1848

Durch die industrielle Revolution in Deutschland, den Übergang zur auf Lohnarbeit basierenden Industrieproduktion, entsteht eine zunächst unorganisierte Arbeiterklasse. Dieses Proletariat ist ausgebeutet und verelendet, politisch rechtlos und durch die Polizei unterdrückt. Die industrielle Produktion zwingt den Menschen, seine Arbeitskraft zu verkaufen, statt wie bisher sein Arbeitsergebnis; er wird der Leistungsfähigkeit der Maschine angepasst, nicht umgekehrt.

In der Revolution vom März 1848 erkämpft sich das Proletariat an der Seite des Bürgertums Rechte und beginnt sich zu organisieren. Seine radikaleren politischen und sozialen Forderungen werden von den Bürgern jedoch nicht mitgetragen. Dies lässt die anfängliche Einheit von städtischer Mittel- und Unterschicht bald zerbrechen. Die Frankfurter Nationalversammlung beschließt eine Reichsverfassung und schafft eine Provisorische Zentralgewalt, verfügt jedoch nicht über eigene militärische Kräfte zur Einigung des Deutschen Reiches.

Regierungsantritt König Frederiks VII. von Dänemark, der, vom Parlament gedrängt, eine Verfassung für den Gesamtstaat unter Einschluss von Schleswig und Holstein vorlegt. Daneben tragen die Ideen der Märzrevolution dazu bei, die Schleswig-Holsteinische Erhebung gegen den dänischen Gesamtstaat auszulösen, die am 24. März mit der Ausrufung einer provisorischen Landesregierung beginnt. Militärisch werden die Schleswig-Holsteiner von preußischen Truppen unterstützt. Auf Druck der europäischen Großmächte schließen Dänemark und Preußen im August den Waffenstillstand von Malmö. Die Schleswig-Holsteiner werden nicht gefragt.

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September

  • 3. September - Abschluss des Allgemeinen Arbeiterkongresses.

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Dezember

Nicht datiert