Klaus-Dieter Müller: Unterschied zwischen den Versionen
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Prof. Dr. '''Klaus-Dieter Müller''', * [[20. Juni]] [[1951]] in Neumünster; Politologe und Medienwissenschaftler | Prof. Dr. '''Klaus-Dieter Müller''', * [[20. Juni]] [[1951]] in Neumünster; Politologe und Medienwissenschaftler. Mitglied der SPD seit [[1969]]. | ||
== Werdegang == | == Werdegang == | ||
Klaus-Dieter Müller wuchs in Neumünster auf und machte dort [[1971]] an der Immanuel-Kant-Schule Abitur. Mit Unterbrechungen studierte er bis [[1984]] an der Universität Hamburg Rechts- und Politische Wissenschaft mit dem Abschluss Diplom-Politologe. Am [[23. Dezember]] [[2005]] wurde er von der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg zum Dr. phil. promoviert. Seine Dissertation ist im VISTAS-Verlag unter dem Titel „www.internet-abgeordnete.de – Die digitale Welt und das Rollenverständnis von Abgeordneten“ erschienen. | Klaus-Dieter Müller wuchs in Neumünster auf und machte dort [[1971]] an der Immanuel-Kant-Schule Abitur. Mit Unterbrechungen studierte er bis [[1984]] an der Universität Hamburg Rechts- und Politische Wissenschaft mit dem Abschluss Diplom-Politologe. Am [[23. Dezember]] [[2005]] wurde er von der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg zum Dr. phil. promoviert. Seine Dissertation ist im VISTAS-Verlag unter dem Titel „www.internet-abgeordnete.de – Die digitale Welt und das Rollenverständnis von Abgeordneten“ erschienen. | ||
Schon [[1972]] machte er sich mit dem Service-Betrieb am Schwedenkai der Landeshauptstadt Kiel selbstständig; seit [[1979]] ist er als Fernsehproduzent tätig. | Schon [[1972]] machte er sich mit dem Service-Betrieb am Schwedenkai der Landeshauptstadt Kiel selbstständig; seit [[1979]] ist er als Fernsehproduzent tätig. [[2015]] hatte er zwei Firmen, die ''Experimental Game GmbH'' und die ''Climate Media Factory UG -haftungsbeschränkt-''. | ||
Seit dem [[10. November]] [[2003]] ist er Professor für Medienwissenschaft und Entrepreneurship an der Filmuniversität Babelsberg (früher Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf") in Potsdam-Babelsberg, der Kunsthochschule des Landes Brandenburg. | Seit dem [[10. November]] [[2003]] ist er Professor für Medienwissenschaft und Entrepreneurship an der Filmuniversität Babelsberg (früher Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf") in Potsdam-Babelsberg, der Kunsthochschule des Landes Brandenburg. | ||
== | Er hat eine Tochter. Als Konfession gibt er "evangelisch" an. | ||
== Partei & Politik == | |||
Schon früh standen für Klaus-Dieter Müller wirtschaftspolitische Themen und Fragen der beruflichen Selbstständigkeit und ihrer politischen Bedeutung im Mittelpunkt der Arbeit. Ende der 1970er Jahre wurde er in den Landesvorstand der [[Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen (AGS)]] gewählt, von [[1983]] bis [[2006]] war er ihr Landesvorsitzender, von [[1987]] bis [[1997]] auch stellvertretender Bundesvorsitzender. | Schon früh standen für Klaus-Dieter Müller wirtschaftspolitische Themen und Fragen der beruflichen Selbstständigkeit und ihrer politischen Bedeutung im Mittelpunkt der Arbeit. Ende der 1970er Jahre wurde er in den Landesvorstand der [[Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen (AGS)]] gewählt, von [[1983]] bis [[2006]] war er ihr Landesvorsitzender, von [[1987]] bis [[1997]] auch stellvertretender Bundesvorsitzender. | ||
Von [[1991]] bis [[2010]] war er zudem Sprecher des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung Nord-Ostdeutschland und Mitglied im Bundesvorstand des Managerkreises. Er ist weiterhin Mitglied im Steering-Komitee dieser Organisation. | Von [[1991]] bis [[2010]] war er zudem Sprecher des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung Nord-Ostdeutschland und Mitglied im Bundesvorstand des Managerkreises. Er ist weiterhin Mitglied im Steering-Komitee dieser Organisation. | ||
=== Kommunalpolitik === | === Kommunalpolitik === | ||
In der [[Kommunalwahl 1974]] wurde Klaus-Dieter Müller in die Ratsversammlung von [[Kreisverband Neumünster|Neumünster]] gewählt. | |||
=== Landtag === | === Landtag === | ||
In der [[Landtagswahl 1996]] errang Klaus-Dieter Müller als Direktkandidat den Wahlkreis Kiel-Südwest; [[2000]] gewann er den Wahlkreis erneut direkt. Als MdL war er Sprecher der SPD im Wirtschaftsausschuss und dessen stellvertretender Vorsitzender. Außerdem gehörte er dem Stiftungsrat der Technologiestiftung des Landes an. | [[Datei:Post für Sie vom Kieler Kleeblatt LTW 27.02.2000.jpg|260px|thumb|left|Flyer der vier Kieler Kandidaten zur Landtagswahl 2000]] | ||
In der [[Landtagswahl 1996]] errang Klaus-Dieter Müller als Direktkandidat den Wahlkreis Kiel-Südwest; am [[27. Februar]] [[2000]] gewann er den Wahlkreis erneut direkt. Als MdL war er Sprecher der SPD im Wirtschaftsausschuss und dessen stellvertretender Vorsitzender. Außerdem gehörte er dem Stiftungsrat der Technologiestiftung des Landes an. | |||
[[2005]] trat er nicht wieder an, da er seinen Lebensmittelpunkt nach Berlin und Potsdam verlegt hatte. Offenbar blieb er aber Mitglied im [[Kreisverband Neumünster]]. | |||
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*[http://lassmalschnacken.de/29 Interview mit Klaus-Dieter Müller im Juni 2013 in der Reihe "Lass mal schnacken" im Offenen Kanal Kiel] | *[http://lassmalschnacken.de/29 Interview mit Klaus-Dieter Müller im Juni 2013 in der Reihe "Lass mal schnacken" im Offenen Kanal Kiel] | ||
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Aktuelle Version vom 24. Februar 2026, 03:19 Uhr
| Klaus-Dieter Müller |
Prof. Dr. Klaus-Dieter Müller, * 20. Juni 1951 in Neumünster; Politologe und Medienwissenschaftler. Mitglied der SPD seit 1969.
Werdegang
Klaus-Dieter Müller wuchs in Neumünster auf und machte dort 1971 an der Immanuel-Kant-Schule Abitur. Mit Unterbrechungen studierte er bis 1984 an der Universität Hamburg Rechts- und Politische Wissenschaft mit dem Abschluss Diplom-Politologe. Am 23. Dezember 2005 wurde er von der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg zum Dr. phil. promoviert. Seine Dissertation ist im VISTAS-Verlag unter dem Titel „www.internet-abgeordnete.de – Die digitale Welt und das Rollenverständnis von Abgeordneten“ erschienen.
Schon 1972 machte er sich mit dem Service-Betrieb am Schwedenkai der Landeshauptstadt Kiel selbstständig; seit 1979 ist er als Fernsehproduzent tätig. 2015 hatte er zwei Firmen, die Experimental Game GmbH und die Climate Media Factory UG -haftungsbeschränkt-.
Seit dem 10. November 2003 ist er Professor für Medienwissenschaft und Entrepreneurship an der Filmuniversität Babelsberg (früher Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf") in Potsdam-Babelsberg, der Kunsthochschule des Landes Brandenburg.
Er hat eine Tochter. Als Konfession gibt er "evangelisch" an.
Partei & Politik
Schon früh standen für Klaus-Dieter Müller wirtschaftspolitische Themen und Fragen der beruflichen Selbstständigkeit und ihrer politischen Bedeutung im Mittelpunkt der Arbeit. Ende der 1970er Jahre wurde er in den Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen (AGS) gewählt, von 1983 bis 2006 war er ihr Landesvorsitzender, von 1987 bis 1997 auch stellvertretender Bundesvorsitzender.
Von 1991 bis 2010 war er zudem Sprecher des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung Nord-Ostdeutschland und Mitglied im Bundesvorstand des Managerkreises. Er ist weiterhin Mitglied im Steering-Komitee dieser Organisation.
Kommunalpolitik
In der Kommunalwahl 1974 wurde Klaus-Dieter Müller in die Ratsversammlung von Neumünster gewählt.
Landtag

In der Landtagswahl 1996 errang Klaus-Dieter Müller als Direktkandidat den Wahlkreis Kiel-Südwest; am 27. Februar 2000 gewann er den Wahlkreis erneut direkt. Als MdL war er Sprecher der SPD im Wirtschaftsausschuss und dessen stellvertretender Vorsitzender. Außerdem gehörte er dem Stiftungsrat der Technologiestiftung des Landes an.
2005 trat er nicht wieder an, da er seinen Lebensmittelpunkt nach Berlin und Potsdam verlegt hatte. Offenbar blieb er aber Mitglied im Kreisverband Neumünster.

Ehrungen
Der Ortsverein Neumünster-Süd ehrte seinen ehemaligen Vorsitzenden - der dafür aus Berlin angereist war - am 25. Juni 2019 im "Kiek In" für 50 Jahre Zugehörigkeit zur Partei.
Videos
Lass mal schnacken (2014)
- oder ohne Youtube unter Lass mal schnacken! Folge 29
Links
- Landtagsinformationssystem: Klaus-Dieter Müller
- Wikipedia: Klaus-Dieter Müller
- Interview mit Klaus-Dieter Müller im Juni 2013 in der Reihe "Lass mal schnacken" im Offenen Kanal Kiel
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Klaus-Dieter Müller aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

