Marta Sakmirda
| Marta Sakmirda |
Marta Sakmirda (geb. Bartsch), * 20. März 1930 in Frankfurt am Main, † 23. Januar 2017 in Kronshagen; Angestellte. Verheiratet mit Theodor Sakmirda, eine Tochter. SPD-Mitglied seit 1948.
Leben & Beruf
Marta Bartsch wurde in eine sozialdemokratische Familie hineingeboren. Ihre Großeltern mütterlicherseits waren Paul und Helene Grünig. Nach dem Schulabschluss war Marta zunächst einige Jahre beim Landesverband beschäftigt, trat 1948 in die DAG ein und wechselte später zur ÖTV.
1953 heirateten sie und Theo Sakmirda, die sich in der SAJ kennengelernt hatten. Die beiden hatten eine Tochter. 1973 zogen sie nach Kronshagen.
Von 1968 bis 1974 war Marta Sakmirda in verschiedenen Funktionen bei der Kieler AWO beschäftigt, u.a. für die Mitgliederbetreuung, die Ferienmaßnahmen und auch für die Gestaltung des AWO-Hauses in der Fockstraße.
Ab 1975 war sie für Norbert Gansel tätig.
1988 gründeten Marta und Theo Sakmirda zusammen mit Fritz und Edith Koch und weiteren Freunden aus ihrer Falkengruppe das Kindheitsmuseum in Schönberg und kümmerten sich viele Jahre um die Organisation und den Betrieb des Museums.
Nach der Wende 1989 unterstützte das Ehepaar die Genossen in Güstrow/MV beim Aufbau der Parteistrukturen und beteiligte sich an der Gründung der AWO in Güstrow.
Partei & Politik
Beruf und Politik gingen bei Marta Sakmirda ineinander über und ließen sich kaum trennen. Politische Funktionen oder Ehrenämter übernahm sie nie, aber aus ihrer Familiengeschichte heraus war sie der Politik und der Sozialdemokratie verwachsen.
Bereits kurz nach dem Krieg 1946 gehörte Marta mit zu den ersten Mitgliedern bei den Roten Falken.
Nach dem Schulbesuch war sie vom 1. Oktober 1947 bis 23. September 1954 beim Landesverband beschäftigt, u.a. als Mitarbeiterin von Franz Osterroth, dem Sekretär für Frauen und Kultur. Für einen Volkshochschullehrgang in Schweden "Demokratie für junge Deutsche", erhielt sie von Mai bis Dezember (Jahr?) Sonderurlaub.
1975 übernahm sie für Norbert Gansel die Leitung seines Wahlkreisbüros in Kiel. Nach der Bundestagswahl 1976 bildete er mit den beiden neu gewählten Bundestagsabgeordneten Heide Simonis (Rendsburg-Eckernförde) und Horst Jungmann (Plön-Neumünster) die Bürogemeinschaft "Nordpol". Marta Sakmirda blieb dort bis 1994 tätig, zuletzt auf Teilzeitbasis.

