea Nahles um den Parteivorsitz zu bewerben. Zum 17. August wurden alle Bewerberinnen und Bewerber eingeladen, ihre Bewerbung beim Landesvorstand vorzustellen. Simone Lange konnte diesen Termin nicht wahrnehmen.[2]

Auf der ersten Regionalkonferenz am 4. September zog das Duo seine Kandidatur zurück und setzte sich für das Duo Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans ein.[3]

Quellen

  1. So mischt Simone Lange die SPD auf, Kieler Nachrichten, 14.2.2018
  2. SPD Schleswig-Holstein: Wir freuen uns auf spannende Debatten, 17.8.2019
  3. Simone Lange und Alexander Ahrens ziehen Kandidatur zurück, DIE ZEIT, 4.9.2019