Ortsverein Brunsbüttel
Der Ortsverein Brunsbüttel ist eine Gliederung der SPD im Kreisverband Dithmarschen. Den Vorsitz hat seit 2025 Sascha Schulz.[1] Sozialdemokratische Politik hat in Brunsbüttel eine lange Tradition, die bis in die Zeit des Kaiserreichs zurückreicht und eng mit der Industrialisierung des Kanalorts zusammenhängt.
Geschichte
Anfänge im Kaiserreich
Schon 1876 sammelte ein Genosse Uterstadt in Brunsbüttel Geld für die „Central-Wahlkasse“ der SAPD in Heide. Es war für die Reichstagswahl 1877 im 5. Wahlkreis bestimmt.[2]
Mit dem Bau des Nord-Ostsee-Kanals wuchs die Arbeiterschaft am Ort. Der erste Spatenstich in Brunsbüttel fiel 1888, 1895 wurde der Kanal eröffnet. 1898 nahm die Portlandzementfabrik „Saturn“ ihren Betrieb auf, aus der später die Kali-Chemie hervorging. Mit den Arbeitsplätzen stieg auch die Einwohnerzahl rasch: Der Brunsbüttel-Eddelaker-Koog zählte 1880 noch 787 Menschen, 1890 waren es 1.585 und 1910 bereits 5.684.[3] Unter den Kanalarbeitern, Matrosen, Heizern und Fabrikbeschäftigten fasste die Sozialdemokratie Fuß. 1899 gründete sich ein Arbeiter- und Bauverein, der Wohnungen für die zuziehenden Familien baute.[4]
Weimarer Republik
Auf dem Kasseler Parteitag von 1920 beantragte der Ortsverein, das Eintrittsgeld von 50 Pfennig auf 1,50 Mark anzuheben und bei Wiederaufnahmen 8 Mark zu verlangen.[5]
Eine wichtige Rolle spielte in diesen Jahren Theodor Werner. Er war von 1921 bis 1924 Gemeindevertreter sowie Amts- und Gemeindevorsteher, also Bürgermeister, und gehörte bis 1926 dem Kreistag des Kreises Süderdithmarschen und dem Kreisausschuss an. Zuvor hatte er in der örtlichen Zementfabrik gearbeitet und war eine Zeit lang Geschäftsführer der Konsumgenossenschaft Brunsbüttel.[6][7]
NS-Zeit
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde die SPD 1933 verboten. Bereits am 9. November 1931 hatte sich in Brunsbüttelkoog eine Ortsgruppe der NSDAP gegründet, im April 1932 stellten Brunsbüttelkoog und Marne den ersten Marine-SA-Sturm auf.[3] Der aus Brunsbüttel stammende Sozialdemokrat Willi Steinhörster verlor 1933 seine Stelle, wurde verhaftet und stand jahrelang unter Beobachtung.[8] Auch die von Theodor Werner mitgegründete Arbeiterwohlfahrt wurde im selben Jahr verboten.[6]
Nachkriegszeit
Nach 1945 baute die SPD ihre Strukturen wieder auf. Am 23. September 1946 wählten die Gemeindevertreter den Sozialdemokraten Henry Schwardt einstimmig zum Bürgermeister. Er führte die Gemeinde durch die schwierige Nachkriegszeit, saß von 1948 bis 1951 im Kreistag und setzte sich für den Erhalt der Stadtrechte Brunsbüttelkoogs und für den Neubau der Schule Süd ein.[9]
Zusammenwachsen zur Stadt
Das heutige Brunsbüttel entstand 1970 aus mehreren Gemeinden. Brunsbüttelkoog und Westerbüttel wurden Teil der neuen Stadt, zum 1. Januar 1972 kam Blangenmoor-Lehe hinzu. Der Ortsverein Averlak-Blangenmoor löste sich daraufhin auf, seine Mitglieder gingen nach Brunsbüttel und Eddelak. Im Ortsverein Brunsbüttel lief damit zusammen, was vorher mehrere Vereine getragen hatten, der Brunsbüttelhafen eingeschlossen.
An der Bildung der neuen Stadt war Hans Kaminski beteiligt, 1903 in Brunsbüttelkoog geboren und 25 Jahre lang hauptamtlicher Bürgermeister. 1970 wurde er in den Kreistag Dithmarschen gewählt und arbeitete dort im Finanz-, Gesundheits-, Wirtschafts- und Kriegsopferfürsorgeausschuss mit.[10]
Bürgerzeitung Backbord
Seit Dezember 1973 gibt der Ortsverein eine Bürgerzeitung heraus. Die erste Ausgabe hatte noch keinen Namen und erschien als „Informationsdienst des SPD-Ortsvereins Brunsbüttel“ in einer Auflage von 4.000 Stück. Den Titel steuerten die Leserinnen und Leser bei: Die Redaktion schrieb ein Preisausschreiben aus, Einsendeschluss war der 18. Dezember 1973, erster Preis eine Weihnachtsgans. Ab der zweiten Ausgabe hieß das Blatt Backbord.[10][11]
In den 1970er Jahren erschien das Heft mehrmals jährlich mit acht bis zwölf Seiten, die Auflage stieg von 4.000 auf 5.000 Exemplare. Zur Kommunalwahl 2003 waren es 6.500, für die Ausgabe im Herbst 2022 wieder 5.000. Sie ist zugleich die bislang letzte.
Die erhaltenen Hefte hat der Ortsverein digitalisiert und in sein Backbord-Archiv eingestellt, bisher zehn Ausgaben aus den Jahren 1973 bis 2022. Jede lässt sich Seite für Seite im Browser lesen oder als PDF herunterladen. Ein Teil der Artikel steht zusätzlich als einzelner Beitrag mit dem Datum der Erstveröffentlichung in der Nachrichtenübersicht der Website. Wer in einem Heft mit einem Amt oder einer Kandidatur genannt ist, hat einen Eintrag unter Frühere Aktive, mit der Fundstelle nach Ausgabe und Seite und, soweit vorhanden, dem Foto aus dem Heft.[12]
Vorstand
Seit September 2025 führt Sascha Schulz den Ortsverein. Stellvertreter sind Elke Schmidt-Wessel und Tarkan Savasogan, die Kasse hat Anke Wutkowski, Schriftführer ist Jonathan Janke.[13]
Weiter zurück ist die Reihe lückenhaft. Belegt ist die Jahreshauptversammlung vom 30. Mai 1974: Sie wählte Wilfried Jandt zum Vorsitzenden, Stellvertreter wurden Manfred Sickmann und Ernst Tange, Schriftführerin Ilsedore Kubatz, Kassierer Rolf Dierks.[14] Aus den Jahren zwischen 1974 und 1983 sind bisher keine Namen verzeichnet.
Kommunalpolitik
Bei der Kommunalwahl 2023 kam die SPD auf 24,7 % und sieben der 30 Sitze in der Stadtvertretung. Elke Schmidt-Wessel gewann das Direktmandat im Wahlkreis 2, die elf übrigen Wahlkreise gingen an die CDU.[15][16] Der Fraktion gehören Elke Schmidt-Wessel als Vorsitzende, Dirk Mohr, Sabine Mewes, Evelin Sewtz, Anke Wutkowski, Bruno Kohlmorgen und Tarkan Savasogan an. Dirk Mohr ist zweiter stellvertretender Bürgermeister der Stadt, Evelin Sewtz erste stellvertretende Bürgervorsteherin.[17]
Bei der Kommunalwahl 1994 zog Ulrike Rodust in die Ratsversammlung ein, der sie von 1994 bis 1996 angehörte.[18] Über viele Jahre prägte Karin Süfke die Kommunalpolitik. Sie gehört der Ratsversammlung seit 1974 durchgehend für die SPD an, war zeitweise Vorsitzende der Ratsfraktion und zweimal Bürgervorsteherin. 2023 wurde sie Ehrenbürgerin der Stadt, 2026 ehrte der Ortsverein sie für 50 Jahre Mitgliedschaft.[19][20]
Bei der Kommunalwahl 1974 am 24. März entfielen von 23 Sitzen zehn auf die CDU, neun auf die SPD und je zwei auf FDP und die Kommunale Wählergemeinschaft (KWG). Die KWG hatte im Wahlkampf mit einer Absage an die Parteien geworben und schloss sich nach der Wahl mit der CDU zusammen. Der Ortsverein hatte nach vier Jahren Ratsarbeit mehr erwartet und schrieb, die neun SPD-Vertreter würden auch aus der Minderheit heraus für die Interessen der Bevölkerungsmehrheit sorgen.[21] Die Fraktion führte damals Ernst Tange, 1976 war es Fritz Hasenpusch.[11][22]
Bürgermeister*innen
- von 1981 bis 1999: Ernst Tange (gestorben 2018). Er war der letzte von der Gemeindevertretung gewählte Bürgermeister und wurde Ehrenbürger der Stadt. Sein Nachfolger Wilfried Hansen wurde ab 1999 als erster direkt von den Bürgern gewählt.[16][9] Die Parteizugehörigkeit ergänzte Uwe Möller in einer E-Mail vom 21. Februar 2025 an Skw.
- von 1946 bis 1950: Henry Schwardt[9]
- von 1921 bis 1924: Theodor Werner (Amts- und Gemeindevorsteher, d. h. Bürgermeister)[6]
Persönlichkeiten
Aus dem Ortsverein und der Stadt gingen mehrere Sozialdemokrat*innen hervor, die auch über Brunsbüttel hinaus bekannt wurden.
- Theodor Werner (geboren am 8. Januar 1884 in Itzehoe, gestorben am 17. August 1973) begann seine politische Laufbahn in Brunsbüttel. Hier arbeitete er als Fabrikarbeiter und Konsum-Geschäftsführer und war von 1921 bis 1924 Gemeindevorsteher. Er zählte zu den Mitbegründern der Arbeiterwohlfahrt in Schleswig-Holstein, saß von 1928 bis 1933 als Stadtverordneter in Kiel und im Provinziallandtag und übernahm nach 1945 kommissarisch den Landesvorsitz der SPD Schleswig-Holstein. Von 1947 bis 1950 gehörte er dem Landtag an.[6][7]
- Willi Steinhörster (geboren am 2. März 1908 in Brunsbüttel, gestorben am 26. November 1978 in Itzehoe) trat 1926 in die SPD ein. Die Nationalsozialisten entließen und verhafteten ihn 1933. Er gehörte den ersten Landtagen Schleswig-Holsteins an und saß von 1949 bis 1953 im Deutschen Bundestag. 1951 sorgte er zusammen mit Paul Bausch von der CDU dafür, dass der Bund für Vogelschutz, der heutige NABU, dauerhaft aus dem Bundeshaushalt gefördert wurde.[8][23]
- Ulrike Rodust (geboren 1949 in Quakenbrück) saß von 1994 bis 1996 in der Brunsbütteler Ratsversammlung. Später war sie Landtagsabgeordnete und von 2008 bis 2019 Mitglied des Europäischen Parlaments, wo sie an der Reform der EU-Fischereipolitik mitarbeitete. 2018 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz.[18]
- Ellen Paschke (geboren 1947 in Brunsbüttel) war von 2014 bis 2016 Ortsvereinsvorsitzende. Die gebürtige Brunsbüttelerin ist eine langjährige Gewerkschafterin und gehörte von 2003 bis 2013 dem Bundesvorstand der Gewerkschaft ver.di an.[24]
- Wilhelm Malerius (geboren am 27. September 1945 in Brunsbüttelkoog, gestorben am 21. Februar 2025) fuhr als Kapitän zur See und war Diplom-Ingenieur. 1983 trat er in die SPD ein, 1986 kam er in den Dithmarscher Kreistag. Von 1988 bis 1998 führte er den Ortsverein, von 2000 bis 2005 saß er als direkt gewählter Abgeordneter im Landtag (Wahlkreis Dithmarschen-Süd).[25][26]
- Karin Süfke gehört der Ratsversammlung seit 1974 für die SPD an. Sie war zweimal Bürgervorsteherin und wurde 2023 zur Ehrenbürgerin der Stadt Brunsbüttel ernannt.[19][20]
- Bernd Wutkowski (gestorben am 27. April 2022) führte den Ortsverein ab 2016. Er war stellvertretender Kreisvorsitzender und Organisationsleiter der SPD Dithmarschen, stellvertretender Vorsitzender der Ratsfraktion, Vorsitzender des Bauausschusses und Mitglied des Kreistags.[27]
Zeittafel
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 2026 | Karin Süfke wird für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt |
| 2025 | Sascha Schulz wird Ortsvereinsvorsitzender |
| 2023 | SPD gewinnt 7 von 30 Sitzen in der Stadtvertretung |
| 2022 | Der Vorsitzende Bernd Wutkowski stirbt |
| 1994 bis 1996 | Ulrike Rodust in der Ratsversammlung |
| 1981 bis 1999 | Ernst Tange ist Bürgermeister |
| 1974 | Kommunalwahl: SPD 9 von 23 Sitzen; Wilfried Jandt wird Vorsitzender |
| 1973 | Erste Ausgabe der Bürgerzeitung Backbord |
| 1970 bis 1972 | Brunsbüttelkoog, Westerbüttel und Blangenmoor-Lehe kommen zur neuen Stadt |
| 1946 | Henry Schwardt wird Bürgermeister |
| 1933 | Verbot der SPD, Verfolgung örtlicher Sozialdemokraten |
| 1921 bis 1924 | Theodor Werner ist Gemeindevorsteher |
| 1920 | Antrag des Ortsvereins zum Kasseler Parteitag |
| 1888 bis 1895 | Bau und Eröffnung des Nord-Ostsee-Kanals, starker Zuzug von Arbeitern |
| 1876 | Sammlung für die Wahlkasse der SAPD durch „Genosse Uterstadt“ |
Links
- Homepage: SPD Brunsbüttel
- Chronik des Ortsvereins: Geschichte
- Digitalisierte Ausgaben der Bürgerzeitung: Backbord-Archiv
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Einzelnachweise
- ↑ SPD Dithmarschen – Ortsvereine, abgerufen 2026.
- ↑ Hamburg-Altonaer Volksblatt, 31.12.1876, S. 6.
- ↑ 3,0 3,1 Brunsbüttelkoog, in: brunsbuettel-wiki.de / Dithmarschen-Wiki.
- ↑ Frühere Bauvereine Brunsbüttels, in: Dithmarschen-Wiki.
- ↑ Vorwärts, 19.9.1920.
- ↑ 6,0 6,1 6,2 6,3 Theodor Werner, SPD-Geschichtswerkstatt.
- ↑ 7,0 7,1 Theodor Werner (Politiker), in: Wikipedia.
- ↑ 8,0 8,1 Willi Steinhörster, SPD-Geschichtswerkstatt.
- ↑ 9,0 9,1 9,2 Die Bürgermeister Brunsbüttels, in: brunsbuettel-wiki.de.
- ↑ 10,0 10,1 Backbord Nr. 1 (Dezember 1973), S. 4. Die Vorstellung nennt nicht, in welcher Gemeinde er das Bürgermeisteramt ausübte. Digitalisat im Backbord-Archiv des Ortsvereins.
- ↑ 11,0 11,1 Backbord Nr. 2 (März 1974), S. 1.
- ↑ SPD Brunsbüttel: Backbord-Archiv, abgerufen 29.8.2026.
- ↑ SPD Brunsbüttel: Neuer Vorstand, 3.11.2025.
- ↑ Backbord Nr. 4 (Herbst 1974), S. 4. Die im Heft abgedruckten Privatanschriften sind hier weggelassen.
- ↑ Der Landeswahlleiter: Gemeindewahl 14. Mai 2023, Brunsbüttel, Stadt. Amtliches Endergebnis, abgerufen 29.8.2026.
- ↑ 16,0 16,1 Brunsbüttel, in: Wikipedia, Abschnitt „Gemeindewahl am 14. Mai 2023“.
- ↑ SPD Brunsbüttel: Personen, abgerufen 29.8.2026.
- ↑ 18,0 18,1 Ulrike Rodust, in: Wikipedia; vgl. Ulrike Rodust (SPD-Geschichtswerkstatt).
- ↑ 19,0 19,1 Brunsbüttels Bürgervorsteher ab 1950, in: brunsbuettel-wiki.de.
- ↑ 20,0 20,1 Neujahrsempfang der SPD Brunsbüttel, in: Boyens Medien, 12.1.2026.
- ↑ Backbord Nr. 3 (Mai/Juni 1974), S. 2.
- ↑ Backbord Nr. 11 (Juni 1976), S. 4.
- ↑ Willi Steinhörster, in: Wikipedia.
- ↑ Ellen Paschke, in: Wikipedia.
- ↑ Wilhelm Malerius, in: Wikipedia.
- ↑ Wilhelm Malerius, SPD-Geschichtswerkstatt.
- ↑ Backbord Nr. 79 (Herbst 2022): Nachruf der Redaktion, online als Wir trauern um Bernd Wutkowski.
Personen
- Ortsvereinsvorsitzende:
- Sascha Schulz (seit 2025)
- Hannes Gußmann (2022–2025)
- Bernd Wutkowski (2016–2022)
- Ellen Paschke (2014–2016)
- Andre Mewes (2010–2014)
- Peter Storl (2009–2010)
- Wilhelm Malerius (2003–2009)
- Monika Fritz (1998–2003)
- Wilhelm Malerius (1988–1998)
- Jürgen Stahmer (1983–1988)
- Wilfried Jandt (gewählt 1974)
- Vorstand seit 2025:
- Elke Schmidt-Wessel, Tarkan Savasogan (Stellvertretung)
- Anke Wutkowski (Kasse)
- Jonathan Janke (Schriftführung)
- Fraktionsvorsitz:
- Elke Schmidt-Wessel (gegenwärtig)
- Fritz Hasenpusch (1976)
- Ernst Tange (1974)
- Bürgermeister*innen:
- Ernst Tange (1981–1999)
- Henry Schwardt (1946–1950)
- Theodor Werner (1921–1924, Gemeindevorsteher)
- Ehrenbürgerin:
- Karin Süfke (2023)
Ortsvereine: Albersdorf | Barlt | Brunsbüttel | Büsum | Burg/Dithm. | Dingen | Friedrichskoog | Heide | Hemmingstedt | Hennstedt-Tellingstedt-Pahlen | Hochdonn-Eggstedt | Lohe-Rickelshof | Lunden Krempel Lehe | Marne | Meldorf | Neuenkirchen | Nordhastedt | Odderade | St. Michaelisdonn | Sarzbüttel | Süderhastedt | Weddingstedt | Wesselburen | Wöhrden

