Übersicht der Parteien der Arbeiterbewegung: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SPD Geschichtswerkstatt
 
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* BRD [[1956]]: Verbot der KPD.
 
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* BRD [[1968]]: Wiedergründung der KPD als Deutsche Kommunistische Partei (DKP).
 
* BRD [[1968]]: Wiedergründung der KPD als Deutsche Kommunistische Partei (DKP).
* DDR [[1989]]: Gründung der SDP - damit gab es zum ersten Mal seit der Zwangsvereinigung wieder eine sozialdemokratische Partei in der DDR.  
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* DDR [[1989]]: Gründung der [[Sozialdemokratische Partei in der DDR (SDP)|SDP]] - damit gab es zum ersten Mal seit der Zwangsvereinigung wieder eine sozialdemokratische Partei in der DDR.  
 
* DDR [[1989]]: Umbenennung der SED in Sozialistische Einheitspartei Deutschlands – Partei des Demokratischen Sozialismus (SED-PDS).
 
* DDR [[1989]]: Umbenennung der SED in Sozialistische Einheitspartei Deutschlands – Partei des Demokratischen Sozialismus (SED-PDS).
  

Aktuelle Version vom 8. November 2019, 14:50 Uhr

Die Parteien der Arbeiterbewegung haben sich im Laufe der Geschichte immer wieder verändert. Verboten unter Kaiser, Nazis und Kommunisten. Abgespalten. Vereinigt. Umbenannt. Die SPD ist der Stamm. Die Wurzel der Sozialdemokratie ist der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein (ADAV) von 1863:

Kaiserreich

Weimarer Republik

  • Abspaltung von der USDP 1919: Spartakusbund / Gründung der Kommunistischen Partei Deutschland (KPD)
  • Vereinigung 1920: Größere Teile der USPD + KPD = "Vereinigte KPD" (VKSP) - diesen Namen nutzte die KPD nur zwei Jahre. Danach: KPD
  • Vereinigung 1924: Ein kleiner Teil der USPD + MSPD = "Vereinigte SPD" (VSPD) - diesen Namen nutzte die SPD nur übergangsweise. Danach wieder: SPD
  • Abspaltung von der SPD 1932: Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD) - nicht zu verwechseln mit der namensgleichen SAP von 1875. An dieser Abspaltung beteiligte sich u.a. der junge Willy Brandt.
  • Vereinigung 1931: Die verbliebene Rest-USPD schloss sich der SAPD an.

Nazi-Diktatur

  • Verbot von SPD, SAPD und KPD unter der Nazis 1933-1945.

Nachkriegsdeutschland

  • Wiedergründung von SPD und KPD 1945.

Geteiltes Deutschland: DDR & BRD

  • Sowjetische Besatzungszone (später DDR) 1946: Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur Sozialistischen Einheitspartei (SED). Dies war faktisch ein Verbot der SPD.
  • BRD 1951: Abspaltung von der KPD: Unabhängige Arbeiterpartei Deutschlands (UAPD) - Auflösung bereits 1952.
  • BRD 1956: Verbot der KPD.
  • BRD 1968: Wiedergründung der KPD als Deutsche Kommunistische Partei (DKP).
  • DDR 1989: Gründung der SDP - damit gab es zum ersten Mal seit der Zwangsvereinigung wieder eine sozialdemokratische Partei in der DDR.
  • DDR 1989: Umbenennung der SED in Sozialistische Einheitspartei Deutschlands – Partei des Demokratischen Sozialismus (SED-PDS).

Wiedervereintes Deutschland

  • 1990: Umbenennung der SED-PDS in Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS).
  • 1990: Vereinigung von SDP und SPD.
  • 2004: Umbenennung der PDS in Die Linkspartei.PDS.
  • 2005: Abspaltung von der SPD: Arbeit & soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative (WASG).
  • 2007: Vereinigung PDS + WASG zu Die Linke.