Max Kukil: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Max Kukil''', bis 1950: ''Max Kukielczynski'' (* [[10. November]] [[1904]] in Breslau; † [[17. Januar]] [[1959]] in Bonn) war Landtagsabgeordneter und SPD-Mitarbeiter. Mitglieder der SPD seit 1919.
'''Max Kukil''' (eigentlich Max Kukielczynski), * [[10. November]] [[1904]] in Breslau; † [[17. Januar]] [[1959]] in Bonn; Versicherungskaufmann, Parteisekretär. Verheiratet. Mitglied der SPD seit [[1919]].


== Leben & Beruf ==
== Leben & Beruf ==
Nach der Volksschule arbeitete Max Kukil [[1919]]-[[1922]] als Lehrling in der Versicherungsbranche. Bis [[1928]] war er dann Angestellter im Innen- und Außenbereich einer Versicherung.  
Nach der Volksschule begann Max Kukielczynski [[1919]] mit 15 Jahren eine Lehre in der Versicherungsbranche. Im selben Jahr trar er in die [[Sozialistische Arbeiterjugend]] in Breslau ein. Bis [[1928]] war er als Angestellter im Innen- und Außendienst einer Versicherung tätig.  


[[1928]]-[[1931]] war Max Kukil hauptberuflicher Sekretär des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold]] in Breslau. [[1931]]-[[1933]] arbeitete er als Sekretär bei der SPD Breslau.  
Ab [[1928]] war er hauptberuflicher Sekretär des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold]] in Breslau, ab [[1931]] Parteisekretär bei der SPD Breslau.  


[[1932]] wurde er verhaftet und von einem Sondergericht wegen Vorwurfs von körperlichen Auseinandersetzungen freigesprochen. April [[1933]] bis Dezember [[1933]] im KZ Breslau Dürrgoy und KZ Esterwegen II (Papenburg). Daraufhin war er bis Mai [[1934]] arbeitslos.  
[[1932]] wurde er verhaftet, aber von einem Sondergericht vom Vorwurf der Beteiligung an körperlichen Auseinandersetzungen freigesprochen.


Er arbeitete dann bis Mai [[1935]] wieder in seinem gelernten Beruf als Provisionsvertreter bei einer Versicherung. Im Juni [[1935]] wurde er sogar wieder Geschäftsstellenleiter als Angestellter der Gothaer Feuerversicherungsbank in Breslau und in Berlin. Bis Max Kukil zum Kriegsdienst eingezogen wurden im April [[1943]] blieb er in diesem Job. Er wurde Mitglied des Widerstandskreises um [[Wilhelm Leuschner]] und vom Oktober bis November [[1935]] in "Schutzhaft" genommen.  
Im Frühjahr [[1933]] war er Spitzenkandidat der SPD für die Stadtverordnetenwahl in Breslau.


Vom April [[1943]] bis September [[1945]] leistete Max Kukil Kriegsdienst und geriet in englische Kriegsgefangenschaft. Nach der Entlassung engagierte sich max Kukil bei der Neugründung der SPD Schleswig-Holstein.
Er war verheiratet mit [[Martha Kukil]], * [[18. Juni]] [[1908]], † [[1996]], die [[1946]] ebenfalls in die SPD eintrat.<ref>[http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_k/kukil-ma.htm Martha Kukil] bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn</ref>


Mit Genehmigung durch den Landesinnenminister von Schleswig-Holstein änderte Max Kukielczynski [[1950]] seinen Namen in "Max Kukil". Der SPIEGEL berichtet dazu:
=== Nationalsozialismus ===
Von April bis Dezember [[1933]] hielten ihn die Nazis in den Konzentrationslagern Breslau-Dürrgoy und Esterwegen II (Papenburg) fest. Nach seiner Entlassung fand er erst im Mai [[1934]] wieder Arbeit in seinem erlernten Beruf. Von Juni [[1935]] bis zu seiner Einberufung zur Wehrmacht [[1943]] war er als Geschäftsstellenleiter bei der Gothaer Feuerversicherung in Breslau und in Berlin tätig. Verdeckt engagierte er sich im Widerstandskreis um [[Wilhelm Leuschner]]; von Oktober bis November [[1935]] wurde er in "Schutzhaft" genommen.  


: "In Schleswig-Holsteins neugewähltem Landtag gab es Zungensalat. Die Flut der Heimatvertriebenen hat einige schwer auszusprechende östlich klingende Namen in die Abgeordnetenliste gespült, die sich als Hindernis vor den parlamentarischen Redefluß legen. So erwies sich der Name des Abgeordneten Max Kukielczynski (SPD) beim Namensaufruf für die Schriftführerin als unaussprechbar. Nach der dritten namentlichen Abstimmung erhielten die Mitglieder des durch die linguistischen Eiertänze seiner Schriftführerin erheiterten Hohen Hauses eine hektographierte Mitteilung des Landtagspräsidenten: Mit Genehmigung des Innenministers habe der Abgeordnete Kukielczynski seinen Namen geändert. Er heißt jetzt Max Kukil."<ref>''[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44449822.html Kukil]'', DER SPIEGEL 39/1950</ref>
== Landespolitik ==
Als Soldat geriet Max Kukielczynski in britische Kriegsgefangenschaft. Nach der Entlassung im September [[1945]] engagierte er sich bei der Neugründung der SPD Schleswig-Holstein, unter anderem als Gemeindedirektor in [[Kreisverband Kiel|Kiel]]<ref>[http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_k/kukil-max.htm Max Kukil] bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn</ref>.


[[1957]] zog Max Kukil nach in Bad Godesberg. Er wurde Mitglied des Hilfswerks "20.Juli 1944" und Mitglied des Personalgutachterausschusses in Köln zur Überprüfung von ehemaligen SS-Angehörigen, die sich um die Einstellung bei der Bundeswehr bewarben.  
[[1948]] wurde er Landesgeschäftsführer ("Leitender Bezirkssekretär") der [[Landesverband|SPD Schleswig-Holstein]], [[1949]] stellvertretender Landesvorsitzender unter dem Landesvorsitzenden [[Andreas Gayk]].


[[1959]] wurde Max Kukil in Berlin Leiter des SPD-Parteivorstandes, beauftragt mit der Reorganisation des SPD-Ostbüros, das sich um die geflüchteten Parteiführern und -mitgliedern der SPD nach der Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED [[1946]] kümmerte. Mit nur 55 Jahren verstarb Max Kukil plötzlich im Jahr [[1959]]. Das warf Gerüchte um eine Ermordung (Vergiftung) wegen seiner Aufsicht über das SPD-Ostbüro auf:
Bei der [[Landtagswahl 1950]] zog er über die Landesliste in den Landtag ein und war aktiv im Innenausschuss und in den Ausschüssen für Wahlprüfung und für die Wahrung der Rechte der Volksvertretung. Mit Genehmigung durch den Landesinnenminister änderte er [[1950]] seinen Namen in "Max Kukil". Der SPIEGEL berichtet dazu:
: Der Umstand, daß Kukil am [[17. Januar]] [[1959]], wenige Stunden nach einem Besuch im Berliner Ostbüro an Herzversagen starb, führte zu der von der Staatssicherheit inspirierten Spekulation in der ostdeutschen Presse, er sei von Mitarbeitern des Ostbüros gerade noch rechtzeitig vergiftet worden, um seine Erkenntnisse nicht an den Parteivorstand der SPD weitergeben zu können. Auch in der Bundesrepublik wurde dieses Gerücht verbreitet.<ref>Wolfgang Buschfort: ''Parteien im Kalten Krieg.'' Ch. Links Verlag, 2000, ISBN 3-86153-226-3, S.&nbsp;229.</ref>


Max Kukil war verheiratet mit Martha Kukil.
: "In Schleswig-Holsteins neugewähltem Landtag gab es Zungensalat. Die Flut der Heimatvertriebenen hat einige schwer auszusprechende östlich klingende Namen in die Abgeordnetenliste gespült, die sich als Hindernis vor den parlamentarischen Redefluß legen. So erwies sich der Name des Abgeordneten Max Kukielczynski (SPD) beim Namensaufruf für die Schriftführerin als unaussprechbar. Nach der dritten namentlichen Abstimmung erhielten die Mitglieder des durch die linguistischen Eiertänze seiner Schriftführerin erheiterten Hohen Hauses eine hektographierte Mitteilung des Landtagspräsidenten: Mit Genehmigung des Innenministers habe der Abgeordnete Kukielczynski seinen Namen geändert. Er heißt jetzt Max Kukil."<ref>''[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44449822.html Kukil]'', DER SPIEGEL, 27.9.1950</ref>


== Partei & Politik ==
Am [[1. Mai]] [[1953]] schied er vorzeitig aus dem Landtag aus und trat auch für den [[Landesvorstand]] nicht wieder an.  
Mit 15 Jahren wurde Max Kukil [[1919]] organisierter Jungsozialist und Mitglied der [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] in Breslau.


Im Frühjahr [[1933]] war Max Kukil SPD-Spitzenkandidat für die Stadtverordnetenwahl in Breslau.
== Jenseits von Schleswig-Holstein ==
Max Kukil wechselte als Organisationssekretär und hauptamtliches Mitglied des Parteivorstands nach Bonn. [[1957]] zog er nach Bad Godesberg.  


[[1948]] wurde Max Kukil Landesgeschäftsführer ("Leitender Bezirkssekretär") der SPD Schleswig-Holstein, [[1949]] stellvertretender Vorsitzender unter dem Vorsitzenden [[Andreas Gayk]].
Er engagierte sich beim Hilfswerk "20. Juli 1944" und war Mitglied des Personalgutachterausschusses in Köln zur Überprüfung von ehemaligen SS-Angehörigen, die sich um Einstellung bei der Bundeswehr bewarben. Außerdem war er Vorsitzender der [[Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten (AvS)|Arbeitsgemeinschaft ehemals politisch verfolgter Sozialdemokraten]]<ref>[http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_k/kukil-max.htm Max Kukil] bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn</ref>.


Bei der [[Landtagswahl 1950]] zieht Max Kukil über die Landesliste in den Landtag ein. Vorzeitig scheidet er aber am [[1. Mai]] [[1953]] wieder aus und tritt auch für den Landesvorstand nicht wieder an. Er wird als Organisationssekretär hauptamtliches Mitglied des SPD-Parteivorstands in Bonn.
[[1959]] wurde er Leiter des Berliner Büros des Parteivorstandes, beauftragt mit der Reorganisation des SPD-Ostbüros, das sich um SPD-Mitglieder und GesinnungsgenossInnen kümmerte, die nach der Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED [[1946]] aus der Ostzone, später DDR, flüchteten.
 
Mit nur 55 Jahren starb er unerwartet in der Nacht vom [[16. Januar|16.]] auf den [[17. Januar]] [[1959]]. Das führte zu Gerüchten, er sei wegen seiner Rolle für das SPD-Ostbüro ermordet worden:
: Der Umstand, daß Kukil am 17. Januar 1959, wenige Stunden nach einem Besuch im Berliner Ostbüro an Herzversagen starb, führte zu der von der [DDR-]Staatssicherheit inspirierten Spekulation in der ostdeutschen Presse, er sei von Mitarbeitern des Ostbüros gerade noch rechtzeitig vergiftet worden, um seine Erkenntnisse nicht an den Parteivorstand der SPD weitergeben zu können. Auch in der Bundesrepublik wurde dieses Gerücht verbreitet.<ref>Wolfgang Buschfort: ''Parteien im Kalten Krieg'' (Berlin 2000) ISBN 3-86153-226-3, S. 229</ref>


== Literatur ==
== Literatur ==
* ''Biographisches Lexikon des Sozialismus Band I'' Verlag J.H.W. Dietz Nachf. GmbH Hannover S.173-174
* [[Franz Osterroth]]: ''Biographisches Lexikon des Sozialismus. Band I'' (Hannover 1960), S.173-174


== Links ==
== Links ==
* Archiv der Sozialen Demokratie: [http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_k/kukil-max.htm Max Kukil]
* Archiv der Sozialen Demokratie: [http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_k/kukil-max.htm Max Kukil]
* {{LIS|318}}
* {{LIS|318}}
== Quellen ==
== Quellen ==
<references />
<references />


[[Kategorie:Widerstand|Kukil, Max]]
[[Kategorie:Widerstand|Kukil, Max]]

Version vom 6. Januar 2016, 05:06 Uhr

Max Kukil
Max Kukil
Max Kukil
Geboren: 10. November 1904
Gestorben: 17. Januar 1959

Max Kukil (eigentlich Max Kukielczynski), * 10. November 1904 in Breslau; † 17. Januar 1959 in Bonn; Versicherungskaufmann, Parteisekretär. Verheiratet. Mitglied der SPD seit 1919.

Leben & Beruf

Nach der Volksschule begann Max Kukielczynski 1919 mit 15 Jahren eine Lehre in der Versicherungsbranche. Im selben Jahr trar er in die Sozialistische Arbeiterjugend in Breslau ein. Bis 1928 war er als Angestellter im Innen- und Außendienst einer Versicherung tätig.

Ab 1928 war er hauptberuflicher Sekretär des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold in Breslau, ab 1931 Parteisekretär bei der SPD Breslau.

1932 wurde er verhaftet, aber von einem Sondergericht vom Vorwurf der Beteiligung an körperlichen Auseinandersetzungen freigesprochen.

Im Frühjahr 1933 war er Spitzenkandidat der SPD für die Stadtverordnetenwahl in Breslau.

Er war verheiratet mit Martha Kukil, * 18. Juni 1908, † 1996, die 1946 ebenfalls in die SPD eintrat.[1]

Nationalsozialismus

Von April bis Dezember 1933 hielten ihn die Nazis in den Konzentrationslagern Breslau-Dürrgoy und Esterwegen II (Papenburg) fest. Nach seiner Entlassung fand er erst im Mai 1934 wieder Arbeit in seinem erlernten Beruf. Von Juni 1935 bis zu seiner Einberufung zur Wehrmacht 1943 war er als Geschäftsstellenleiter bei der Gothaer Feuerversicherung in Breslau und in Berlin tätig. Verdeckt engagierte er sich im Widerstandskreis um Wilhelm Leuschner; von Oktober bis November 1935 wurde er in "Schutzhaft" genommen.

Landespolitik

Als Soldat geriet Max Kukielczynski in britische Kriegsgefangenschaft. Nach der Entlassung im September 1945 engagierte er sich bei der Neugründung der SPD Schleswig-Holstein, unter anderem als Gemeindedirektor in Kiel[2].

1948 wurde er Landesgeschäftsführer ("Leitender Bezirkssekretär") der SPD Schleswig-Holstein, 1949 stellvertretender Landesvorsitzender unter dem Landesvorsitzenden Andreas Gayk.

Bei der Landtagswahl 1950 zog er über die Landesliste in den Landtag ein und war aktiv im Innenausschuss und in den Ausschüssen für Wahlprüfung und für die Wahrung der Rechte der Volksvertretung. Mit Genehmigung durch den Landesinnenminister änderte er 1950 seinen Namen in "Max Kukil". Der SPIEGEL berichtet dazu:

"In Schleswig-Holsteins neugewähltem Landtag gab es Zungensalat. Die Flut der Heimatvertriebenen hat einige schwer auszusprechende östlich klingende Namen in die Abgeordnetenliste gespült, die sich als Hindernis vor den parlamentarischen Redefluß legen. So erwies sich der Name des Abgeordneten Max Kukielczynski (SPD) beim Namensaufruf für die Schriftführerin als unaussprechbar. Nach der dritten namentlichen Abstimmung erhielten die Mitglieder des durch die linguistischen Eiertänze seiner Schriftführerin erheiterten Hohen Hauses eine hektographierte Mitteilung des Landtagspräsidenten: Mit Genehmigung des Innenministers habe der Abgeordnete Kukielczynski seinen Namen geändert. Er heißt jetzt Max Kukil."[3]

Am 1. Mai 1953 schied er vorzeitig aus dem Landtag aus und trat auch für den Landesvorstand nicht wieder an.

Jenseits von Schleswig-Holstein

Max Kukil wechselte als Organisationssekretär und hauptamtliches Mitglied des Parteivorstands nach Bonn. 1957 zog er nach Bad Godesberg.

Er engagierte sich beim Hilfswerk "20. Juli 1944" und war Mitglied des Personalgutachterausschusses in Köln zur Überprüfung von ehemaligen SS-Angehörigen, die sich um Einstellung bei der Bundeswehr bewarben. Außerdem war er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft ehemals politisch verfolgter Sozialdemokraten[4].

1959 wurde er Leiter des Berliner Büros des Parteivorstandes, beauftragt mit der Reorganisation des SPD-Ostbüros, das sich um SPD-Mitglieder und GesinnungsgenossInnen kümmerte, die nach der Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED 1946 aus der Ostzone, später DDR, flüchteten.

Mit nur 55 Jahren starb er unerwartet in der Nacht vom 16. auf den 17. Januar 1959. Das führte zu Gerüchten, er sei wegen seiner Rolle für das SPD-Ostbüro ermordet worden:

Der Umstand, daß Kukil am 17. Januar 1959, wenige Stunden nach einem Besuch im Berliner Ostbüro an Herzversagen starb, führte zu der von der [DDR-]Staatssicherheit inspirierten Spekulation in der ostdeutschen Presse, er sei von Mitarbeitern des Ostbüros gerade noch rechtzeitig vergiftet worden, um seine Erkenntnisse nicht an den Parteivorstand der SPD weitergeben zu können. Auch in der Bundesrepublik wurde dieses Gerücht verbreitet.[5]

Literatur

  • Franz Osterroth: Biographisches Lexikon des Sozialismus. Band I (Hannover 1960), S.173-174

Quellen

  1. Martha Kukil bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn
  2. Max Kukil bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn
  3. Kukil, DER SPIEGEL, 27.9.1950
  4. Max Kukil bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn
  5. Wolfgang Buschfort: Parteien im Kalten Krieg (Berlin 2000) ISBN 3-86153-226-3, S. 229