Wilhelm Marschner: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SPD Geschichtswerkstatt
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 4: Zeile 4:
|Titel =
|Titel =
|geboren = 19261105
|geboren = 19261105
|Geburtsort = Niederkreibitz/Krs. Warnsdorf
|Geburtsort = Niederkreibitz/Krs. Warnsdorf (Böhmen)
|gestorben = 20080902
|gestorben = 20080902
|Sterbeort = Kiel
|Sterbeort = Kiel
|Geschlecht = Mann
|Geschlecht = Mann
|Foto = Person.jpg
|Foto = Wilhelm Marschner.jpg
|Landesvorsitz = 0
|Landesvorsitz = 0
|stellvLandesvorsitz = 0
|stellvLandesvorsitz = 0
Zeile 28: Zeile 28:
|Homepage =  
|Homepage =  
}}
}}
'''Wilhelm Marschner''', * [[5. November]] [[1926]] in Niederkreibitz (Böhmen), † [[31. August]] [[2008]] in Kiel; Lehrer. Verheiratet, 2 Kinder. [[1952]] Eintritt in die SPD.


'''Wilhelm Marschner''', * [[5. November]] [[1926]] in Niederkreibitz/Krs. Warnsdorf, † [[31. August]] [[2008]] in Kiel; verheiratet, 2 Kinder; Rektor. [[1952]] Eintritt in die SPD.
== Werdegang ==
*Realschule, Abitur, HfL-Lehrerausbildung
*Ab [[1948]] Lehrer in Kiel, [[1962]]-[[1975]] Rektor der Fröbelschule in Kiel-Gaarden
*Seit 1948 Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
*[[1961]]-[[1967]] Vorstandsmitglied des DGB-Kreises Kiel-Plön und Vorsitzender des Beamtenausschusses


== Parteiämter ==
== Parteiämter ==
*1958-1964 Leiter des kommunalpolitischen Arbeitskreises in Kiel  
*[[1958]]-[[1964]] Leiter des kommunalpolitischen Arbeitskreises der [[Kreisverband Kiel|Kieler SPD]]
*1960-1964 Vorsitzender der Kieler [[Jusos|Jungsozialisten]]  
*[[1960]]-1964 [[Liste der Juso-Kreisvorstände Kiel|Vorsitzender]] der [[Jusos Kiel|Kieler Jungsozialisten]]  
*1960-1969 Mitglied des Kreisvorstandes der [[Kreisverband Kiel|Kieler SPD]]
*1960-[[1969]] Mitglied des Kreisvorstandes der [[Kreisverband Kiel|Kieler SPD]]
*1966-1973 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Lehrer (AsL) in Schleswig-Holstein
*[[1966]]-[[1973]] Vorsitzender der [[Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten im Bildungsbereich (AfB)|Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Lehrer (AsL)]] in Schleswig-Holstein
*1968-1973 Mitglied des Bundesvorstandes der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Lehrer (AsL)
*[[1968]]-1973 Mitglied des Bundesvorstandes der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Lehrer (AsL)


== Kommunalpolitik ==
== Kommunalpolitik ==
*1962-1970 bürgerliches Mitglied im Kulturausschuß und Büchereiausschuß in Kiel
*[[1962]]-[[1970]] bürgerliches Mitglied im Kulturausschuß und Büchereiausschuß in Kiel
*1970-1974 Ratsherr der Stadt Kiel
*1970-[[1974]] Ratsherr der Stadt Kiel, Mitglied des Finanz-, Schul- und Kulturausschusses, Vorsitzender des Kriegsopferausschusses und des Sportausschusses
*1971-1974 ehrenamtlicher Stadtrat und Mitglied des Ältestenrats
*[[1971]]-1974 ehrenamtlicher Stadtrat und Mitglied des Ältestenrats
*1970-1974 Mitglied des Finanz-, Schul- und Kulturausschusses, Vorsitzender des Kriegsopferausschusses und des Sportausschusses
*1971-[[1972]] ehrenamtlicher Dezernent für Kriegsopferfürsorge
*1971-1972 ehrenamtlicher Dezernent für Kriegsopferfürsorge
*1972-1974 ehrenamtlicher Dezernent für Sport, gleichzeitig Mitglied im Sportausschuss des Deutschen Städtetages
*1972-1974 ehrenamtlicher Dezernent für Sport  
*1972-1974 Mitglied des Sportausschusses des Deutschen Städtetages


== Landtag ==
== Landtag ==
*1975-1992 MdL, immer direkt gewählt im Wahlkreis 29 (Kiel-Ost); er trat die Nachfolge von [[Jochen Steffen]] an und wurde seinerseits abgelöst von [[Heide Simonis]]
*[[1975]]-[[1992]] MdL, immer direkt gewählt im Wahlkreis 29 (Kiel-Ost); er trat die Nachfolge von [[Jochen Steffen]] an und wurde seinerseits abgelöst von [[Heide Simonis]]
aktiv im Ausschuss für Jugendfragen, Eingaben-, Finanz- und Sozialausschuss, Landeswahlausschuss, im Ständigen Beirat beim Bundesausgleichsamt; Mitglied der 8. Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker
aktiv im Ausschuss für Jugendfragen, Eingaben-, Finanz- und Sozialausschuss, Landeswahlausschuss, im Ständigen Beirat beim Bundesausgleichsamt; Mitglied der 8. Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker
: "Bei jeder Landtagswahl erreichte er in seinem Wahlkreis die höchsten Stimmergebnisse für die SPD in Schleswig-Holstein. 1988 kam er im Zusammenhang mit der Neuwahl nach der "Barschel-Affäre" auf sensationelle 72,2% der Wählerstimmen (in Dietrichsdorf sogar auf 76,8%!)"<ref>[http://www.spd-net-sh.de/kiel/daten/dietrichsdorf/poggendoerper/Pogg0807w.htm Nachruf seines Ortsvereins im ''Poggendörper'']</ref>
: "Bei jeder Landtagswahl erreichte er in seinem Wahlkreis die höchsten Stimmergebnisse für die SPD in Schleswig-Holstein. [[1988]] kam er im Zusammenhang mit der Neuwahl nach der "Barschel-Affäre" auf sensationelle 72,2% der Wählerstimmen (in Dietrichsdorf sogar auf 76,8%!)"<ref>[http://www.spd-net-sh.de/kiel/daten/dietrichsdorf/poggendoerper/Pogg0807w.htm Nachruf seines Ortsvereins im ''Poggendörper'']</ref>
 
== Sonstiges ==
*Ab 1948 Lehrer in Kiel, 1962-1975 Rektor der Fröbelschule in Kiel-Gaarden
*Ab 1948 Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
*1961-1967 Vorsitzender des Beamtenausschusses im DGB-Kreis Kiel-Plön
*1961-1967 Mitglied des Kreisvorstandes DGB-Kreis Kiel-Plön


== Ehrungen ==
== Ehrungen ==
Wilhelm Marschner war Träger des Verdienstkreuzes am Bande (seit 1982) und des Verdienstkreuzes 1. Klasse (seit 1989).
Wilhelm Marschner war Träger des Verdienstkreuzes am Bande (seit [[10. August]] [[1982]]) und des Verdienstkreuzes 1. Klasse (seit [[12. Dezember]] [[1989]]).


== Links ==
== Links ==
*[http://lissh.lvn.parlanet.de/cgi-bin/starfinder/0?path=samtflmore.txt&id=fastlink&pass=&search=ID%3D1187&format=WEBVOLLLANG Landtagsinformationssystem]
*[http://lissh.lvn.parlanet.de/cgi-bin/starfinder/0?path=samtflmore.txt&id=fastlink&pass=&search=ID%3D1187&format=WEBVOLLLANG Landtagsinformationssystem: Wilhelm Marschner]
*[http://www.spd-net-sh.de/kiel/daten/dietrichsdorf/poggendoerper/Pogg0807w.htm Nachruf im ''Poggendörper'']
*[http://www.spd-net-sh.de/kiel/daten/dietrichsdorf/poggendoerper/Pogg0807w.htm Nachruf im ''Poggendörper'']
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Marschner Wikipedia]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Marschner Wikipedia]

Version vom 28. Dezember 2015, 23:46 Uhr

Wilhelm Marschner
Wilhelm Marschner
Wilhelm Marschner
Geboren: 5. November 1926
Gestorben: 2. September 2008

Wilhelm Marschner, * 5. November 1926 in Niederkreibitz (Böhmen), † 31. August 2008 in Kiel; Lehrer. Verheiratet, 2 Kinder. 1952 Eintritt in die SPD.

Werdegang

  • Realschule, Abitur, HfL-Lehrerausbildung
  • Ab 1948 Lehrer in Kiel, 1962-1975 Rektor der Fröbelschule in Kiel-Gaarden
  • Seit 1948 Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
  • 1961-1967 Vorstandsmitglied des DGB-Kreises Kiel-Plön und Vorsitzender des Beamtenausschusses

Parteiämter

Kommunalpolitik

  • 1962-1970 bürgerliches Mitglied im Kulturausschuß und Büchereiausschuß in Kiel
  • 1970-1974 Ratsherr der Stadt Kiel, Mitglied des Finanz-, Schul- und Kulturausschusses, Vorsitzender des Kriegsopferausschusses und des Sportausschusses
  • 1971-1974 ehrenamtlicher Stadtrat und Mitglied des Ältestenrats
  • 1971-1972 ehrenamtlicher Dezernent für Kriegsopferfürsorge
  • 1972-1974 ehrenamtlicher Dezernent für Sport, gleichzeitig Mitglied im Sportausschuss des Deutschen Städtetages

Landtag

aktiv im Ausschuss für Jugendfragen, Eingaben-, Finanz- und Sozialausschuss, Landeswahlausschuss, im Ständigen Beirat beim Bundesausgleichsamt; Mitglied der 8. Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker

"Bei jeder Landtagswahl erreichte er in seinem Wahlkreis die höchsten Stimmergebnisse für die SPD in Schleswig-Holstein. 1988 kam er im Zusammenhang mit der Neuwahl nach der "Barschel-Affäre" auf sensationelle 72,2% der Wählerstimmen (in Dietrichsdorf sogar auf 76,8%!)"[1]

Ehrungen

Wilhelm Marschner war Träger des Verdienstkreuzes am Bande (seit 10. August 1982) und des Verdienstkreuzes 1. Klasse (seit 12. Dezember 1989).

Links

Quellen