Otto Gerlach: Unterschied zwischen den Versionen

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== Werdegang ==
== Werdegang ==
[[1931]] zog die Familie des Achtjährigen in die Hamburger Chaussee nach Kiel-Hassee. Dort besuchte Otto Gerlach nach der Grundschule die Oberrealschule II am Winterbeker Weg (später Max-Planck-Schule). Er gehörte zu den Gymnasiasten, die nach dem 12. Schuljahr mit dem Reifevermerk zur Wehrmacht eingezogen wurden. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft kehrte Otto Gerlach am [[1947]] am Tag vor Heiligabend nach Kiel zurück. Das Haus der Eltern stand noch, nur waren in der Wohnung noch drei weitere Familien einquartiert - ein in der Nachkriegszeit völlig normaler Zustand.
[[1931]] zog die Familie des Achtjährigen in die Hamburger Chaussee nach Kiel-Hassee. Dort besuchte Otto Gerlach nach der Grundschule die Oberrealschule II am Winterbeker Weg (später Max-Planck-Schule). Er gehörte zu den Gymnasiasten, die nach dem 12. Schuljahr mit dem Reifevermerk zur Wehrmacht eingezogen wurden. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft kehrte er am [[1947]] am Tag vor Heiligabend nach Kiel zurück. Das Haus der Eltern stand noch, nur waren in der Wohnung noch drei weitere Familien einquartiert - ein in der Nachkriegszeit völlig normaler Zustand.


Im April [[1948]] nahm Otto Gerlach an einem Sonderlehrgang für Kriegsteilnehmer wie ihn mit vorzeitig beendeter Schulbildung auf Schloß Nehmten teil, der zum Abitur führte. [[1949]] begann er ein Studium der Philosophie. Daneben arbeitete er im englischen Informationszentrum im Rathaus. [[1952]] übertrug man ihm die Leitung des neu eröffneten Amerikahauses (Kennedy-Haus), das im ehemaligen Kaufhaus Defaka an der Holstenbrücke untergebracht war.  
Im April [[1948]] nahm Otto Gerlach auf Schloß Nehmten an einem Sonderlehrgang für Kriegsteilnehmer wie ihn mit vorzeitig beendeter Schulbildung teil, der zum Abitur führte. [[1949]] begann er ein Studium der Philosophie. Daneben arbeitete er im englischen Informationszentrum im Rathaus. [[1952]] übertrug man ihm die Leitung des neu eröffneten Amerikahauses (Kennedy-Haus), das im ehemaligen Kaufhaus Defaka an der Holstenbrücke untergebracht war.  


Durch einen glücklichen Zufall konnte er [[1954]] eine Tätigkeit beim Jugendaufbauwerk in Hörnum auf Sylt beginnen. Sie wurde seine pädagogische "Grundausbildung", die ihn anregte, Lehrer zu werden. Das Studium der Fächer Mathematik, Deutsch, Sport und Religion an der Pädagogischen Hochschule in Kiel schloss er [[1956]] als Bester ab. Seine erste Lehrerstelle erhielt er [[1957]] in Flintbek, bevor er [[1961]] die Leitung einer Landschule in [[Ortsverein Bünningstedt|Bünningstedt]], heute Ammersbek, bei Ahrensburg übernahm. [[1964]] wurde er Leiter der Volksschule in [[Ortsverein Russee|Russee]].
Durch einen glücklichen Zufall konnte er [[1954]] eine Tätigkeit beim Jugendaufbauwerk in Hörnum auf Sylt beginnen. Sie wurde seine pädagogische "Grundausbildung", die ihn anregte, Lehrer zu werden. Das Studium der Fächer Mathematik, Deutsch, Sport und Religion an der Pädagogischen Hochschule in Kiel schloss er [[1956]] als Bester ab. Seine erste Lehrerstelle erhielt er [[1957]] in Flintbek, bevor er [[1961]] die Leitung einer Landschule in [[Ortsverein Bünningstedt|Bünningstedt]], heute Ammersbek, bei Ahrensburg übernahm, wo er auch in die SPD eintrat. [[1964]] wurde er Leiter der Volksschule in [[Ortsverein Russee|Russee]].
 
== Parteiämter ==
*[[1966]]-[[1972]] und [[1974]]-[[1980]] Vorsitzender des [[Ortsverein Russee|OV Russee]]
*[[1980]]-[[1982]] Mitglied im Vorstand des OV Russee


== Kommunalpolitik ==
== Kommunalpolitik ==
*[[1966]]-[[1970]] Mitglied im Gemeinderat Russee und Fraktionssprecher der SPD
Vom Vorsitzenden des [[Ortsverein Russee|OV Russee]], [[Max Nörenberg]], wurde Otto Gerlach mit offenen Armen empfangen und vom ersten Tag an in die Parteiarbeit eingebunden. [[1966]] übernahm er selbst den Vorsitz, den er - mit einer Unterbrechung von [[1972]] bis [[1974]] - bis [[1980]] behielt. Danach blieb er noch bis [[1982]] im Vorstand.  
*1970-[[1978]] und [[1982]]-[[1990]] Ratsherr der Stadt Kiel
*[[1974]]-1982 Mitglied des Ortsbeirates Russee/Hammer
 
== Politisches Wirken ==
In Russee wurde er vom OV-Vorsitzenden [[Max Nörenberg]] mit offenen Armen empfangen und vom ersten Tag an in die Parteiarbeit einbezogen. [[1966]] übernahm er selbst den Vorsitz. Max Nörenberg, der beruflich sehr stark eingespannt war, wurde Stellvertreter.
 
Otto Gerlach drängte an die Öffentlichkeit, daher fanden Mitgliederversammlungen fortan in der Ihlkate oder im Rendsburger Hof statt. Zur Parteiarbeit gehörte auch ein Frühschoppen, der alle vier Wochen sonntags bei einem der Ortsvereine im [[Kreisverband Rendsburg|Kreis Rendsburg]] stattfand. Dazu waren jeweils Referenten eingeladen, die zu aktuellen Themen sprachen. Anschließend wurde diskutiert. Otto Gerlach und Max Nörenberg waren regelmäßige Besucher und auch Gastgeber dieser Veranstaltungsreihe. Aus ihr gingen große schleswig-holsteinische Politiker hervor, etwa [[Heide Simonis]], damals [[Ortsverein Westensee]], [[Kurt Hamer]] aus [[Ortsverein Nortorf|Nortorf]] oder [[Hans von Essen]] aus [[Ortsverein Bordesholm|Bordesholm]].


In der politischen Alltagsarbeit ergänzten sich Max Nörenberg und Otto Gerlach hervorragend. Gemeinsam prägten sie das Bild der Partei im Ort.  
Er drängte an die Öffentlichkeit, daher fanden Mitgliederversammlungen fortan in der Ihlkate oder im Rendsburger Hof statt. Zur Parteiarbeit gehörte auch ein Frühschoppen, der alle vier Wochen sonntags bei einem der Ortsvereine im [[Kreisverband Rendsburg]] stattfand. Dazu waren jeweils ReferentInnen eingeladen, die zu aktuellen Themen sprachen. Anschließend wurde diskutiert. Otto Gerlach und [[Max Nörenberg]] waren regelmäßige Besucher und auch Gastgeber dieser Veranstaltungsreihe. In der politischen Alltagsarbeit ergänzten sie sich hervorragend. Gemeinsam prägten sie das Bild der Partei im Ort.  


Zur [[Kommunalwahl 1966]] trat die SPD Russee mit einem neuen Konzept an: Die Auswahl der Kandidaten erfolgte ausschließlich nach fachlichen Gesichtspunkten, die Dauer der Parteizugehörigkeit war zweitrangig. Russee hatte 1966 drei Wahlbezirke. Im Bezirk 1 (Dorfstraße mit Pommernkamp bis Redderkamp) kandidierten Otto Gerlach, [[Edmund Wenzel]] und [[Hans Ladewig]]. Der Bezirk 2 (Bahnhofstraße, Waldweg bis Am Blöcken) wurde von [[Max Nörenberg]], [[Karl-Heinz Boelck]] und [[Emil Grabe]] vertreten. Im Bezirk 3 (Ihlkatenweg bis Taubenkrug) kandidierten [[Helmut Kirchner]], [[Horst Lübke]] und [[Paul Matthiesen]].  
Zur [[Kommunalwahl 1966]] trat die SPD Russee mit einem neuen Konzept an: Die Auswahl der Kandidaten erfolgte ausschließlich nach fachlichen Gesichtspunkten, die Dauer der Parteizugehörigkeit war zweitrangig. Die SPD errang acht Sitze, neun Sitze gingen an die Dorfgemeinschaft Russee (DGR). Otto Gerlach war mit [[Paul Matthiesen]] für Schulfragen zuständig.  


Otto Gerlach und Paul Matthiesen waren für Schulfragen zuständig, Max Nörenberg war Finanzexperte, Karl-Heinz Boelck und Horst Lübke galten als Experten in Wohnungsfragen; der Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Helmut Kirchner, Edmund Wenzel und Hans Ladewig kümmerten sich um Sport und Jugendfragen. Die SPD verlor die Wahl nur knapp, erzielte aber ein achtbares Ergebnis. Neun Sitze gingen an die Dorfgemeinschaft Russee, die SPD erhielt acht Sitze.
In den folgenden vier Jahren ging es in der Gemeindevertretung hoch her. Immer wieder griff Otto Gerlach als Fraktionssprecher scharf an. Mit Hilfe des Kommentars zur Gemeindeordnung von Galette-Laux konnte er immer wieder Verfahrensfehler von Bürgermeister Heinrich Grömm aufdecken. Es ging soweit, daß Sitzungen platzten. Auch mit dem DGR-Fraktionssprecher Karl Diekelmann lieferte er sich scharfe Rededuelle.
In den folgenden vier Jahren ging es in der Gemeindevertretung hoch her. Immer wieder griff Otto Gerlach scharf an. Mit Hilfe des Kommentars zur Gemeindeordnung von Galette-Laux konnte Otto immer wieder Verfahrensfehler von Bürgermeister Heinrich Grömm aufdecken. Es ging soweit, daß Sitzungen platzten.  
Otto Gerlach und Karl Diekelmann lieferten sich scharfe Rededuelle. Anschließend ergriff dann Max Nörenberg das Wort. Wenn er sprach, war es bei allen Parteien ganz still. Die unbestrittene Kompetenz und seine persönliche Ausstrahlung machten ihn zu einer Figur, die über dem Parteiengezänk stand.


Das wichtigste Thema dieser Jahre war immer wieder die Eingemeindung Russees nach Kiel. Die SPD hatte sich dafür ausgesprochen und machte sich damit bei vielen Genossen in Schleswig - Holstein unbeliebt. Aber es war logisch und konsequent, sich für die Eingemeindung auszusprechen, wenn man weiß, daß Russee bereits in vielen Dingen am Nabel der Stadt Kiel hing. Schulfragen, Verkehrsangelegenheiten, Gas-, Wasser-und Strom wurden bereits von Kiel geregelt. Um bei diesen Dingen mitzureden, mußte man also Einfluß in den Kieler Ausschüssen und der Ratsversammlung bekommen. In den Jahren ihres Wirkens konnten Otto und Max viele Dinge mitgestalten, die zum Teil heute noch nachweisbar sind. Der Bau der Friedhofskapelle und die Friedhofserweiterung fielen in die sechziger Jahre, wie der Turnhallenbau, der Bau des Hausmeisterhauses, die Versorgung der Schule mit Ölfeuerung und der Ausbau des Schulhofes. Auch über den Ausbau des Russeer Weges und die Bebauungspläne für das Berliner Viertel wurde leidenschaftlich gestritten und beschlossen. Zu den Zeiten, als die Gemeinde Russee noch selbständig war, wurden die Projekte noch anders finanziert als heute (2014). Ausgaben wurden nur auf der Grundlage gebildeter Rücklagen getätigt. Kreditaufnahmen waren ausgeschlossen.
In den Jahren ihres Wirkens konnten Otto Gerlach und [[Max Nörenberg]] viele Dinge mitgestalten. Das wichtigste Thema dieser Jahre war die Eingemeindung Russees nach Kiel. Schulfragen, Verkehrsangelegenheiten, Gas-, Wasser- und Stromversorgung wurden bereits von Kiel aus geregelt. Um bei diesen Dingen mitzureden, mußte man also in der Kieler Ratsversammlung und ihren Ausschüssen mitwirken. Otto Gerlach vertrat den Stadtteil Russee - mit einer Unterbrechung zwischen [[1978]] und [[1982]] - bis [[1990]] in der [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Ratsversammlung]]. Er war in verschiedenen Ausschüssen tätig, wobei die Arbeit im Kieler-Woche-, im Schul- und im Finanzausschuss besondere Schwerpunkte bildeten.  
Auch aus dem Vertrag zur Eingemeindung gelang es, einiges für den neuen Stadtteil Russee herauszuholen. So wurden gemäß Vertrag 400.000,- DM für den Sportplatzbau des TSV Russee bereitgestellt, sowie die Finanzierung der Vollkanalisation und der Bau des Kindergartens bei der Kirche festgeschrieben
Nach der Eingemeindung 1970 wurde Max Nörenberg Ortsbeiratsvorsitzender in Russee und Otto Gerlach zog in die Ratsversammlung der Stadt Kiel ein.


Otto Gerlach vertrat den Stadtteil Russee bis 1990, von kurzen Unterbrechungen abgesehen, in der Ratsversammlung der Stadt Kiel. Er war in den verschiedenen Ausschüssen der Stadt tätig, wobei die Arbeit im Kieler Woche Ausschuß, dem Schulauschuß und dem Finanzausschuß besondere Schwerpunkte bildeten.  
Parallel dazu gehörte er von [[1974]] bis [[1982]] auch dem Ortsbeirat Russee/Hammer an.




[[Kategorie:Kreisverband Kiel|Gerlach, Otto]]
[[Kategorie:Kreisverband Kiel|Gerlach, Otto]]
[[Kategorie:Kreisverband Rendsburg|Gerlach, Otto]]

Version vom 24. Januar 2019, 01:44 Uhr

Otto Gerlach
Otto Gerlach
Otto Gerlach
Geboren: 24. April 1925

Otto Gerlach, * 24. April 1925 in Pinneberg, † ?; Lehrer. Mitglied der SPD seit 1962.

Werdegang

1931 zog die Familie des Achtjährigen in die Hamburger Chaussee nach Kiel-Hassee. Dort besuchte Otto Gerlach nach der Grundschule die Oberrealschule II am Winterbeker Weg (später Max-Planck-Schule). Er gehörte zu den Gymnasiasten, die nach dem 12. Schuljahr mit dem Reifevermerk zur Wehrmacht eingezogen wurden. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft kehrte er am 1947 am Tag vor Heiligabend nach Kiel zurück. Das Haus der Eltern stand noch, nur waren in der Wohnung noch drei weitere Familien einquartiert - ein in der Nachkriegszeit völlig normaler Zustand.

Im April 1948 nahm Otto Gerlach auf Schloß Nehmten an einem Sonderlehrgang für Kriegsteilnehmer wie ihn mit vorzeitig beendeter Schulbildung teil, der zum Abitur führte. 1949 begann er ein Studium der Philosophie. Daneben arbeitete er im englischen Informationszentrum im Rathaus. 1952 übertrug man ihm die Leitung des neu eröffneten Amerikahauses (Kennedy-Haus), das im ehemaligen Kaufhaus Defaka an der Holstenbrücke untergebracht war.

Durch einen glücklichen Zufall konnte er 1954 eine Tätigkeit beim Jugendaufbauwerk in Hörnum auf Sylt beginnen. Sie wurde seine pädagogische "Grundausbildung", die ihn anregte, Lehrer zu werden. Das Studium der Fächer Mathematik, Deutsch, Sport und Religion an der Pädagogischen Hochschule in Kiel schloss er 1956 als Bester ab. Seine erste Lehrerstelle erhielt er 1957 in Flintbek, bevor er 1961 die Leitung einer Landschule in Bünningstedt, heute Ammersbek, bei Ahrensburg übernahm, wo er auch in die SPD eintrat. 1964 wurde er Leiter der Volksschule in Russee.

Kommunalpolitik

Vom Vorsitzenden des OV Russee, Max Nörenberg, wurde Otto Gerlach mit offenen Armen empfangen und vom ersten Tag an in die Parteiarbeit eingebunden. 1966 übernahm er selbst den Vorsitz, den er - mit einer Unterbrechung von 1972 bis 1974 - bis 1980 behielt. Danach blieb er noch bis 1982 im Vorstand.

Er drängte an die Öffentlichkeit, daher fanden Mitgliederversammlungen fortan in der Ihlkate oder im Rendsburger Hof statt. Zur Parteiarbeit gehörte auch ein Frühschoppen, der alle vier Wochen sonntags bei einem der Ortsvereine im Kreisverband Rendsburg stattfand. Dazu waren jeweils ReferentInnen eingeladen, die zu aktuellen Themen sprachen. Anschließend wurde diskutiert. Otto Gerlach und Max Nörenberg waren regelmäßige Besucher und auch Gastgeber dieser Veranstaltungsreihe. In der politischen Alltagsarbeit ergänzten sie sich hervorragend. Gemeinsam prägten sie das Bild der Partei im Ort.

Zur Kommunalwahl 1966 trat die SPD Russee mit einem neuen Konzept an: Die Auswahl der Kandidaten erfolgte ausschließlich nach fachlichen Gesichtspunkten, die Dauer der Parteizugehörigkeit war zweitrangig. Die SPD errang acht Sitze, neun Sitze gingen an die Dorfgemeinschaft Russee (DGR). Otto Gerlach war mit Paul Matthiesen für Schulfragen zuständig.

In den folgenden vier Jahren ging es in der Gemeindevertretung hoch her. Immer wieder griff Otto Gerlach als Fraktionssprecher scharf an. Mit Hilfe des Kommentars zur Gemeindeordnung von Galette-Laux konnte er immer wieder Verfahrensfehler von Bürgermeister Heinrich Grömm aufdecken. Es ging soweit, daß Sitzungen platzten. Auch mit dem DGR-Fraktionssprecher Karl Diekelmann lieferte er sich scharfe Rededuelle.

In den Jahren ihres Wirkens konnten Otto Gerlach und Max Nörenberg viele Dinge mitgestalten. Das wichtigste Thema dieser Jahre war die Eingemeindung Russees nach Kiel. Schulfragen, Verkehrsangelegenheiten, Gas-, Wasser- und Stromversorgung wurden bereits von Kiel aus geregelt. Um bei diesen Dingen mitzureden, mußte man also in der Kieler Ratsversammlung und ihren Ausschüssen mitwirken. Otto Gerlach vertrat den Stadtteil Russee - mit einer Unterbrechung zwischen 1978 und 1982 - bis 1990 in der Ratsversammlung. Er war in verschiedenen Ausschüssen tätig, wobei die Arbeit im Kieler-Woche-, im Schul- und im Finanzausschuss besondere Schwerpunkte bildeten.

Parallel dazu gehörte er von 1974 bis 1982 auch dem Ortsbeirat Russee/Hammer an.