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== Werdegang == | |||
Nach dem Hauptschulabschluß [[1962]] erlernte Peter Zahn bis [[1966]] den Beruf des Fernmeldehandwerkers. Im selben Jahr verpflichtete er sich auf 8 Jahre beim Bundesgrenzschutz. Dort machte er [[1972]] seine Fachhochschulreife und nahm [[1974]] ein Studium an der Hochschule für Wirtschaft und Politik (HWP) in Hamburg auf, das er als Diplom-Volkswirt abschloss. | |||
Schon [[1962]] war er in die Deutsche Postgewerkschaft eingetreten, wechselte später zur ÖTV. Er war drei Jahre lang Vorsitzender der Postgewerkschaftsjugend in Lübeck und zeitweise stellv. Vorsitzender der Lübecker Gewerkschaftsjugend. | |||
[[1976]] beschäftigte ihn die Handwerkskammer Hamburg als Abteilungsleiter in der Gewerbeförderungsanstalt. Von [[1977]] bis [[1984]] war er als Geschäftsführer der Gewerkschaft ÖTV für die Kreise Ostholstein und Plön tätig, danach als Abteilungsgeschäftsführer bei der ÖTV-Bezirksverwaltung Nord (Lübeck). | |||
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== Politik == | |||
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=== Landtag === | |||
Peter Zahn kam in den Landtagswahlen [[Landtagswahl 1983|1983]] und [[Landtagswahl 1987|1987]] über die Landesliste ins Parlament. [[Landtagswahl 1988|1988]] und [[Landtagswahl 1992|1992]] wurde er in seinem Wahlkreis 34 (später 25, Eutin-Süd) jeweils direkt gewählt, [[Landtagswahl 1996|1996]] wieder über die Landesliste. Als Abgeordneter war er durchgehend im Innen- und Rechtsausschuss aktiv, zeitweise im Landeswahl- und Richterwahlausschuss, stellvertretend auch im Ausschss für Kultur, Jugend und Sport, im Wirtschafts-, im Sozial-, im Agrar- und im Bildungsausschuss sowie im Untersuchungsausschuss Barschel/Pfeiffer. | |||
Beiden Kabinetten von [[Björn Engholm]] und den ersten beiden von [[Heide Simonis]] gehörte er als parlamentarischer Vertreter des Innenministers an, insgesamt von [[1988]] bis [[2000]]. | |||
== Weblinks == | |||
*Landtagsinformationssystem: [http://lissh.lvn.ltsh.de/cgi-bin/starfinder/0?path=samtflmore.txt&id=fastlink&pass=&search=ID%3D945&format=WEBVOLLLANG Peter Zahn] (mit Foto) | |||
*{{Wikipedia|NAME=Peter Zahn (Politiker)}} | *{{Wikipedia|NAME=Peter Zahn (Politiker)}} | ||
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Aktuelle Version vom 25. Mai 2020, 21:43 Uhr
| Peter Zahn |
Peter Zahn, * 4. Dezember 1944 in Litzmannstadt (heute Łódź/Polen), † 7. November 2001 vermutlich in Sereetz; Diplom-Volkswirt, Landtagsabgeordneter. Verheiratet, 2 Kinder; evangelisch. Mitglied der SPD seit 1972.
Werdegang
Nach dem Hauptschulabschluß 1962 erlernte Peter Zahn bis 1966 den Beruf des Fernmeldehandwerkers. Im selben Jahr verpflichtete er sich auf 8 Jahre beim Bundesgrenzschutz. Dort machte er 1972 seine Fachhochschulreife und nahm 1974 ein Studium an der Hochschule für Wirtschaft und Politik (HWP) in Hamburg auf, das er als Diplom-Volkswirt abschloss.
Schon 1962 war er in die Deutsche Postgewerkschaft eingetreten, wechselte später zur ÖTV. Er war drei Jahre lang Vorsitzender der Postgewerkschaftsjugend in Lübeck und zeitweise stellv. Vorsitzender der Lübecker Gewerkschaftsjugend.
1976 beschäftigte ihn die Handwerkskammer Hamburg als Abteilungsleiter in der Gewerbeförderungsanstalt. Von 1977 bis 1984 war er als Geschäftsführer der Gewerkschaft ÖTV für die Kreise Ostholstein und Plön tätig, danach als Abteilungsgeschäftsführer bei der ÖTV-Bezirksverwaltung Nord (Lübeck).
Für sein Hobby Fußball investierte er viel Freizeit. Von 1978 bis 1989 amtierte er als 2. Vorsitzender im Kreisfußballverband Ostholstein, ab 1990 als 2. Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV). Schon 1984 hatte er den Vorsitz des SV Sereetz v. 1909 e.V. übernommen. Seit 1994 war er Beauftragter des DFB für soziale Integration im Fußball.
Politik
1972 trat Peter Zahn in die SPD ein, wurde Vorsitzender der Jusos in Ratekau und Vorstandsmitglied der SPD Sereetz. 1973 wählten ihn die Jusos Ostholstein zum stellv. Kreisvorsitzenden. 1975 wurde er stellv. Vorsitzender, 1981 Vorsitzender des Kreisverbandes Ostholstein, was er bis 1993 blieb.
In Kommunalwahl 1974 wurde er zum Gemeindevertreter in der Großgemeinde Ratekau gewählt, war von 1975 bis 1983 Fraktionsvorsitzender und von 1978 bis 1983 1. stellv. Bürgermeister. 1984 schied er aus der Gemeindevertretung aus.
Landtag
Peter Zahn kam in den Landtagswahlen 1983 und 1987 über die Landesliste ins Parlament. 1988 und 1992 wurde er in seinem Wahlkreis 34 (später 25, Eutin-Süd) jeweils direkt gewählt, 1996 wieder über die Landesliste. Als Abgeordneter war er durchgehend im Innen- und Rechtsausschuss aktiv, zeitweise im Landeswahl- und Richterwahlausschuss, stellvertretend auch im Ausschss für Kultur, Jugend und Sport, im Wirtschafts-, im Sozial-, im Agrar- und im Bildungsausschuss sowie im Untersuchungsausschuss Barschel/Pfeiffer.
Beiden Kabinetten von Björn Engholm und den ersten beiden von Heide Simonis gehörte er als parlamentarischer Vertreter des Innenministers an, insgesamt von 1988 bis 2000.
Weblinks
- Landtagsinformationssystem: Peter Zahn (mit Foto)
- Wikipedia: Peter Zahn (Politiker)

