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* "Es ist kein Kunststück, die Entwicklung einer [[Gesamtschule]] einfach mit Mehrheit zu beschließen. Das Kunststück besteht darin, sie so durchzusetzen, daß die Menschen hinterher eine zweite Gesamtschule fordern." | * "Es ist kein Kunststück, die Entwicklung einer [[Gesamtschule]] einfach mit Mehrheit zu beschließen. Das Kunststück besteht darin, sie so durchzusetzen, daß die Menschen hinterher eine zweite Gesamtschule fordern."<ref>''SPD-Chef rät Engholm zu behutsamer Reformpolitik'', ''Kieler Nachrichten'', 11.6.1988</ref> - [[Gerd Walter]], [[1988]] | ||
* "In keinem anderen Gebiet der Politik - nicht einmal in dem der Landwirtschaft - tummeln sich ideologisch verbrämte Standesinteressen so ungeniert, wird so provinziell argumentiert und die Entwicklung im Ausland so sträflich ignoriert wie in der Bildungspolitik." | * "In keinem anderen Gebiet der Politik - nicht einmal in dem der Landwirtschaft - tummeln sich ideologisch verbrämte Standesinteressen so ungeniert, wird so provinziell argumentiert und die Entwicklung im Ausland so sträflich ignoriert wie in der Bildungspolitik."<ref>Lubowitz, Frank: ''Wilhelm Käber - Regierung und Opposition'' (Kiel 1986) ISBN 3-89029-906-7</ref> - [[Wilhelm Käber]] | ||
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* "Charaktere, aus dem Wachs kleiner Kirchenlichter modelliert." | * "Charaktere, aus dem Wachs kleiner Kirchenlichter modelliert."<ref>''[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39867512.html Angesichts meiner seelischen Belastung]'', DER SPIEGEL, 3.12.1979</ref> - [[Jochen Steffen]], [[1979]] | ||
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== Deutschland == | == Deutschland == | ||
* "Ein guter Deutscher kann kein Nationalist sein. Wer Deutschland liebt, darf den Verstand nicht auf Urlaub schicken, sondern muß sich um Weltoffenheit und Fortschritt bemühen und muß mithelfen am Vaterland der Liebe und Gerechtigkeit, von dem schon August Bebel sprach." | * "Ein guter Deutscher kann kein Nationalist sein. Wer Deutschland liebt, darf den Verstand nicht auf Urlaub schicken, sondern muß sich um Weltoffenheit und Fortschritt bemühen und muß mithelfen am Vaterland der Liebe und Gerechtigkeit, von dem schon [[August Bebel]] sprach."<ref>Willy Brandt, Festrede zur Eröffnung des Archivs der sozialen Demokratie, 6.6.1969</ref> - [[Willy Brandt]], [[1969]] | ||
== Demokratie == | == Demokratie == | ||
* "Die Demokratie ist nicht nur ein taktisches Mittel, um zum Sozialismus zu gelangen, sie ist Teil des Zieles, für das wir kämpfen." | * "Die Demokratie ist nicht nur ein taktisches Mittel, um zum Sozialismus zu gelangen, sie ist Teil des Zieles, für das wir kämpfen."<ref>Martens, Holger: ''SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959'' (Malente 1998), S. 37</ref> - [[Otto Tschadek]] | ||
== Europa == | == Europa == | ||
* "Wir wünschen ein Europa, in dem nicht der Wille des Stärksten gilt, sondern das stärkste Argument, von wem immer es vorgebracht wird." - Bundeskanzler [[Willy Brandt]], 1970 | * "Wir wünschen ein Europa, in dem nicht der Wille des Stärksten gilt, sondern das stärkste Argument, von wem immer es vorgebracht wird." - Bundeskanzler [[Willy Brandt]], [[1970]] | ||
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* "Gesellschaftlicher Fortschritt ist selten ein Geschenk von oben, sondern fast immer das Ergebnis des Drucks von unten." | * "Gesellschaftlicher Fortschritt ist selten ein Geschenk von oben, sondern fast immer das Ergebnis des Drucks von unten."<ref>SPD Schleswig-Holstein (Hrsg.) ''Politik und Organisation - Jahresberichte 1967/68''</ref> - Parteitagsbeschluss [[1967]] | ||
* "Wer, aus welchen Gründen auch immer, auf Aufrichtigkeit gegenüber den Menschen verzichtet, legt nach meiner festen Überzeugung die Axt an die Wurzel einer freiheitlichen, auf Vernunft, Einsicht und Diskussion gegründeten Gesellschaftsordnung." - Jochen Steffen | * "Wer, aus welchen Gründen auch immer, auf Aufrichtigkeit gegenüber den Menschen verzichtet, legt nach meiner festen Überzeugung die Axt an die Wurzel einer freiheitlichen, auf Vernunft, Einsicht und Diskussion gegründeten Gesellschaftsordnung." - [[Jochen Steffen]] | ||
== Lebenshilfe == | == Lebenshilfe == | ||
* "Wo Zivilcourage keine Heimat hat, reicht die Freiheit nicht weit." - [[Willy Brandt]] | * "Wo Zivilcourage keine Heimat hat, reicht die Freiheit nicht weit." - [[Willy Brandt]] | ||
* "Viel Spaß, und macht keinen Scheiß." | * "Viel Spaß, und macht keinen Scheiß."<ref>In verschiedenen Zeitungen unterschiedlich zitiert, aber über die letzten drei Wörter sind sich alle einig. Der freundliche Ratschlag zog nahezu hysterische Reaktionen in Presse und einem Teil der Öffentlichkeit nach sich.</ref> - Ministerpräsidentin [[Heide Simonis]] zur Eröffnung der Kieler Woche [[1996]] | ||
* "Wenn Du immer nur tust, was Du schon kannst, wirst Du immer bleiben, was Du bist."<ref>heide-simonis.de ''[http://www.heide-simonis.de/heide-simonis-ehrenbuergerin-sh.htm Ernennung zur Ehrenbürgerin des Landes Schleswig-Holstein]''</ref> - [[Heide Simonis]] | * "Wenn Du immer nur tust, was Du schon kannst, wirst Du immer bleiben, was Du bist."<ref>heide-simonis.de ''[http://www.heide-simonis.de/heide-simonis-ehrenbuergerin-sh.htm Ernennung zur Ehrenbürgerin des Landes Schleswig-Holstein]''</ref> - [[Heide Simonis]] | ||
== Partei == | == Partei == | ||
* "Mit Bier und Schnaps haben wir die Partei aufgebaut, mit ihrem Milchgeschlürfe machen die Jüngeren sie wieder kaputt!"<ref>Witte, Albert ''[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_04/Demokratische_Geschichte_Band_04_Essay07.pdf Arbeiter-Jugend in Kiel, 1919-1925]'' in Demokratische Geschichte | * "Mit Bier und Schnaps haben wir die Partei aufgebaut, mit ihrem Milchgeschlürfe machen die Jüngeren sie wieder kaputt!"<ref>Witte, Albert ''[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_04/Demokratische_Geschichte_Band_04_Essay07.pdf Arbeiter-Jugend in Kiel, 1919-1925]'' in: ''Demokratische Geschichte'' 4</ref> - [[Gustav Garbe]] | ||
* "Die Partei, die hundertprozentig meinen Vorstellungen entsprach, hätte wahrscheinlich nur aus mir selbst bestanden." - [[Hans-Jochen Vogel]] | * "Die Partei, die hundertprozentig meinen Vorstellungen entsprach, hätte wahrscheinlich nur aus mir selbst bestanden." - [[Hans-Jochen Vogel]] | ||
* "Selbst bei einer absoluten Mehrheit ist es Aufgabe der Partei, weiter zu denken, als die Regierung handeln kann. Ist die Regierung zufrieden mit der Partei, dann hat die Partei nicht weit genug | * "Selbst bei einer absoluten Mehrheit ist es Aufgabe der Partei, weiter zu denken, als die Regierung handeln kann. Ist die Regierung zufrieden mit der Partei, dann hat die Partei nicht weit genug gedacht" ― [[Egon Bahr]] | ||
* "Politik ist Mannschaftskampf"<ref>Sendung | * "Politik ist Mannschaftskampf"<ref>Sendung ''Zu Protokoll'' vom 3.11.1968: Günter Gaus im Gespräch mit Gustav Heinemann</ref> - [[Gustav Heinemann]] | ||
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* "Was denn, bitte, ist wirklich neu oder originell in der Politik? Die große politische Leistung | * "Was denn, bitte, [ist] wirklich neu oder originell in der Politik? Die große politische Leistung [besteht] zumeist nicht im Produzieren neuer Ideen, sondern in der beharrlichen Verfolgung und Durchsetzung dessen, was schon lange als vernünftig und notwendig, aber leider als nicht oder kaum durchsetzbar galt."<ref>[[Karl Rickers#Stimmen]] gegenüber [[Gerhard E. Gründler|Gerd Gründler]]</ref> - [[Karl Rickers]] | ||
* "Eine Partei, deren unmittelbares Ziel nicht die Eroberung der politischen Macht im Staate ist, um die wirklichkeitsnahen Ziele ihrer Wähler zu verwirklichen, eine solche Partei zieht sich auf das politische Altenteil zurück, sie gibt sich im Grunde selber auf." - [[Andreas Gayk]], ''Politisches Testament'' (1954) | * "Eine Partei, deren unmittelbares Ziel nicht die Eroberung der politischen Macht im Staate ist, um die wirklichkeitsnahen Ziele ihrer Wähler zu verwirklichen, eine solche Partei zieht sich auf das politische Altenteil zurück, sie gibt sich im Grunde selber auf." - [[Andreas Gayk]], ''Politisches Testament'' ([[1954]]) | ||
* "Gute Moralisten waren noch immer schlechte Politiker." | * "Gute Moralisten waren noch immer schlechte Politiker."<ref>Andreas Gayk, Leitartikel in der ''[[Schleswig-Holsteinische Volkszeitung|VZ]]'' vom 12.8.1932, zit. in: Jürgen Weber / Uwe Danker: ''Andreas Gayk 1893 - 1954'' (Kiel 1993)</ref> - [[Andreas Gayk]] | ||
* "Es ist nicht sicher, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber es muß anders werden, wenn es besser werden soll." - [[Björn Engholm]] | * "Es ist nicht sicher, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber es muß anders werden, wenn es besser werden soll." - [[Björn Engholm]] | ||
* "Das Ziel unserer Arbeit ist ein wahrhaft demokratisches Deutschland, das bis zum letzten Bürger in seinem Denken und Handeln durch den Geist der Friedfertigkeit, der Toleranz und freien Menschlichkeit sich leiten läßt." - [[Hermann Lüdemann]] | * "Das Ziel unserer Arbeit ist ein wahrhaft demokratisches Deutschland, das bis zum letzten Bürger in seinem Denken und Handeln durch den Geist der Friedfertigkeit, der Toleranz und freien Menschlichkeit sich leiten läßt." - [[Hermann Lüdemann]], Antrittsrede als Ministerpräsident am [[8. Mai]] [[1947]] | ||
* "Erfolge als Ergebnis schwerer und erbitterter Kämpfe schrumpfen im Laufe der Jahre umso mehr, als sie geschichtlich notwendige Entwicklungen darstellen und gewissermaßen | * "Erfolge als Ergebnis schwerer und erbitterter Kämpfe schrumpfen im Laufe der Jahre umso mehr, als sie geschichtlich notwendige Entwicklungen darstellen und gewissermaßen selbstverständlich konsumierte Errungenschaften gebracht haben"<ref>Bahr, Egon: ''[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_03/Demokratische_Geschichte_Band_03_Essay46.pdf Frieden und Entspannung - Tradition im besten Sinn]'', In: ''Demokratische Geschichte'' 3(1988)</ref> - [[Egon Bahr]], [[1988]] | ||
== Politiker == | == Politiker == | ||
* "Seggt he wat oder geiht em blots dat Muul?" ("Sagt er etwas oder bewegt er nur den Mund?") - [[Andreas Gayk]] in seiner plattdeutschen Muttersprache über politische Schaumschläger<ref>Zitiert bei [http://www.gerdgruendler.de/ | * "Seggt he wat oder geiht em blots dat Muul?" ("Sagt er etwas oder bewegt er nur den Mund?") - [[Andreas Gayk]] in seiner plattdeutschen Muttersprache über politische Schaumschläger<ref>Zitiert bei [http://web.archive.org/web/20090409235956/http://www.gerdgruendler.de/Erinnerung%20an%20Karl%20Rickers.html Gerhard E. Gründler], Version vom 9.4.2009</ref> | ||
== Wirtschaft == | == Wirtschaft == | ||
* "Die Menschen sind nicht dazu da, ein wirtschaftliches System mit seinen Eliten und Privilegien zu verteidigen, das uns in die Krise sehenden Auges torkeln ließ und die nächste Krise vorbereitet" - [[Jochen Steffen]], ''Krisenmanagement oder Politik'' (1974) | * "Die Menschen sind nicht dazu da, ein wirtschaftliches System mit seinen Eliten und Privilegien zu verteidigen, das uns in die Krise sehenden Auges torkeln ließ und die nächste Krise vorbereitet" - [[Jochen Steffen]], ''Krisenmanagement oder Politik'' ([[1974]]) | ||
* "Wirtschaftlich gesehen ist das Land nichts weiter als ein Wurmfortsatz der Hamburger Lombardsbrücke" - [[Hermann Lüdemann]] über Schleswig-Holstein<ref>''[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43278720.html Ungefähres Gegenteil]'', DER SPIEGEL, 19.4.1971</ref> | * "Wirtschaftlich gesehen ist das Land nichts weiter als ein Wurmfortsatz der Hamburger Lombardsbrücke" - [[Hermann Lüdemann]] über Schleswig-Holstein<ref>''[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43278720.html Ungefähres Gegenteil]'', DER SPIEGEL, 19.4.1971</ref> | ||
== Wohnen == | == Wohnen == | ||
* "Der Bau humaner Städte und angemessene Wohnbedingungen für alle Bürger ohne Unterschied, dafür werden wir uns auch in der Zukunft so einsetzen, wie wir es in der Vergangenheit getan haben." - [[Lauritz Lauritzen]], 1972 | * "Der Bau humaner Städte und angemessene Wohnbedingungen für alle Bürger ohne Unterschied, dafür werden wir uns auch in der Zukunft so einsetzen, wie wir es in der Vergangenheit getan haben." - [[Lauritz Lauritzen]], [[1972]] | ||
== Quelle == | == Quelle == | ||
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Version vom 28. November 2015, 11:31 Uhr
Bildung
- "Es ist kein Kunststück, die Entwicklung einer Gesamtschule einfach mit Mehrheit zu beschließen. Das Kunststück besteht darin, sie so durchzusetzen, daß die Menschen hinterher eine zweite Gesamtschule fordern."[1] - Gerd Walter, 1988
- "In keinem anderen Gebiet der Politik - nicht einmal in dem der Landwirtschaft - tummeln sich ideologisch verbrämte Standesinteressen so ungeniert, wird so provinziell argumentiert und die Entwicklung im Ausland so sträflich ignoriert wie in der Bildungspolitik."[2] - Wilhelm Käber
CDU
- "Charaktere, aus dem Wachs kleiner Kirchenlichter modelliert."[3] - Jochen Steffen, 1979
DDR
- "Im realen Sozialismus ist alles real, außer der Sozialismus" - Jochen Steffen
Deutschland
- "Ein guter Deutscher kann kein Nationalist sein. Wer Deutschland liebt, darf den Verstand nicht auf Urlaub schicken, sondern muß sich um Weltoffenheit und Fortschritt bemühen und muß mithelfen am Vaterland der Liebe und Gerechtigkeit, von dem schon August Bebel sprach."[4] - Willy Brandt, 1969
Demokratie
- "Die Demokratie ist nicht nur ein taktisches Mittel, um zum Sozialismus zu gelangen, sie ist Teil des Zieles, für das wir kämpfen."[5] - Otto Tschadek
Europa
- "Wir wünschen ein Europa, in dem nicht der Wille des Stärksten gilt, sondern das stärkste Argument, von wem immer es vorgebracht wird." - Bundeskanzler Willy Brandt, 1970
Frieden
- "Im Frieden leben erfordert nicht große Worte, sondern viele kleine Schritte." - Egon Bahr
Gesellschaft
- "Gesellschaftlicher Fortschritt ist selten ein Geschenk von oben, sondern fast immer das Ergebnis des Drucks von unten."[6] - Parteitagsbeschluss 1967
- "Wer, aus welchen Gründen auch immer, auf Aufrichtigkeit gegenüber den Menschen verzichtet, legt nach meiner festen Überzeugung die Axt an die Wurzel einer freiheitlichen, auf Vernunft, Einsicht und Diskussion gegründeten Gesellschaftsordnung." - Jochen Steffen
Lebenshilfe
- "Wo Zivilcourage keine Heimat hat, reicht die Freiheit nicht weit." - Willy Brandt
- "Viel Spaß, und macht keinen Scheiß."[7] - Ministerpräsidentin Heide Simonis zur Eröffnung der Kieler Woche 1996
- "Wenn Du immer nur tust, was Du schon kannst, wirst Du immer bleiben, was Du bist."[8] - Heide Simonis
Partei
- "Mit Bier und Schnaps haben wir die Partei aufgebaut, mit ihrem Milchgeschlürfe machen die Jüngeren sie wieder kaputt!"[9] - Gustav Garbe
- "Die Partei, die hundertprozentig meinen Vorstellungen entsprach, hätte wahrscheinlich nur aus mir selbst bestanden." - Hans-Jochen Vogel
- "Selbst bei einer absoluten Mehrheit ist es Aufgabe der Partei, weiter zu denken, als die Regierung handeln kann. Ist die Regierung zufrieden mit der Partei, dann hat die Partei nicht weit genug gedacht" ― Egon Bahr
- "Politik ist Mannschaftskampf"[10] - Gustav Heinemann
Persönliches
- "Die Leute, die mich lieben, behaupten, ich sei aktiv und ginge ran. Und auch wer mich hasst, meint zumindest, ich wäre ein aktives Biest.[11] - Heide Simonis
Politik
- "Was denn, bitte, [ist] wirklich neu oder originell in der Politik? Die große politische Leistung [besteht] zumeist nicht im Produzieren neuer Ideen, sondern in der beharrlichen Verfolgung und Durchsetzung dessen, was schon lange als vernünftig und notwendig, aber leider als nicht oder kaum durchsetzbar galt."[12] - Karl Rickers
- "Eine Partei, deren unmittelbares Ziel nicht die Eroberung der politischen Macht im Staate ist, um die wirklichkeitsnahen Ziele ihrer Wähler zu verwirklichen, eine solche Partei zieht sich auf das politische Altenteil zurück, sie gibt sich im Grunde selber auf." - Andreas Gayk, Politisches Testament (1954)
- "Gute Moralisten waren noch immer schlechte Politiker."[13] - Andreas Gayk
- "Es ist nicht sicher, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber es muß anders werden, wenn es besser werden soll." - Björn Engholm
- "Das Ziel unserer Arbeit ist ein wahrhaft demokratisches Deutschland, das bis zum letzten Bürger in seinem Denken und Handeln durch den Geist der Friedfertigkeit, der Toleranz und freien Menschlichkeit sich leiten läßt." - Hermann Lüdemann, Antrittsrede als Ministerpräsident am 8. Mai 1947
- "Erfolge als Ergebnis schwerer und erbitterter Kämpfe schrumpfen im Laufe der Jahre umso mehr, als sie geschichtlich notwendige Entwicklungen darstellen und gewissermaßen selbstverständlich konsumierte Errungenschaften gebracht haben"[14] - Egon Bahr, 1988
Politiker
- "Seggt he wat oder geiht em blots dat Muul?" ("Sagt er etwas oder bewegt er nur den Mund?") - Andreas Gayk in seiner plattdeutschen Muttersprache über politische Schaumschläger[15]
Wirtschaft
- "Die Menschen sind nicht dazu da, ein wirtschaftliches System mit seinen Eliten und Privilegien zu verteidigen, das uns in die Krise sehenden Auges torkeln ließ und die nächste Krise vorbereitet" - Jochen Steffen, Krisenmanagement oder Politik (1974)
- "Wirtschaftlich gesehen ist das Land nichts weiter als ein Wurmfortsatz der Hamburger Lombardsbrücke" - Hermann Lüdemann über Schleswig-Holstein[16]
Wohnen
- "Der Bau humaner Städte und angemessene Wohnbedingungen für alle Bürger ohne Unterschied, dafür werden wir uns auch in der Zukunft so einsetzen, wie wir es in der Vergangenheit getan haben." - Lauritz Lauritzen, 1972
Quelle
- ↑ SPD-Chef rät Engholm zu behutsamer Reformpolitik, Kieler Nachrichten, 11.6.1988
- ↑ Lubowitz, Frank: Wilhelm Käber - Regierung und Opposition (Kiel 1986) ISBN 3-89029-906-7
- ↑ Angesichts meiner seelischen Belastung, DER SPIEGEL, 3.12.1979
- ↑ Willy Brandt, Festrede zur Eröffnung des Archivs der sozialen Demokratie, 6.6.1969
- ↑ Martens, Holger: SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959 (Malente 1998), S. 37
- ↑ SPD Schleswig-Holstein (Hrsg.) Politik und Organisation - Jahresberichte 1967/68
- ↑ In verschiedenen Zeitungen unterschiedlich zitiert, aber über die letzten drei Wörter sind sich alle einig. Der freundliche Ratschlag zog nahezu hysterische Reaktionen in Presse und einem Teil der Öffentlichkeit nach sich.
- ↑ heide-simonis.de Ernennung zur Ehrenbürgerin des Landes Schleswig-Holstein
- ↑ Witte, Albert Arbeiter-Jugend in Kiel, 1919-1925 in: Demokratische Geschichte 4
- ↑ Sendung Zu Protokoll vom 3.11.1968: Günter Gaus im Gespräch mit Gustav Heinemann
- ↑ heide-simonis.de "Flott davor
- ↑ Karl Rickers#Stimmen gegenüber Gerd Gründler
- ↑ Andreas Gayk, Leitartikel in der VZ vom 12.8.1932, zit. in: Jürgen Weber / Uwe Danker: Andreas Gayk 1893 - 1954 (Kiel 1993)
- ↑ Bahr, Egon: Frieden und Entspannung - Tradition im besten Sinn, In: Demokratische Geschichte 3(1988)
- ↑ Zitiert bei Gerhard E. Gründler, Version vom 9.4.2009
- ↑ Ungefähres Gegenteil, DER SPIEGEL, 19.4.1971
