Sönke Petersen

Sönke Petersen
Sönke Petersen
Geboren: 19. Mai 1940

Sönke Petersen, * 30. September 1940 in Hamburg-Wandsbek. Vermessungstechniker, verheiratet, lebt seit 1966 im Kieler Stadtteil Neumühlen-Dietrichdorf. Unter dem Eindruck der Politik von Willy Brandt 1972 Eintritt in die SPD.[1]

Leben

  • Einschulung 1947 in Hamburg-Wandsbek.
  • 1952 mit den Eltern Umzug nach Kiel, weiterer Schulbesuch bis 1956.
  • 1956-1959 Lehre als Vermessungstechniker beim Katasteramt in Kiel.
  • 1959-1960 Vermessungstechniker beim Katasteramt Eckernförde.
  • 1960-1964 Bundeswehr, Vermessungsspezialist Artellerie, später Divisionsstab.
  • 1964-1977 Vermessungsbüro Junge-Schwarz.
  • 1977-1998 Stadtwerke Kiel AG, Vermessungstruppführer, später Leiter des Zeichenbüros, Leitungsdokumentation.
  • Seit 1998 Rentner.

Parteiämter

Kommunalpolitik

  • 1982-2003 Vorsitzender des Ortsbeirates Neumühlen Dietrichsdorf

Sonstige ehrenamtliche Tätigkeit

  • Mitglied der AWO seit 1985, er gehörte zu den Wiedergründern des AWO-Ortsvereins Neumühlen-Dietrichsdorf.
  • Mitglied im Arbeiter-Samariter-Bund ASB.
"Howaldtsche Metallgießerei"
  • Vor seinem Engagement in der SPD betätigte sich Sönke Petersen in Bürgerinitiativen und im Kirchenvorstand der örtlichen evangelischen Kirche.
  • Seit 2003 trug er als Vorsitzender eines von ihm mitgegründeten Fördervereins wesentlich dazu bei, dass die ehemalige Metallgießerei der Howaldtswerke mit Hilfe von Fördermitteln saniert und zu einem Museum hergerichtet wurde. Seit 2007 leitet er den Betrieb des "Industriemuseums Howaldtsche Metallgießerei (www.alte-giesserei-kiel.de).
  • Über Jahrzehnte erforschte er die Orts- und Arbeitergeschichte des Stadtteils Neumühlen-Dietrichsdorf und der Region. Er hat in verschiedensten Veröffentlichungen zahlreiche regionalgeschichtliche Aufsätze verfasst und war Mitautor von mehreren historischen Büchern.
  • 2016 erschien sein Buch Arbeiterbewegung, Kommune und Howaldtswerke. Es beschreibt chronikartik das Geschehen in Neumühlen-Dietrichsdorf vom Ende der "Dänenzeit" 1864 bis zur Eingemeindung nach Kiel 1924. Umfassend wird darin auch das Werden und die Aktivitäten der sozialdemokratischen Bewegung vor Ort und die teilweise enge Verbundenheit mit den Nachbarorganisationen Mönkeberg, Schönkirchen, Kiel-Wellingdorf und Kiel-Ellerbek geschildert.
  • Er vermittelt bei Stadtführungen sein Geschichtswissen einem interessierten Publikum.

Ehrungen

Für seine Verdienste verlieh ihm der Bundespräsident 2011 das Bundesverdienstkreuz.

Ministerpräsident Peter Harry Carstensen überreicht Sönke Petersen das Bundesverdienstkreuz










Quellen

  1. Dieser Eintrag beruht bisher weitgehend auf den eigenen Angaben von Sönke Petersen.