Ortsverein Flintbek: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Ortsverein Flintbek''' ist eine Gliederung im [[Kreisverband Rendsburg-Eckernförde]]. Als Gründungsdatum gilt der [[12. März]] [[1946]].<ref>Pieczonka, Eberhard: [https://www.spd-flintbek.de/von-der-gruendung-1946-bis-mitte-der-1970-er-jahre/ Geschichte der SPD Flintbek - Von der Gründung 1946 bis Mitte der 1970er Jahre], abgerufen 23.2.2023</ref> | Der '''Ortsverein Flintbek''' ist eine Gliederung im [[Kreisverband Rendsburg-Eckernförde]]. Als Gründungsdatum gilt der [[12. März]] [[1946]].<ref>Pieczonka, Eberhard: [https://www.spd-flintbek.de/von-der-gruendung-1946-bis-mitte-der-1970-er-jahre/ Geschichte der SPD Flintbek - Von der Gründung 1946 bis Mitte der 1970er Jahre], abgerufen 23.2.2023</ref> Der heutigen Ortsteil Voorde nahm bereits [[1902]] an der Wahlkreiskonferenz für den Reichstagswahlkreis teil.<ref>''[[Hamburger Echo]]'', 21.8.1902</ref> | ||
Der heutigen Ortsteil Voorde nahm bereits [[1902]] an der Wahlkreiskonferenz für den Reichstagswahlkreis teil.<ref>Hamburger Echo 21.8.1902</ref> | |||
Seine öffentlichen Aktivitäten für das Jahr begann der Ortsverein am [[28. Februar]] [[2023]]; er lud zu einem launigen Vortrag übers Aufräumen ein.<ref>eix: ''Vortrag übers Aufräumen'', ''Kieler Nachrichten'', Regionalausgabe Neumünster, 25.2.2023</ref> | Seine öffentlichen Aktivitäten für das Jahr begann der Ortsverein am [[28. Februar]] [[2023]]; er lud zu einem launigen Vortrag übers Aufräumen ein.<ref>eix: ''Vortrag übers Aufräumen'', ''Kieler Nachrichten'', Regionalausgabe Neumünster, 25.2.2023</ref> | ||
Am [[1. Oktober]] [[2022]] konnte [[Gretchen Seidlberger]] (94) für 75 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt werden.<ref>SPD Flintbek: ''[https://www.spd-flintbek.de/2022/11/03/gretchen-seidlberger-75-jahre-spd-mitglied-hatte-soenke-rix-mdb-zu-besuch/ Gretchen Seidlberger – 75 Jahre SPD-Mitglied – hatte Sönke Rix (MdB) zu Besuch]'', 3.11.2022</ref> | Am [[1. Oktober]] [[2022]] konnte [[Gretchen Seidlberger]] (94) für 75 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt werden.<ref>SPD Flintbek: ''[https://www.spd-flintbek.de/2022/11/03/gretchen-seidlberger-75-jahre-spd-mitglied-hatte-soenke-rix-mdb-zu-besuch/ Gretchen Seidlberger – 75 Jahre SPD-Mitglied – hatte Sönke Rix (MdB) zu Besuch]'', 3.11.2022</ref> | ||
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Im Februar [[2018]] wurde [[Hans-Joachim Flohr]] für 70-jährige Mitgliedschaft geehrt.<ref>''[https://www.spd-flintbek.de/wp-content/uploads/sites/507/2018/04/Roter_Eiderbote_April_2018.pdf Roter Eiderbote]'', 1/2018 (April), S. 4</ref> | Im Februar [[2018]] wurde [[Hans-Joachim Flohr]] für 70-jährige Mitgliedschaft geehrt.<ref>''[https://www.spd-flintbek.de/wp-content/uploads/sites/507/2018/04/Roter_Eiderbote_April_2018.pdf Roter Eiderbote]'', 1/2018 (April), S. 4</ref> | ||
=== OV-Zeitung === | |||
Seit [[2002]] erscheint wieder die Zeitung des Ortsvereins, der ''Rote Eiderbote''. Ab [[2010]] bis mindestens [[2022]] sorgte Pressewart [[Eberhard Pieczonka]] (Mitglied seit [[1993]], ab [[1994]] in diversen Ausschüssen tätig, Gemeindevertreter mit Unterbrechung von [[1999]] bis [[2018]], ab der [[Kommunalwahl 2013]] auch fünf Jahre Bürgervorsteher) maßgeblich für das regelmäßige Erscheinen.<ref>SPD Flintbek: ''[https://www.spd-flintbek.de/2018/11/26/ehrungen-bei-der-spd-flintbek/ Ehrungen bei der SPD Flintbek]'', 26.11.2018, abgerufen 19.2.2023</ref> | Seit [[2002]] erscheint wieder die Zeitung des Ortsvereins, der ''Rote Eiderbote''. Ab [[2010]] bis mindestens [[2022]] sorgte Pressewart [[Eberhard Pieczonka]] (Mitglied seit [[1993]], ab [[1994]] in diversen Ausschüssen tätig, Gemeindevertreter mit Unterbrechung von [[1999]] bis [[2018]], ab der [[Kommunalwahl 2013]] auch fünf Jahre Bürgervorsteher) maßgeblich für das regelmäßige Erscheinen.<ref>SPD Flintbek: ''[https://www.spd-flintbek.de/2018/11/26/ehrungen-bei-der-spd-flintbek/ Ehrungen bei der SPD Flintbek]'', 26.11.2018, abgerufen 19.2.2023</ref> | ||
== Kommunalpolitik == | == Kommunalpolitik == | ||
Die [[Kommunalwahl 2023]] brachte ein Minus von 2,9 % (drittstärkste Kraft) und einem Sitz. Direkt gewählt wurden [[Anja Bläse]] und [[Wulf Briege]], über die Liste [[Stefan Maierhöfer]] und [[Lisa Yilmaz]].<ref>Der Landeswahlleiter: [https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010585830053.html Gemeindewahlen 14. Mai 2023, Flintbek. Amtliches Endergebnis]</ref> Wulf Briege trat im Juni 2024 zurück<ref>SPD Flintbek: ''[https://www.spd-flintbek.de/2024/07/18/wulf-briege-nach-20-jahren-als-gemeindevertreter-zurueckgetreten/ Wulf Briege nach 20 Jahren als Gemeindevertreter zurückgetreten], Homepage, 18.7.2024, abgerufen 18.12.2024</ref>, laut Gemeinde Flintbek schon im Mai<ref>Ratsinformationssystem des Amtes Eidertal: [https://ris.flintbek.de/Person.mvc/Details/9062 Wulf Briege], abgerufen 18.12.2024</ref>. Für ihn rückte [[Frank-Peter Wendt]] nach.<ref>SPD Flintbek: ''[https://www.spd-flintbek.de/2024/07/17/frank-peter-wendt-neuer-gemeindevertreter-der-spd-flintbek/ Frank-Peter Wendt neuer Gemeindevertreter der SPD Flintbek], Homepage, 17.7.2024, abgerufen 18.12.2024</ref> | |||
Nach der [[Kommunalwahl 2018]] war die SPD mit 5 von 19 Sitzen nach der CDU die zweitstärkste Kraft in der Gemeindevertretung.<ref>{{Wikipedia|NAME=Flintbek}}, abgerufen 13.2.2023</ref> | |||
Seit Februar [[2020]] ist [[Rainer Holsten]] Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat.<ref>''[https://www.spd-flintbek.de/wp-content/uploads/sites/507/2021/09/Roter_Eiderbote_September_2021-3.pdf Roter Eiderbote]'', 1/2021 (September), S. 2</ref> Vorgänger waren u.a. [[Jaschar Tavanamehr]] (ab [[2013]]), [[Joachim Thiem|Hans Joachim Thiem]] (bis [[2013]], SPD-Mitglied seit [[1977]])<ref>''[https://www.spd-flintbek.de/wp-content/uploads/sites/507/2018/04/Roter_Eiderbote_April_2018.pdf Roter Eiderbote]'', 1/2018 (April), S. 4</ref> und [[Berndt Newe]]. | Seit Februar [[2020]] ist [[Rainer Holsten]] Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat.<ref>''[https://www.spd-flintbek.de/wp-content/uploads/sites/507/2021/09/Roter_Eiderbote_September_2021-3.pdf Roter Eiderbote]'', 1/2021 (September), S. 2</ref> Vorgänger waren u.a. [[Jaschar Tavanamehr]] (ab [[2013]]), [[Joachim Thiem|Hans Joachim Thiem]] (bis [[2013]], SPD-Mitglied seit [[1977]])<ref>''[https://www.spd-flintbek.de/wp-content/uploads/sites/507/2018/04/Roter_Eiderbote_April_2018.pdf Roter Eiderbote]'', 1/2018 (April), S. 4</ref> und [[Berndt Newe]]. | ||
=== Kreistag === | |||
Am [[21. Januar]] [[2023]] nominierte der [[Kreisverband Rendsburg-Eckernförde|Kreisparteitag Rendsburg-Eckernförde]] für den Kreistagswahlkreis 16 (Flintbek, Böhnhusen, Schönhorst, Techelsdorf, Reesdorf, Brügge, Bissee, Großbuchwald und Negenharrie) [[Lisa Yilmaz]] als Kandidatin. Sie stand auf Listenplatz 11. | |||
=== Bürgermeister === | === Bürgermeister === | ||
Zur Bürgermeisterwahl am [[10. März]] [[2024]] war einer der Kandidaten [[Ralf Tesler]] aus Kiel, der als Unabhängiger antrat, weil er seine SPD-Mitgliedschaft ruhen ließ. Er (26,9 %) unterlag seinem parteilosen Gegenkandidaten (46,6 %) in der Stichwahl; der CDU-Kandidat hatte sich hinter den siegreichen Kandidaten gestellt.<ref>''Bettin und Tesler gehen in die Stichwahl'', ''Kieler Nachrichten'', 11.3.2024</ref> | |||
Hauptamtlicher Bürgermeister | Hauptamtlicher Bürgermeister war ab [[1. Juli]] [[2012]]<ref>[https://ris.flintbek.de/Person.mvc/Details/8960 Homepage der Gemeinde Flintbek], abgerufen 13.2.2023</ref> [[Olaf Plambeck]], vorher büroleitender Beamter im Rathaus, der - unterstützt von SPD und [[Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Schleswig-Holstein e.V. (SGK)|SGK]] - ohne Gegenkandidaten mit über 88 % gewählt wurde.<ref name=":0">Pieczonka, Eberhard: [https://www.spd-flintbek.de/von-2006-bis-heute/ Geschichte der SPD Flintbek - Von 2006 bis heute], abgerufen 23.2.2023</ref> Nach seiner Wiederwahl [[2018]] stand er [[2024]] nicht für eine dritte Wahlperiode zur Verfügung.<ref>SPD Flintbek: ''[https://www.spd-flintbek.de/2021/11/24/spd-flintbek-sucht-kandidat-in-fuer-das-buergermeisteramt/ SPD Flintbek sucht Kandidat/in für das Bürgermeisteramt]'', 24.11.2021</ref> Seine Amtszeit endete am [[30. Juni]] [[2024]]. | ||
Bei der ersten Bürgermeister-Direktwahl [[2000]] trat [[Berndt Newe]] an, konnte sich allerdings gegen den von CDU und freier Wählergemeinschaft unterstützten Mitbewerber nicht durchsetzen. Von [[1994]] bis [[2000]] war [[Werner Reichhelm]] Bürgermeister, der sich jedoch nicht wieder bewarb.<ref>Pieczonka, Eberhard: [https://www.spd-flintbek.de/von-mitte-der-1990-er-jahre-bis-2005/ Geschichte der SPD Flintbek - Von Mitte der 1990er Jahre bis 2005], abgerufen 23.2.2023</ref> | Bei der ersten Bürgermeister-Direktwahl [[2000]] trat [[Berndt Newe]] an, konnte sich allerdings gegen den von CDU und freier Wählergemeinschaft unterstützten Mitbewerber nicht durchsetzen. Von [[1994]] bis [[2000]] war [[Werner Reichhelm]] Bürgermeister, der sich jedoch nicht wieder bewarb.<ref>Pieczonka, Eberhard: [https://www.spd-flintbek.de/von-mitte-der-1990-er-jahre-bis-2005/ Geschichte der SPD Flintbek - Von Mitte der 1990er Jahre bis 2005], abgerufen 23.2.2023</ref> | ||
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*[[1999]]-[[2004]] - [[Norbert Bövingloh]] (danach noch einige Jahre Beisitzer; Beitritt [[1969]] in Münster, dann als Richter in Bochum. Mitte der 1970er Jahre trat er eine neue Tätigkeit in Kiel an (Leiter Abfallwirtschaft?) und zog nach Flintbek, engagierte sich [[1977]] zunächst im Bau- und Gewerbeausschuss, war von [[1978]] bis [[1982]] Gemeindevertreter sowie Mitglied im Finanz-, im Kindergarten- und im Schul- und Kulturausschuss. Danach bis [[1993]] wieder bürgerliches Mitglied im Bau- und im Sozialausschuss.<ref>SPD Flintbek: ''[https://www.spd-flintbek.de/2019/11/15/ehrungen-bei-der-spd-flintbek-2/ Ehrungen bei der SPD Flintbek]'', 15.11.2019, abgerufen 19.2.2023</ref> | *[[1999]]-[[2004]] - [[Norbert Bövingloh]] (danach noch einige Jahre Beisitzer; Beitritt [[1969]] in Münster, dann als Richter in Bochum. Mitte der 1970er Jahre trat er eine neue Tätigkeit in Kiel an (Leiter Abfallwirtschaft?) und zog nach Flintbek, engagierte sich [[1977]] zunächst im Bau- und Gewerbeausschuss, war von [[1978]] bis [[1982]] Gemeindevertreter sowie Mitglied im Finanz-, im Kindergarten- und im Schul- und Kulturausschuss. Danach bis [[1993]] wieder bürgerliches Mitglied im Bau- und im Sozialausschuss.<ref>SPD Flintbek: ''[https://www.spd-flintbek.de/2019/11/15/ehrungen-bei-der-spd-flintbek-2/ Ehrungen bei der SPD Flintbek]'', 15.11.2019, abgerufen 19.2.2023</ref> | ||
*[[1997]]-[[1999]] - [[Karina Gloyer-Köpke]] | *[[1997]]-[[1999]] - [[Karina Gloyer-Köpke]] | ||
*[[1986]]-[[1997]] - [[Berndt Newe]], Vermessungsingenieur, gewerkschaftlich engagiert. Ab [[1980]] Mitglied im Flintbeker Werkausschuss, ab [[1982]] Gemeindevertreter, Mitglied in unterschiedlichen Ausschüssen, Vorsitzender des Wegeausschusses und später des Bau- und Verkehrsausschusses, zehn Jahre stellvertretender Amtsvorsteher, SPD-Fraktionsvorsitzender, Erster stellvertretender Bürgermeister und Mitte der 1990er Jahre Bürgervorsteher. Verschiedene Funktionen im OV-Vorstand. Unter seiner Führung wurden viele SPD-Prominente für Veranstaltungen nach Flintbek geholt, so [[Gisela Böhrk]] (Landesfrauenministerin), [[Hans Peter Bull]] (Landesinnenminister), [[Oskar Lafontaine]] (Saar-Ministerpräsident, damals SPD), [[Heide Simonis]] (Ministerpräsidentin SH), [[Hans-Jochen Vogel]] (SPD-Bundesvorsitzender und Bundesminister), [[Hans Wiesen]] (später Landesminister), aber auch [[Berndt Heydemann]] von den Grünen als Landesumweltminister. Am [[12. März]] [[2019]] wurde er für seine ehrenamtliche und gewerkschaftliche Arbeit mit dem Bundesverdienstkreuz | *[[1986]]-[[1997]] - [[Berndt Newe]], Vermessungsingenieur, gewerkschaftlich engagiert. Ab [[1980]] Mitglied im Flintbeker Werkausschuss, ab [[1982]] Gemeindevertreter, Mitglied in unterschiedlichen Ausschüssen, Vorsitzender des Wegeausschusses und später des Bau- und Verkehrsausschusses, zehn Jahre stellvertretender Amtsvorsteher, SPD-Fraktionsvorsitzender, Erster stellvertretender Bürgermeister und Mitte der 1990er Jahre Bürgervorsteher. Verschiedene Funktionen im OV-Vorstand. Unter seiner Führung wurden viele SPD-Prominente für Veranstaltungen nach Flintbek geholt, so [[Gisela Böhrk]] (Landesfrauenministerin), [[Hans Peter Bull]] (Landesinnenminister), [[Oskar Lafontaine]] (Saar-Ministerpräsident, damals SPD), [[Heide Simonis]] (Ministerpräsidentin SH), [[Hans-Jochen Vogel]] (SPD-Bundesvorsitzender und Bundesminister), [[Hans Wiesen]] (später Landesminister), aber auch [[Berndt Heydemann]] von den Grünen als Landesumweltminister. Am [[12. März]] [[2019]] wurde er für seine ehrenamtliche und gewerkschaftliche Arbeit mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. [[2018]] zog sich der inzwischen 78-Jährige endgültig aus der Kommunalpolitik zurück, um sich um seine kranke Frau zu kümmern.<ref>SPD Flintbek: ''[https://www.spd-flintbek.de/2019/03/24/bundesverdienstkreuz-fuer-den-flintbeker-berndt-newe-spd/ Bundesverdienstkreuz für den Flintbeker Berndt Newe (SPD)]'', 24.3.2019, abgerufen 19.2.2023</ref> | ||
*Weitere Vorstände siehe [[Ortsverein Flintbek - Vorstände]] | *Weitere Vorstände siehe [[Ortsverein Flintbek - Vorstände]] | ||
Version vom 18. Dezember 2024, 11:09 Uhr
Der Ortsverein Flintbek ist eine Gliederung im Kreisverband Rendsburg-Eckernförde. Als Gründungsdatum gilt der 12. März 1946.[1] Der heutigen Ortsteil Voorde nahm bereits 1902 an der Wahlkreiskonferenz für den Reichstagswahlkreis teil.[2]
Seine öffentlichen Aktivitäten für das Jahr begann der Ortsverein am 28. Februar 2023; er lud zu einem launigen Vortrag übers Aufräumen ein.[3]
Am 1. Oktober 2022 konnte Gretchen Seidlberger (94) für 75 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt werden.[4]
Im Februar 2018 wurde Hans-Joachim Flohr für 70-jährige Mitgliedschaft geehrt.[5]
OV-Zeitung
Seit 2002 erscheint wieder die Zeitung des Ortsvereins, der Rote Eiderbote. Ab 2010 bis mindestens 2022 sorgte Pressewart Eberhard Pieczonka (Mitglied seit 1993, ab 1994 in diversen Ausschüssen tätig, Gemeindevertreter mit Unterbrechung von 1999 bis 2018, ab der Kommunalwahl 2013 auch fünf Jahre Bürgervorsteher) maßgeblich für das regelmäßige Erscheinen.[6]
Kommunalpolitik
Die Kommunalwahl 2023 brachte ein Minus von 2,9 % (drittstärkste Kraft) und einem Sitz. Direkt gewählt wurden Anja Bläse und Wulf Briege, über die Liste Stefan Maierhöfer und Lisa Yilmaz.[7] Wulf Briege trat im Juni 2024 zurück[8], laut Gemeinde Flintbek schon im Mai[9]. Für ihn rückte Frank-Peter Wendt nach.[10]
Nach der Kommunalwahl 2018 war die SPD mit 5 von 19 Sitzen nach der CDU die zweitstärkste Kraft in der Gemeindevertretung.[11]
Seit Februar 2020 ist Rainer Holsten Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat.[12] Vorgänger waren u.a. Jaschar Tavanamehr (ab 2013), Hans Joachim Thiem (bis 2013, SPD-Mitglied seit 1977)[13] und Berndt Newe.
Kreistag
Am 21. Januar 2023 nominierte der Kreisparteitag Rendsburg-Eckernförde für den Kreistagswahlkreis 16 (Flintbek, Böhnhusen, Schönhorst, Techelsdorf, Reesdorf, Brügge, Bissee, Großbuchwald und Negenharrie) Lisa Yilmaz als Kandidatin. Sie stand auf Listenplatz 11.
Bürgermeister
Zur Bürgermeisterwahl am 10. März 2024 war einer der Kandidaten Ralf Tesler aus Kiel, der als Unabhängiger antrat, weil er seine SPD-Mitgliedschaft ruhen ließ. Er (26,9 %) unterlag seinem parteilosen Gegenkandidaten (46,6 %) in der Stichwahl; der CDU-Kandidat hatte sich hinter den siegreichen Kandidaten gestellt.[14]
Hauptamtlicher Bürgermeister war ab 1. Juli 2012[15] Olaf Plambeck, vorher büroleitender Beamter im Rathaus, der - unterstützt von SPD und SGK - ohne Gegenkandidaten mit über 88 % gewählt wurde.[16] Nach seiner Wiederwahl 2018 stand er 2024 nicht für eine dritte Wahlperiode zur Verfügung.[17] Seine Amtszeit endete am 30. Juni 2024.
Bei der ersten Bürgermeister-Direktwahl 2000 trat Berndt Newe an, konnte sich allerdings gegen den von CDU und freier Wählergemeinschaft unterstützten Mitbewerber nicht durchsetzen. Von 1994 bis 2000 war Werner Reichhelm Bürgermeister, der sich jedoch nicht wieder bewarb.[18]
Vorsitz
- 2007-heute - Wulf Briege[16]
- 2005-2007 - Dörte Zander
- 1999-2004 - Norbert Bövingloh (danach noch einige Jahre Beisitzer; Beitritt 1969 in Münster, dann als Richter in Bochum. Mitte der 1970er Jahre trat er eine neue Tätigkeit in Kiel an (Leiter Abfallwirtschaft?) und zog nach Flintbek, engagierte sich 1977 zunächst im Bau- und Gewerbeausschuss, war von 1978 bis 1982 Gemeindevertreter sowie Mitglied im Finanz-, im Kindergarten- und im Schul- und Kulturausschuss. Danach bis 1993 wieder bürgerliches Mitglied im Bau- und im Sozialausschuss.[19]
- 1997-1999 - Karina Gloyer-Köpke
- 1986-1997 - Berndt Newe, Vermessungsingenieur, gewerkschaftlich engagiert. Ab 1980 Mitglied im Flintbeker Werkausschuss, ab 1982 Gemeindevertreter, Mitglied in unterschiedlichen Ausschüssen, Vorsitzender des Wegeausschusses und später des Bau- und Verkehrsausschusses, zehn Jahre stellvertretender Amtsvorsteher, SPD-Fraktionsvorsitzender, Erster stellvertretender Bürgermeister und Mitte der 1990er Jahre Bürgervorsteher. Verschiedene Funktionen im OV-Vorstand. Unter seiner Führung wurden viele SPD-Prominente für Veranstaltungen nach Flintbek geholt, so Gisela Böhrk (Landesfrauenministerin), Hans Peter Bull (Landesinnenminister), Oskar Lafontaine (Saar-Ministerpräsident, damals SPD), Heide Simonis (Ministerpräsidentin SH), Hans-Jochen Vogel (SPD-Bundesvorsitzender und Bundesminister), Hans Wiesen (später Landesminister), aber auch Berndt Heydemann von den Grünen als Landesumweltminister. Am 12. März 2019 wurde er für seine ehrenamtliche und gewerkschaftliche Arbeit mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. 2018 zog sich der inzwischen 78-Jährige endgültig aus der Kommunalpolitik zurück, um sich um seine kranke Frau zu kümmern.[20]
- Weitere Vorstände siehe Ortsverein Flintbek - Vorstände
Links
Einzelnachweise
- ↑ Pieczonka, Eberhard: Geschichte der SPD Flintbek - Von der Gründung 1946 bis Mitte der 1970er Jahre, abgerufen 23.2.2023
- ↑ Hamburger Echo, 21.8.1902
- ↑ eix: Vortrag übers Aufräumen, Kieler Nachrichten, Regionalausgabe Neumünster, 25.2.2023
- ↑ SPD Flintbek: Gretchen Seidlberger – 75 Jahre SPD-Mitglied – hatte Sönke Rix (MdB) zu Besuch, 3.11.2022
- ↑ Roter Eiderbote, 1/2018 (April), S. 4
- ↑ SPD Flintbek: Ehrungen bei der SPD Flintbek, 26.11.2018, abgerufen 19.2.2023
- ↑ Der Landeswahlleiter: Gemeindewahlen 14. Mai 2023, Flintbek. Amtliches Endergebnis
- ↑ SPD Flintbek: Wulf Briege nach 20 Jahren als Gemeindevertreter zurückgetreten, Homepage, 18.7.2024, abgerufen 18.12.2024
- ↑ Ratsinformationssystem des Amtes Eidertal: Wulf Briege, abgerufen 18.12.2024
- ↑ SPD Flintbek: Frank-Peter Wendt neuer Gemeindevertreter der SPD Flintbek, Homepage, 17.7.2024, abgerufen 18.12.2024
- ↑ Wikipedia: Flintbek, abgerufen 13.2.2023
- ↑ Roter Eiderbote, 1/2021 (September), S. 2
- ↑ Roter Eiderbote, 1/2018 (April), S. 4
- ↑ Bettin und Tesler gehen in die Stichwahl, Kieler Nachrichten, 11.3.2024
- ↑ Homepage der Gemeinde Flintbek, abgerufen 13.2.2023
- ↑ 16,0 16,1 Pieczonka, Eberhard: Geschichte der SPD Flintbek - Von 2006 bis heute, abgerufen 23.2.2023
- ↑ SPD Flintbek: SPD Flintbek sucht Kandidat/in für das Bürgermeisteramt, 24.11.2021
- ↑ Pieczonka, Eberhard: Geschichte der SPD Flintbek - Von Mitte der 1990er Jahre bis 2005, abgerufen 23.2.2023
- ↑ SPD Flintbek: Ehrungen bei der SPD Flintbek, 15.11.2019, abgerufen 19.2.2023
- ↑ SPD Flintbek: Bundesverdienstkreuz für den Flintbeker Berndt Newe (SPD), 24.3.2019, abgerufen 19.2.2023
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