Christoph Beeck

Aus SPD Geschichtswerkstatt
Christoph Beeck
Christoph Beeck
Geboren: 7. April 1994

Christoph Momme Beeck, * 7. April 1994 in Kiel; Student. Mitglied der SPD seit 2012.

Leben & Beruf

  • Aufgewachsen in Kiel, 2013 Abitur
  • Zur Zeit Studium der Wirtschaft/Politik, Latein, Geschichte im Profil Lehramt an Gymnasien (Didaktik, Pädagogik) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
  • Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Hans-Peter Bartels und Mathias Stein, dort u.a. Entwicklung der Kampagne radverkehr-verbessern.de

Partei & Politik

  • 2011 Mitglied der Kieler Jusos
  • 2012 Mitglied der SPD im Ortsverein Suchsdorf
  • 2013 in den Vorstand des Ortsvereins gewählt, seit 2018 OV-Vorsitzender; auch Online-Verantwortlicher
  • 2013-2018 Mitglied im Kreisvorstand der Jusos, davon 2015 bis 2018 Kreisgeschäftsführer, dort u.a. Einführung der Juso-Kommunalrunde und Anstoßen eines Jugendwahlprogrammprozesses mit dem Ergebnis von sieben Jusos in der Ratsversammlung
  • 2016 bis 2019 zum Vorsitzenden des Juso-Landesausschusses gewählt
  • 2017 Listenkandidat zur Landtagswahl
  • seit 2017 Mitglied im Ortsbeirat Kiel-Suchsdorf, zunächst nachgerückt für Anemone Helbig, 2018 dann gewählt, Themenschwerpunkt Verkehr
  • 2018 Listenkandidat zur Kommunalwahl; auf die Bewerbung im Wahlkreis 7 (Steenbek-Projensdorf-Klausbrook) zugunsten von Anna-Lena Walczak
  • 2014, 2016, 2018 Vorsitzender Verband politischer Jugend Kiel
  • 2018 und 2020 Abgeordneter im Studierendenparlament (StuPa) der CAU, mehrere Jahre Mitglied der Fachschaftsvertretung und von verschiedenen Senatsausschüssen (Juso-Hochschulgruppe?)
  • 2015-2018 stellv. bürgerliches Mitglied im Jugendhilfeausschuss, seitdem im Bauausschuss
  • seit 2019 Mitglied im Fahrradforum Kiel
  • seit 2020 Tagungsleitung Kreisausschuss der Kieler SPD

Christoph Beeck setzt sich nach eigenem Bekunden innerparteilich für die Werte Beteiligung, Offenheit und Unabhängigkeit ein.

Im November 2019 kritisierte er öffentlich, dass der Kieler Kreisvorstand sich vor der Wahl zum Parteivorsitz offen für das Duo Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans aussprach. Dies wurde von den Kieler Nachrichten bereitwillig aufgegriffen und als "Unruhe" gedeutet.[1]

Zum Bundesparteitag im Dezember 2019 stellte der Ortsverein Suchsdorf auf seine Initiative den Antrag auf "Verzicht auf Spenden von Unternehmen und Verbänden". Ziel war eine Selbstverpflichtung des Parteivorstands und aller Gliederungen, ab sofort auf die Annahme von Unternehmensspenden komplett zu verzichten, wie es die Kieler SPD bereits seit 1972 praktiziert. Die Finanzierung der Parteiarbeit sollte statt dessen über eine Beitragserhöhung in Höhe von von 5 % sichergestellt werden. Vom Kieler Kreisverband unterstützten nur die Ortsvereine Hassee und West/Altstadt den Antrag. Die Antragskommission empfahl die Punkte 1-4 des Antrags zur Ablehnung, Punkt 5 (Unternehmensspenden per Gesetz von der Zustimmung des jeweiligen Betriebsrats abhängig zu machen) zur Überweisung an die SPD-Bundestagsfraktion.[2] Eine Abstimmung über den Antrag ist aus dem Parteitagsprotokoll nicht zu ersehen.[3]

Links

Einzelnachweise

  1. Kluth, Michael: SPD streitet um Wahlempfehlung, Kieler Nachrichten, 5.11.2019
  2. Antragsbuch zum ordentlichen Bundesparteitag der SPD, Berlin, 6.-8. Dezember 2019, Antragsbereich Organisationspolitik, Antrag O114, S. 639 f.
  3. Vgl. Protokoll des Bundesparteitags. Ordentlicher Bundesparteitag 06. bis 08. Dezember. Er hätte auf S. 213, 238, 239 oder 243 aufgerufen werden müssen. Dies ist nicht der Fall.