Kommunalwahlen 1919-1933: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Entstehung der Weimarer Republik veränderte auch für die Kommunalwahlen die Situation völlig, da das zuvor bestehende Klassenwahlrecht abgeschafft wurde.  
Die '''Kommunalwahlen 1919-1933''' fanden gegenüber denen im Kaiserreich in einer völlig veränderten Situation statt, da in der Weimarer Republik das zuvor bestehende Klassenwahlrecht überall durch das allgemeine, gleiche, geheime Wahlrecht für Personen ab 20 Jahren ersetzt wurde.  


In der Provinz Schleswig-Holstein fanden in den Jahren 1919 bis 1933 vier '''Kommunalwahlen''' statt:
In der Provinz Schleswig-Holstein fanden in den Jahren [[1919]] bis [[1933]] vier Kommunalwahlen statt:
*die [[Kommunalwahl 1919]] am 2. März  
*die [[Kommunalwahl 1919]] am [[2. März]]
*die [[Kommunalwahl 1924]] am 4. Mai, parallel mit der [[Reichstagswahl Mai 1924|Reichstagswahl]]
*die [[Kommunalwahl 1924]] am [[4. Mai]], parallel mit der [[Reichstagswahl Mai 1924|Reichstagswahl]]
*die [[Kommunalwahl 1929]] am 17. November, parallel mit der [[Provinziallandtagswahl 1929|Provinziallandtagswahl]]
*die [[Kommunalwahl 1929]] am [[17. November]], parallel mit der [[Provinziallandtagswahl 1929|Provinziallandtagswahl]]
*die [[Kommunalwahl 1933]] am 12. März, parallel mit der [[Provinziallandtagswahl 1933|Provinziallandtagswahl]]
*die [[Kommunalwahl 1933]] am [[12. März]], parallel mit der [[Provinziallandtagswahl 1933|Provinziallandtagswahl]].


Außerdem fanden auch '''[[Kommunalwahlen im oldenburgischen Landesteil Lübeck 1919-1933|Kommunalwahlen]] im [[Fürstentum Lübeck|Landesteil Lübeck]] des Freistaats Oldenburg''' statt, deren Daten und Ergebnisse noch nicht vollständig ermittelt sind. Die Wahlen zum Landesausschuss fanden in der Regel getrennt von den Gemeinderatswahlen etwas später statt:
Die [[Kommunalwahlen im oldenburgischen Landesteil Lübeck 1919-1933|Kommunalwahlen]] im [[Fürstentum Lübeck|Landesteil Lübeck]] des Freistaats Oldenburg fanden in einem davon völlig unabhängigen Turnus statt. Ihre Daten und Ergebnisse sind noch nicht vollständig ermittelt. Die Wahlen zum Landesausschuss fanden in der Regel getrennt von den Gemeinderatswahlen etwas später statt:
*eine Wahl am 6. April 1919
*eine Wahl am [[6. April]] [[1919]]
*noch unbekannte Wahltermine
*noch unbekannte Wahltermine
*Wahlen 1924
*Wahlen [[1924]]
*Wahlen am [[6. November]] und [[20. November]] [[1927]]
*Wahlen am [[6. November]] und [[20. November]] [[1927]]
*Wahlen am [[23. November[[ und [[30. November]] [[1930]]
*Wahlen am [[23. November]] und [[30. November]] [[1930]].


Schließlich fanden auch '''[[Bürgerschaftswahlen in Lübeck (1919 bis 1933)|Bürgerschaftswahlen]] in Lübeck''', das eigenständiger Gliedstaat des Deutschen Reiches war, statt:<ref>http://www.gonschior.de/weimar/Luebeck/LT1.html</ref>
Die [[Bürgerschaftswahlen in Lübeck (1919 bis 1933)|Bürgerschaftswahlen]] in Lübeck, das ein eigenständiger Gliedstaat des Deutschen Reiches war, fanden ebenfalls in einem eigenen Turnus statt:<ref>http://www.gonschior.de/weimar/Luebeck/LT1.html</ref>
*[[1919]] am 9. Februar  
*[[1919]] am [[9. Februar]]
*[[1921]] am 13. November
*[[1921]] am [[13. November]]
*[[1924]] am 10. Februar  
*[[1924]] am [[10. Februar]]
*[[1926]] am 14. November  
*[[1926]] am [[14. November]]
*[[1929]] am 10. November  
*[[1929]] am [[10. November]]
*[[1932]] am 13. November  
*[[1932]] am [[13. November]]
*sowie indirekt [[1933]] am 5. März<ref> Aufgrund des »Vorläufigen Gesetzes zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich« vom 31. März 1933 (Reichsgesetzblatt I, S. 153) wurde der Bürgerschaft nach dem Ergebnis der Reichstagswahl vom 5. März 1933 neu gebildet.</ref>
*sowie "indirekt" [[1933]] am [[5. März]], da die Nazis aufgrund des »Vorläufigen Gesetzes zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich« vom [[31. März]] [[1933]] (Reichsgesetzblatt I, S. 153) die Bürgerschaft gemäß dem Ergebnis der Reichstagswahl von diesem Tag neu zusammensetzten.


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Version vom 18. Dezember 2023, 01:18 Uhr

Die Kommunalwahlen 1919-1933 fanden gegenüber denen im Kaiserreich in einer völlig veränderten Situation statt, da in der Weimarer Republik das zuvor bestehende Klassenwahlrecht überall durch das allgemeine, gleiche, geheime Wahlrecht für Personen ab 20 Jahren ersetzt wurde.

In der Provinz Schleswig-Holstein fanden in den Jahren 1919 bis 1933 vier Kommunalwahlen statt:

Die Kommunalwahlen im Landesteil Lübeck des Freistaats Oldenburg fanden in einem davon völlig unabhängigen Turnus statt. Ihre Daten und Ergebnisse sind noch nicht vollständig ermittelt. Die Wahlen zum Landesausschuss fanden in der Regel getrennt von den Gemeinderatswahlen etwas später statt:

Die Bürgerschaftswahlen in Lübeck, das ein eigenständiger Gliedstaat des Deutschen Reiches war, fanden ebenfalls in einem eigenen Turnus statt:[1]

Einzelnachweise