Marianne Tidick: Unterschied zwischen den Versionen
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== Weblinks == | == Leben & Beruf == | ||
Marianne Tidick wuchs als Tochter eines Schiffsingenieurs in Hamburg-Altona auf.<ref>Artikel ''Marianne Tidick'', ''Internationales Biographisches Archiv'' 35/1996 vom 19.8.1996, im ''[https://www.munzinger.de/search/go/document.jsp?id=00000018614 Munzinger-Archiv]''</ref> Sie besuchte Schulen in Hamburg und Newcastle-on-Tyne/GB. Nach dem Abitur studierte sie von [[1962]] bis [[1968]] in Hamburg und Fayettevillle/USA Germanistik und Anglistik/Amerikanistik. [[1970]] legte sie das Zweite Staatsexamen ab. Nach kurzer Tätigkeit als Studienrätin im Hamburger Schuldienst wurde sie schon [[1971]] Referentin im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft in Bonn. [[1976]] übernahm sie in Hamburg die Geschäftsführung der ''Stiftung Jugend forscht e.V.''; [[1987]] wechselte sie als Generalsekretärin zur Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung, bevor sie [[1988]] in Schleswig-Holstein Ministerin wurde. | |||
Marianne Tidick war verheiratet. | |||
== Partei & Politik == | |||
Sie trat [[1974]] in Bonn in die SPD ein; vor allem war ihr Chancengleichheit in der Bildungspolitik wichtig.<ref>Artikel ''Marianne Tidick'', ''Internationales Biographisches Archiv'' 35/1996 vom 19.8.1996, im ''[https://www.munzinger.de/search/go/document.jsp?id=00000018614 Munzinger-Archiv]''</ref> Nach dem Regierungswechsel von [[1988]] berief [[Björn Engholm]] sie am [[31. Mai]] [[1988]] in [[Kabinett Engholm I|sein Kabinett]] als Ministerin für Bundesangelegenheiten und stellvertretende Ministerpräsidentin. [[1990]] übernahm sie das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, das sie - bei leicht geändertem Zuschnitt (Sport statt Jugend) - auch [[Kabinett Engholm II|in Engholms zweitem Kabinett]] bis [[1993]] leitete. Nach der Aufteilung des Ressorts unter [[Heide Simonis]] war sie bis zur [[Landtagswahl 1996]] Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Sie brachte in ihrer Amtszeit viele grundlegende Reformen an Schleswig-Holsteins Schulen und Hochschulen auf den Weg, unter anderem die Gründung der Fachhochschule Westküste in Heide und Vorarbeiten für die heutige Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Ganz besonders setzte sie sich für den Kulturbereich ein.<ref>Nachruf im Newsletter des Arbeitskreises Bildung, Wissenschaft, Forschung, Kultur, Rechtsextremismus und religiöse Angelegenheiten der Landtagsfraktion, Mai 2021, S. 4</ref> | |||
=== Stimmen === | |||
Die [[Landtagsfraktion]] schrieb in ihrem Nachruf: | |||
<blockquote>"Mit ihrem Tod verliert die schleswig-holsteinische SPD eine profilierte Bildungspolitikerin, die unsere Bildungs- und Wissenschaftspolitik über viele Jahre geprägt hat. [...] Wir werden sie als engagierte Kämpferin für Bildungsgerechtigkeit in Erinnerung behalten [...]."<ref>Nachruf im Newsletter des Arbeitskreises Bildung, Wissenschaft, Forschung, Kultur, Rechtsextremismus und religiöse Angelegenheiten der Landtagsfraktion, Mai 2021, S. 4</ref></blockquote> | |||
==Weblinks== | |||
*Landtagsinformationssystem: [http://lissh.lvn.ltsh.de/cgi-bin/starfinder/0?path=samtflmore.txt&id=fastlink&pass=&search=ID%3D2592&format=WEBVOLLLANG Marianne Tidick] | *Landtagsinformationssystem: [http://lissh.lvn.ltsh.de/cgi-bin/starfinder/0?path=samtflmore.txt&id=fastlink&pass=&search=ID%3D2592&format=WEBVOLLLANG Marianne Tidick] | ||
*{{Wikipedia}} | *{{Wikipedia}} | ||
== Einzelnachweise == | |||
<references /> | |||
[[Kategorie: | [[Kategorie:Landesvorstand 1989-1991]] | ||
[[Kategorie:Landesvorstand 1991-1993]] | |||
[[Kategorie:Kabinett Engholm I]] | |||
[[Kategorie:Kabinett Engholm II]] | |||
[[Kategorie:Kabinett Simonis I]] | |||
Aktuelle Version vom 25. Februar 2026, 14:10 Uhr
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| Marianne Tidick |
Marianne Tidick, * 1. November 1942 in Hamburg; † 12. Mai 2021 in Hamburg; Lehrerin, Ministerin. Mitglied der SPD ab 1974.
Leben & Beruf
Marianne Tidick wuchs als Tochter eines Schiffsingenieurs in Hamburg-Altona auf.[1] Sie besuchte Schulen in Hamburg und Newcastle-on-Tyne/GB. Nach dem Abitur studierte sie von 1962 bis 1968 in Hamburg und Fayettevillle/USA Germanistik und Anglistik/Amerikanistik. 1970 legte sie das Zweite Staatsexamen ab. Nach kurzer Tätigkeit als Studienrätin im Hamburger Schuldienst wurde sie schon 1971 Referentin im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft in Bonn. 1976 übernahm sie in Hamburg die Geschäftsführung der Stiftung Jugend forscht e.V.; 1987 wechselte sie als Generalsekretärin zur Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung, bevor sie 1988 in Schleswig-Holstein Ministerin wurde.
Marianne Tidick war verheiratet.
Partei & Politik
Sie trat 1974 in Bonn in die SPD ein; vor allem war ihr Chancengleichheit in der Bildungspolitik wichtig.[2] Nach dem Regierungswechsel von 1988 berief Björn Engholm sie am 31. Mai 1988 in sein Kabinett als Ministerin für Bundesangelegenheiten und stellvertretende Ministerpräsidentin. 1990 übernahm sie das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, das sie - bei leicht geändertem Zuschnitt (Sport statt Jugend) - auch in Engholms zweitem Kabinett bis 1993 leitete. Nach der Aufteilung des Ressorts unter Heide Simonis war sie bis zur Landtagswahl 1996 Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Sie brachte in ihrer Amtszeit viele grundlegende Reformen an Schleswig-Holsteins Schulen und Hochschulen auf den Weg, unter anderem die Gründung der Fachhochschule Westküste in Heide und Vorarbeiten für die heutige Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Ganz besonders setzte sie sich für den Kulturbereich ein.[3]
Stimmen
Die Landtagsfraktion schrieb in ihrem Nachruf:
"Mit ihrem Tod verliert die schleswig-holsteinische SPD eine profilierte Bildungspolitikerin, die unsere Bildungs- und Wissenschaftspolitik über viele Jahre geprägt hat. [...] Wir werden sie als engagierte Kämpferin für Bildungsgerechtigkeit in Erinnerung behalten [...]."[4]
Weblinks
- Landtagsinformationssystem: Marianne Tidick
- Wikipedia: Marianne Tidick
Einzelnachweise
- ↑ Artikel Marianne Tidick, Internationales Biographisches Archiv 35/1996 vom 19.8.1996, im Munzinger-Archiv
- ↑ Artikel Marianne Tidick, Internationales Biographisches Archiv 35/1996 vom 19.8.1996, im Munzinger-Archiv
- ↑ Nachruf im Newsletter des Arbeitskreises Bildung, Wissenschaft, Forschung, Kultur, Rechtsextremismus und religiöse Angelegenheiten der Landtagsfraktion, Mai 2021, S. 4
- ↑ Nachruf im Newsletter des Arbeitskreises Bildung, Wissenschaft, Forschung, Kultur, Rechtsextremismus und religiöse Angelegenheiten der Landtagsfraktion, Mai 2021, S. 4

