Wir - Sozialdemokraten in Schleswig-Holstein: Unterschied zwischen den Versionen

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'''''wir - Sozialdemokraten in Schleswig-Holstein''''' (zunächst nur wir) ist eine [[Sozialdemokratische Zeitungen|Mitgliederzeitung]] der [[Landesverband|SPD Schleswig-Holstein]]. Sie wurde im Oktober [[1974]] als Nachfolgerin der ''[[Schleswig-Holstein-Post]]'' gestartet<ref>''Organisation und Politik 1973-1975''</ref> und besteht bis heute weiter als vierseitige Beilage zum ''Vorwärts''.
'''''wir - Sozialdemokraten in Schleswig-Holstein''''' (zunächst nur ''WIR'') ist eine [[Sozialdemokratische Zeitungen|Mitgliederzeitung]] der [[Landesverband|SPD Schleswig-Holstein]]. Sie wurde im Oktober [[1974]] als Nachfolgerin der ''[[Schleswig-Holstein-Post]]'' gestartet<ref>''Organisation und Politik 1973-1975''</ref> und besteht bis heute weiter als vierseitige Regionalbeilage zum ''Vorwärts''.


== Start 1974 ==
== Start 1974 ==
Im Rechenschaftsbericht des [[Landesverband]]es hieß es nach dem Start stolz:
Im Rechenschaftsbericht des [[Landesverband]]es hieß es nach dem Start stolz:
: "Seit einigen Monaten ist die SPD die einzige Partei Schleswig-Holsteins mit einer eigenen Mitgliederzeitschrift. Diese Tatsache ist in politischen Kreisen der Landeshauptstadt stark beachtet worden, obwohl es so außergewöhnlich nicht ist: Die meisten der übrigen SPD-Landesverbände bzw. -Bezirke in der Bundesrepublik haben bereits seit längerer Zeit ein Mitgliederblatt. Die Mitgliederzeitung ''WIR'' hat die Nachfolge der Mitgliederzeitung ''Schleswig-Holstein-Post'' angetreten. Die Gründe, die zur Schaffung von ''WIR'' geführt haben, sind: Außer der unregelmäßig erscheinenden ''Schleswig-Holstein-Post'' gab es kein Medium, das direkt an alle Mitglieder gegangen wäre. Eine Partei wie die SPD, Volkspartei mit rund 40.000 Mitgliedern in Schleswig-Holstein, braucht einen regelmäßigen Informationsfluß bis hin zu ihren 'einfachen' Mitgliedern und ihren Freunden. Seit Oktober letzten Jahres erscheint ''WIR'' monatlich, erreicht jedes Mitglied und kostet pro Ausgabe weniger als ein einziger Rundbrief. ''WIR'' erscheint also mit sparsamsten Mitteln ausgestattet als zusätzliche Leistung der Pressestelle und mit Hilfe einer Reihe von der SPD nahestehenden Journalisten, die viel mehr Arbeit als Lohn ernten. Das erklärt viele Unzulänglichkeiten in der Vergangenheit, die auch in Zukunft wahrscheinlich eher organisatorisch als finanziell beseitigt werden müssen. Die schriftlichen wie mündlichen Reaktionen auf ''WIR'' sowie die Vielzahl von Nachdrucken von ''WIR''-Artikeln in Ortsvereins- und Bürgerzeitungen zeigen dennoch, daß die Zeitschrift zumindest auf dem richtigen Weg ist. Ihre Funktion als Mitgliederzeitschrift wird ''WIR'' allerdings erst dann voll erfüllen können, wenn auch die einzelnen Gliederungen der Partei sich engagieren. Bisher steht dem Engagement bei der Kritik an dem Gesamtprojekt noch kein gleichwertiges Engagement durch Mitarbeit gegenüber. Die 'Umblick'-Seiten‚ auf denen die einzelnen Kreisverbände aus ihrer Arbeit berichten können, werden inzwischen so gut wie nicht in Anspruch genommen."<ref>''Organisation und Politik 1973-1975''</ref>
<blockquote>"Seit einigen Monaten ist die SPD die einzige Partei Schleswig-Holsteins mit einer eigenen Mitgliederzeitschrift. Diese Tatsache ist in politischen Kreisen der Landeshauptstadt stark beachtet worden, obwohl es so außergewöhnlich nicht ist: Die meisten der übrigen SPD-Landesverbände bzw. -Bezirke in der Bundesrepublik haben bereits seit längerer Zeit ein Mitgliederblatt. Die Mitgliederzeitung ''WIR'' hat die Nachfolge der Mitgliederzeitung ''Schleswig-Holstein-Post'' angetreten. Die Gründe, die zur Schaffung von ''WIR'' geführt haben, sind: Außer der unregelmäßig erscheinenden ''Schleswig-Holstein-Post'' gab es kein Medium, das direkt an alle Mitglieder gegangen wäre. Eine Partei wie die SPD, Volkspartei mit rund 40.000 Mitgliedern in Schleswig-Holstein, braucht einen regelmäßigen Informationsfluß bis hin zu ihren 'einfachen' Mitgliedern und ihren Freunden. Seit Oktober letzten Jahres erscheint ''WIR'' monatlich, erreicht jedes Mitglied und kostet pro Ausgabe weniger als ein einziger Rundbrief. ''WIR'' erscheint also mit sparsamsten Mitteln ausgestattet als zusätzliche Leistung der Pressestelle und mit Hilfe einer Reihe von der SPD nahestehenden Journalisten, die viel mehr Arbeit als Lohn ernten. Das erklärt viele Unzulänglichkeiten in der Vergangenheit, die auch in Zukunft wahrscheinlich eher organisatorisch als finanziell beseitigt werden müssen. Die schriftlichen wie mündlichen Reaktionen auf ''WIR'' sowie die Vielzahl von Nachdrucken von ''WIR''-Artikeln in Ortsvereins- und Bürgerzeitungen zeigen dennoch, daß die Zeitschrift zumindest auf dem richtigen Weg ist. Ihre Funktion als Mitgliederzeitschrift wird ''WIR'' allerdings erst dann voll erfüllen können, wenn auch die einzelnen Gliederungen der Partei sich engagieren. Bisher steht dem Engagement bei der Kritik an dem Gesamtprojekt noch kein gleichwertiges Engagement durch Mitarbeit gegenüber. Die 'Umblick'-Seiten‚ auf denen die einzelnen Kreisverbände aus ihrer Arbeit berichten können, werden inzwischen so gut wie nicht in Anspruch genommen."<ref>''Organisation und Politik 1973-1975''</ref></blockquote>


== Entwicklung ==
== Entwicklung ==
[[Datei:Wir in Schleswig-Holstein 2012.jpg|200px|thumb|right|Titel von ''Wir in Schleswig-Holstein'', 2012]]
[[Datei:Wir in Schleswig-Holstein 2012.jpg|200px|thumb|right|Titel von ''Wir in Schleswig-Holstein'', 2012]]
Zwei Jahre später hieß es, dass ''WIR'' in etwa sechsmal im Jahr erscheinen solle.<ref>''Organisation und Politik 1975-1977''</ref> In den 1980ern gab es Regionalausgaben - Hefte mit gleichem Inhalt, abgesehen von einer Doppelseite für einen [[Kreisverband]].
Zwei Jahre später hieß es, dass ''WIR'' etwa sechsmal im Jahr erscheinen solle.<ref>''Organisation und Politik 1975-1977''</ref> In den 1980ern gab es Regionalausgaben - Hefte mit landesweit gleichem Inhalt sowie einer Doppelseite mit lokalen Informationen für einen [[Kreisverband]].


== Heute ==
Die aktuelle vierseitige Beilage zum ''[[Vorwärts]]'' trägt den Untertitel "Wir in Schleswig-Holstein". Redakteur ist [[Dietrich Drescher]], Mitarbeiter der Landesgeschäftsstelle.
Die aktuelle vierseitige Beilage zum ''[[Vorwärts]]'' trägt den Untertitel "Wir in Schleswig-Holstein". Redakteur ist der Landesverbandsmitarbeiter [[Dietrich Drescher]].


== Digitalisate ==
=== Digitalisate ===
Die SPD Geschichtswerkstatt verfügt über Digitalisate der Ausgaben. Ob die Liste vollständig ist, lässt sich nicht sagen. Die Nummerierung ist nicht einheitlich. Der Jahrgang 1983 fehlt komplett. Vielleicht gab es den gar nicht. Auch ist bislang unklar, wie viele Regionalausgaben es gegeben hat. Es ist plausibel, dass nicht jeder Kreisverband für jede Ausgabe eine eigene Doppelseite geschafft hat. Vielleicht gab es auch gar nicht mehr Regionalausgaben als die uns bekannten.
Die SPD Geschichtswerkstatt verfügt über Digitalisate der ''WIR''-Ausgaben. Ob die Liste vollständig ist, lässt sich nicht sagen. Die Nummerierung ist nicht einheitlich - der Jahrgang [[1983]] fehlt komplett, vielleicht ist er nie erschienen.  
 
Auch ist bislang unklar, wie viele Regionalausgaben es gegeben hat. Möglicherweise hat nicht jeder Kreisverband für jede Ausgabe eine eigene Doppelseite füllen können. Vielleicht gab es also über die uns bekannten Regionalausgaben hinaus keine weiteren.
 
Wer sich dafür interessiert oder wer noch Hefte hat, die unten nicht aufgeführt sind, kann einfach [[Hilfe:Kontakt|Kontakt]] aufnehmen.
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|[[Werner Boldt]] (verantwortlich), [[Eckart Kuhlwein]], [[Günther Martens]], [[Bernd Michels]], [[Gerd Walter]]
|[[Werner Boldt]] (verantwortlich), [[Eckart Kuhlwein]], [[Günther Martens]], [[Bernd Michels]], [[Gerd Walter]]
|u.a. "Strauß unterwandert Stoltenbergs CDU", Siegried Lenz: "Die [[Wählerinitiative Nord|Initiative]] geht weiter", "Westküsten-Schicksale", Landeshaushalt 1975, Regionalkonferenz in Bad Oldesloe, "Reform des Bodenrechts", "38 Millionen für Gemeinden" - Konjunkturprogramm der Bundesregierung, "Aus den Kreisen".
|u.a. ''Strauß unterwandert Stoltenbergs CDU'', [[Siegfried Lenz]]: ''Die [[Wählerinitiative Nord|Initiative]] geht weiter'', ''Westküsten-Schicksale'', Landeshaushalt 1975, Regionalkonferenz in Bad Oldesloe, ''Reform des Bodenrechts'', ''38 Millionen für Gemeinden'' - Konjunkturprogramm der Bundesregierung, ''Aus den Kreisen''.
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|[[Werner Boldt]] (verantwortlich), [[Eckart Kuhlwein]], [[Günther Martens]], [[Bernd Michels]], [[Gerd Walter]]
|[[Werner Boldt]] (verantwortlich), [[Eckart Kuhlwein]], [[Günther Martens]], [[Bernd Michels]], [[Gerd Walter]]
|u.a. "Geheimnisvolle Umfrage - Finanzierung liegt im Dunkel", [[Jochen Steffen]]: "Plädoyer für eine Perspektive", Jugendzentrum Pinneberg, Landesbank: "Millionen in den Sand gesetzt", Verbraucherschutz, Gemeindeordnung: "Wenn Arbeitgeber Kommunalvertretern nicht freigeben"
|u.a. ''Geheimnisvolle Umfrage - Finanzierung liegt im Dunkel'', [[Jochen Steffen]]: ''Plädoyer für eine Perspektive'', Jugendzentrum Pinneberg, ''Millionen in den Sand gesetzt'' - zur Landesbank, Verbraucherschutz, Gemeindeordnung: ''Wenn Arbeitgeber Kommunalvertretern nicht freigeben''
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|[[Werner Boldt]] (verantwortlich), [[Eckart Kuhlwein]], [[Günther Martens]], [[Bernd Michels]], [[Gerd Walter]]
|[[Werner Boldt]] (verantwortlich), [[Eckart Kuhlwein]], [[Günther Martens]], [[Bernd Michels]], [[Gerd Walter]]
|u.a. CDU-Parteitag in Schleswig-Holstein, Klaus Matthiesen: "Standortbestimmung", Klaus Matthiesen unterwegs, "Frischer Wind im [[Agrarpolitischer Beirat|Agrarpolitischen Beirat]]". Medienpolitik "Mißtöne aus den NDR-Räten", Obdachlosenhilfe: Über die letzten Wohnlager, Parteiordnungverfahren gegen [[Richard Bünemann]], 25 Jahre Landessatzung
|u.a. CDU-Parteitag in Schleswig-Holstein, Klaus Matthiesen: ''Standortbestimmung'', Klaus Matthiesen unterwegs, ''Frischer Wind im [[Agrarpolitischer Beirat|Agrarpolitischen Beirat]]'', ''Mißtöne aus den NDR-Räten'' - Medienpolitik, Obdachlosenhilfe: Über die letzten Wohnlager, Parteiordnungverfahren gegen [[Richard Bünemann]], 25 Jahre Landessatzung
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|[[Werner Boldt]] (verantwortlich), [[Eckart Kuhlwein]], [[Günther Martens]], [[Bernd Michels]], [[Gerd Walter]]
|[[Werner Boldt]] (verantwortlich), [[Eckart Kuhlwein]], [[Günther Martens]], [[Bernd Michels]], [[Gerd Walter]]
|u.a. SPD leistet fleißige Arbeit/CDU blendet mit fremden Federn, [[Jochen Steffen]]: "Die Krise des Bewusstseins", [[Wählerinitiative Nord]], Wirtschaftsverbrechen, "Innere Sicherheit: Auf dem rechten Auge blind", "Vertrauliche Sitzungen: Keine Honoratioren-Politik - Bürgernahe Rathäuser oder Geheimniskrämerei?"
|u.a. ''SPD leistet fleißige Arbeit/CDU blendet mit fremden Federn'', [[Jochen Steffen]]: ''Die Krise des Bewusstseins'', [[Wählerinitiative Nord]], Wirtschaftsverbrechen, ''Innere Sicherheit: Auf dem rechten Auge blind'', ''Vertrauliche Sitzungen: Keine Honoratioren-Politik - Bürgernahe Rathäuser oder Geheimniskrämerei?''
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|[[Werner Boldt]] (verantwortlich), [[Eckart Kuhlwein]], [[Günther Martens]], [[Bernd Michels]], [[Gerd Walter]]
|u.a. "Arbeitnehmer in der CDU vor offenem Protest", Günther Wallraff: "Halbherzigkeit der SPD", [[Klaus Matthiesen]]: "Rechtsruck in der Union", [[Ortsverein Amrum|SPD-Ortsverein auf Amrum]]: "Großer Zirkus kommt nicht an", Jürgen Busack: Offensiv diskutieren - Das Gebot der Wahlkampfstunde, Politik für das Hamburger Umland, Fehlende Sozialstationen, [[Wählerinitiative Nord]]: Künstler arbeiten für die WIN, [[Karl Rickers]]: Aus dem Leben eines Arbeitersekretärs ([[Friedrich Bauer]]), Kurt Tucholsky: Ratschläge für den Wahlkampf
|u.a. ''Arbeitnehmer in der CDU vor offenem Protest'', Günter Wallraff: ''Halbherzigkeit der SPD'', [[Klaus Matthiesen]]: ''Rechtsruck in der Union'', [[Ortsverein Amrum|SPD-Ortsverein auf Amrum]]: ''Großer Zirkus kommt nicht an'', [[Jürgen Busack]]: ''Offensiv diskutieren - Das Gebot der Wahlkampfstunde'', ''Politik für das Hamburger Umland'', ''Fehlende Sozialstationen'', [[Wählerinitiative Nord]]: ''Künstler arbeiten für die WIN'', [[Karl Rickers]]: ''Aus dem Leben eines Arbeitersekretärs'' ([[Friedrich Bauer]]), Kurt Tucholsky: ''Ratschläge für den Wahlkampf''
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|[[Werner Boldt]] (verantwortlich), [[Eckart Kuhlwein]], [[Günther Martens]], [[Bernd Michels]], [[Gerd Walter]]
|u.a. Konjunkturprogramm vorgestellt zur [[Landtagswahl 1975]], "In 60 Bussen zur Jubelfeier" - Wahlkampferöffnung der CDU, Günter Grass: "Ansprache an einen Wähler", [[Jusos|Juso]]-Bundeskongress: "Solidarität ist keine Einbahnstraße", [[Wolfgang Roth]] über [[Klaus Matthiesen]], Portrait des Spitzenkandidaten [[Klaus Matthiesen]], Mitgliederversammlung der SGK
|u.a. Konjunkturprogramm vorgestellt zur [[Landtagswahl 1975]], ''In 60 Bussen zur Jubelfeier'' - Wahlkampferöffnung der CDU, [[Günter Grass]]: ''Ansprache an einen Wähler'', [[Jusos|Juso]]-Bundeskongress: ''Solidarität ist keine Einbahnstraße'', [[Wolfgang Roth]] über [[Klaus Matthiesen]], Portrait des Spitzenkandidaten [[Klaus Matthiesen]], Mitgliederversammlung der [[SGK]]
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|ua. "[[Jochen Steffen]] schlägt [[Günther Jansen]] vor", [[Klaus Matthiesen]]: "[[Landtagswahl 1975|Landtagswahl]] eine Wendemarke", [[Günther Jansen]]: "Reform der Parteitarbeit", "Wahlabend im Landeshaus: Zeitweise standen Signale auf Sturm", Orientierungsrahmen ‘85, [[Gerd Walter]]: "Nichts wird wieder, wie es war", Obdachlosenhilfe - eine kommunale Aufgabe, Tourismus, Dieter Hildebrandt: Notizen aus der Provinz
|u.a. ''[[Jochen Steffen]] schlägt [[Günther Jansen]] vor'', [[Klaus Matthiesen]]: ''[[Landtagswahl 1975|Landtagswahl]] eine Wendemarke'', [[Günther Jansen]]: ''Reform der Parteitarbeit'', ''Wahlabend im Landeshaus: Zeitweise standen Signale auf Sturm'', Orientierungsrahmen ‘85, [[Gerd Walter]]: ''Nichts wird wieder, wie es war'', ''Obdachlosenhilfe - eine kommunale Aufgabe'', Tourismus, Dieter Hildebrandt: ''Notizen aus der Provinz''
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|u.a. Vor dem [[Landesparteitag 1975, Travemünde]], [[Jochen Steffen]]: "Die kommenden Aufgaben", Hamburger Umland: "Mit dem Rücken nach Kiel", Landtagsausschüsse: "Arbeit hinter verschlossener Tür", Innere Sicherheit: "Täter werde nicht geboren", Filz bei der CDU Neumünster,
|u.a. Vor dem [[Landesparteitag 1975, Travemünde]], [[Jochen Steffen]]: ''Die kommenden Aufgaben'', Hamburger Umland: ''Mit dem Rücken nach Kiel'', Landtagsausschüsse: ''Arbeit hinter verschlossener Tür'', Innere Sicherheit: ''Täter werde nicht geboren'', Filz bei der CDU Neumünster
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|u.a. "[[Landesparteitag 1975, Travemünde|Parteitag in Travemünde demonstriert Einigkeit der SPD]]", Oppositionsführer [[Klaus Matthiesen]]: "Wer soll die Folgen der finanziellen Misere des Landes tragen?", Kommunalpolitik: "Der Kommunalpolitiker wird zum Watschenmann der Nation: Zwei Drittel aller öffentlichen Investitionen leisten die Städte und Gemeinden", Wirtschaftliche Mitbestimmung, [[Sozialdemokratische Zeitungen|Parteizeitungen]], [[Kuddl Schnööf]]: "Vonnen Pahteitach"
|u.a. ''[[Landesparteitag 1975, Travemünde|Parteitag in Travemünde demonstriert Einigkeit der SPD]]'', Oppositionsführer [[Klaus Matthiesen]]: ''Wer soll die Folgen der finanziellen Misere des Landes tragen?'', Kommunalpolitik: ''Der Kommunalpolitiker wird zum Watschenmann der Nation: Zwei Drittel aller öffentlichen Investitionen leisten die Städte und Gemeinden'', Wirtschaftliche Mitbestimmung, [[Sozialdemokratische Zeitungen|Parteizeitungen]], [[Kuddl Schnööf]]: ''Vonnen Pahteitach''
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Redaktion: [[Eckart Kuhlwein]], [[Ingrid Rohwer]], [[Günther Martens]], [[Bärbel Koch]], [[Helga Loeper]], [[Stefan Zotschew]]
Redaktion: [[Eckart Kuhlwein]], [[Ingrid Rohwer]], [[Günther Martens]], [[Bärbel Koch]], [[Helga Loeper]], [[Stefan Zotschew]]
|u.a. Mai-Treffen 76 in Neumünster: "10000 kamen - und machten mit", [[Egon Bahr]]: "Freiheit und Sozialismus gehören zusammen!", [[Bodo Richter]]: "Plädoyer für eine neue Kommunalpolitik", [[Günther Martens]]: "Über Mitgliedsbeiträge", ASJ: Sind Schöffen Richter 2. Klasse?, [[Rainer Burchhardt]]:
|u.a. Mai-Treffen 76 in Neumünster: ''10000 kamen - und machten mit'', [[Egon Bahr]]: ''Freiheit und Sozialismus gehören zusammen!'', [[Bodo Richter]]: ''Plädoyer für eine neue Kommunalpolitik'', [[Günther Martens]]: ''Über Mitgliedsbeiträge'', [[ASJ]]: ''Sind Schöffen Richter 2. Klasse?'', [[Rainer Burchhardt]]:
"Schwarze Stunde im Landtag", [[Klaus Rave]]: Jugendarbeitslosigkeit, Dieter Hildebrandt: Zehn Überlebens-Tips für Politiker im Fernsehwahlkampf, [[Kuddl Schnööf]]: "Vonnas Aufbäumen"
''Schwarze Stunde im Landtag'', [[Klaus Rave]]: ''Jugendarbeitslosigkeit'', Dieter Hildebrandt: ''Zehn Überlebens-Tips für Politiker im Fernsehwahlkampf'', [[Kuddl Schnööf]]: ''Vonnas Aufbäumen''
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|So wollen wir Arbeitsplätze sichern!
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|Frauen im Beruf - Nicht ohne sanften Zwang
|''Frauen im Beruf - Nicht ohne sanften Zwang''
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|vermutlich [[1979]]
|}Wer sich dafür interessiert oder wer noch Hefte hat, die nicht aufgeführt sind, kann einfach [[Hilfe:Kontakt|Kontakt]] aufnehmen.
|}


== Medien ==
== Medien ==

Version vom 1. Januar 2023, 13:25 Uhr

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wir - Sozialdemokraten in Schleswig-Holstein (zunächst nur WIR) ist eine Mitgliederzeitung der SPD Schleswig-Holstein. Sie wurde im Oktober 1974 als Nachfolgerin der Schleswig-Holstein-Post gestartet[1] und besteht bis heute weiter als vierseitige Regionalbeilage zum Vorwärts.

Start 1974

Im Rechenschaftsbericht des Landesverbandes hieß es nach dem Start stolz:

"Seit einigen Monaten ist die SPD die einzige Partei Schleswig-Holsteins mit einer eigenen Mitgliederzeitschrift. Diese Tatsache ist in politischen Kreisen der Landeshauptstadt stark beachtet worden, obwohl es so außergewöhnlich nicht ist: Die meisten der übrigen SPD-Landesverbände bzw. -Bezirke in der Bundesrepublik haben bereits seit längerer Zeit ein Mitgliederblatt. Die Mitgliederzeitung WIR hat die Nachfolge der Mitgliederzeitung Schleswig-Holstein-Post angetreten. Die Gründe, die zur Schaffung von WIR geführt haben, sind: Außer der unregelmäßig erscheinenden Schleswig-Holstein-Post gab es kein Medium, das direkt an alle Mitglieder gegangen wäre. Eine Partei wie die SPD, Volkspartei mit rund 40.000 Mitgliedern in Schleswig-Holstein, braucht einen regelmäßigen Informationsfluß bis hin zu ihren 'einfachen' Mitgliedern und ihren Freunden. Seit Oktober letzten Jahres erscheint WIR monatlich, erreicht jedes Mitglied und kostet pro Ausgabe weniger als ein einziger Rundbrief. WIR erscheint also mit sparsamsten Mitteln ausgestattet als zusätzliche Leistung der Pressestelle und mit Hilfe einer Reihe von der SPD nahestehenden Journalisten, die viel mehr Arbeit als Lohn ernten. Das erklärt viele Unzulänglichkeiten in der Vergangenheit, die auch in Zukunft wahrscheinlich eher organisatorisch als finanziell beseitigt werden müssen. Die schriftlichen wie mündlichen Reaktionen auf WIR sowie die Vielzahl von Nachdrucken von WIR-Artikeln in Ortsvereins- und Bürgerzeitungen zeigen dennoch, daß die Zeitschrift zumindest auf dem richtigen Weg ist. Ihre Funktion als Mitgliederzeitschrift wird WIR allerdings erst dann voll erfüllen können, wenn auch die einzelnen Gliederungen der Partei sich engagieren. Bisher steht dem Engagement bei der Kritik an dem Gesamtprojekt noch kein gleichwertiges Engagement durch Mitarbeit gegenüber. Die 'Umblick'-Seiten‚ auf denen die einzelnen Kreisverbände aus ihrer Arbeit berichten können, werden inzwischen so gut wie nicht in Anspruch genommen."[2]

Entwicklung

Titel von Wir in Schleswig-Holstein, 2012

Zwei Jahre später hieß es, dass WIR etwa sechsmal im Jahr erscheinen solle.[3] In den 1980ern gab es Regionalausgaben - Hefte mit landesweit gleichem Inhalt sowie einer Doppelseite mit lokalen Informationen für einen Kreisverband.

Die aktuelle vierseitige Beilage zum Vorwärts trägt den Untertitel "Wir in Schleswig-Holstein". Redakteur ist Dietrich Drescher, Mitarbeiter der Landesgeschäftsstelle.

Digitalisate

Die SPD Geschichtswerkstatt verfügt über Digitalisate der WIR-Ausgaben. Ob die Liste vollständig ist, lässt sich nicht sagen. Die Nummerierung ist nicht einheitlich - der Jahrgang 1983 fehlt komplett, vielleicht ist er nie erschienen.

Auch ist bislang unklar, wie viele Regionalausgaben es gegeben hat. Möglicherweise hat nicht jeder Kreisverband für jede Ausgabe eine eigene Doppelseite füllen können. Vielleicht gab es also über die uns bekannten Regionalausgaben hinaus keine weiteren.

Wer sich dafür interessiert oder wer noch Hefte hat, die unten nicht aufgeführt sind, kann einfach Kontakt aufnehmen.

Jg. Nr. Regionalausgabe Redaktion Themen Bemerkungen
1974 1 Werner Boldt (verantwortlich), Eckart Kuhlwein, Günther Martens, Bernd Michels, Gerd Walter u.a. Strauß unterwandert Stoltenbergs CDU, Siegfried Lenz: Die Initiative geht weiter, Westküsten-Schicksale, Landeshaushalt 1975, Regionalkonferenz in Bad Oldesloe, Reform des Bodenrechts, 38 Millionen für Gemeinden - Konjunkturprogramm der Bundesregierung, Aus den Kreisen.
1974 2 Werner Boldt (verantwortlich), Eckart Kuhlwein, Günther Martens, Bernd Michels, Gerd Walter u.a. Geheimnisvolle Umfrage - Finanzierung liegt im Dunkel, Jochen Steffen: Plädoyer für eine Perspektive, Jugendzentrum Pinneberg, Millionen in den Sand gesetzt - zur Landesbank, Verbraucherschutz, Gemeindeordnung: Wenn Arbeitgeber Kommunalvertretern nicht freigeben
1974 3 Werner Boldt (verantwortlich), Eckart Kuhlwein, Günther Martens, Bernd Michels, Gerd Walter u.a. CDU-Parteitag in Schleswig-Holstein, Klaus Matthiesen: Standortbestimmung, Klaus Matthiesen unterwegs, Frischer Wind im Agrarpolitischen Beirat, Mißtöne aus den NDR-Räten - Medienpolitik, Obdachlosenhilfe: Über die letzten Wohnlager, Parteiordnungverfahren gegen Richard Bünemann, 25 Jahre Landessatzung
1975 1 Werner Boldt (verantwortlich), Eckart Kuhlwein, Günther Martens, Bernd Michels, Gerd Walter u.a. SPD leistet fleißige Arbeit/CDU blendet mit fremden Federn, Jochen Steffen: Die Krise des Bewusstseins, Wählerinitiative Nord, Wirtschaftsverbrechen, Innere Sicherheit: Auf dem rechten Auge blind, Vertrauliche Sitzungen: Keine Honoratioren-Politik - Bürgernahe Rathäuser oder Geheimniskrämerei?
1975 2 Werner Boldt (verantwortlich), Eckart Kuhlwein, Günther Martens, Bernd Michels, Gerd Walter u.a. Arbeitnehmer in der CDU vor offenem Protest, Günter Wallraff: Halbherzigkeit der SPD, Klaus Matthiesen: Rechtsruck in der Union, SPD-Ortsverein auf Amrum: Großer Zirkus kommt nicht an, Jürgen Busack: Offensiv diskutieren - Das Gebot der Wahlkampfstunde, Politik für das Hamburger Umland, Fehlende Sozialstationen, Wählerinitiative Nord: Künstler arbeiten für die WIN, Karl Rickers: Aus dem Leben eines Arbeitersekretärs (Friedrich Bauer), Kurt Tucholsky: Ratschläge für den Wahlkampf
1975 3 Werner Boldt (verantwortlich), Eckart Kuhlwein, Günther Martens, Bernd Michels, Gerd Walter u.a. Konjunkturprogramm vorgestellt zur Landtagswahl 1975, In 60 Bussen zur Jubelfeier - Wahlkampferöffnung der CDU, Günter Grass: Ansprache an einen Wähler, Juso-Bundeskongress: Solidarität ist keine Einbahnstraße, Wolfgang Roth über Klaus Matthiesen, Portrait des Spitzenkandidaten Klaus Matthiesen, Mitgliederversammlung der SGK
1975 4 Werner Boldt (verantwortlich), Eckart Kuhlwein, Günther Martens, Bernd Michels, Gerd Walter u.a. Jochen Steffen schlägt Günther Jansen vor, Klaus Matthiesen: Landtagswahl eine Wendemarke, Günther Jansen: Reform der Parteitarbeit, Wahlabend im Landeshaus: Zeitweise standen Signale auf Sturm, Orientierungsrahmen ‘85, Gerd Walter: Nichts wird wieder, wie es war, Obdachlosenhilfe - eine kommunale Aufgabe, Tourismus, Dieter Hildebrandt: Notizen aus der Provinz
1975 5 Werner Boldt (verantwortlich), Eckart Kuhlwein, Günther Martens, Bernd Michels, Gerd Walter u.a. Vor dem Landesparteitag 1975, Travemünde, Jochen Steffen: Die kommenden Aufgaben, Hamburger Umland: Mit dem Rücken nach Kiel, Landtagsausschüsse: Arbeit hinter verschlossener Tür, Innere Sicherheit: Täter werde nicht geboren, Filz bei der CDU Neumünster
1975 6 Werner Boldt (verantwortlich), Eckart Kuhlwein, Günther Martens, Bernd Michels, Gerd Walter u.a. Parteitag in Travemünde demonstriert Einigkeit der SPD, Oppositionsführer Klaus Matthiesen: Wer soll die Folgen der finanziellen Misere des Landes tragen?, Kommunalpolitik: Der Kommunalpolitiker wird zum Watschenmann der Nation: Zwei Drittel aller öffentlichen Investitionen leisten die Städte und Gemeinden, Wirtschaftliche Mitbestimmung, Parteizeitungen, Kuddl Schnööf: Vonnen Pahteitach
1975 7/8
1975 9
1975 10
1975 11/12
1976 1
1976 März
1976 April
1976 Mai
1976 Juni Geschäftsführende Redaktion: Werner Boldt, Bernd Michels

Redaktion: Eckart Kuhlwein, Ingrid Rohwer, Günther Martens, Bärbel Koch, Helga Loeper, Stefan Zotschew

u.a. Mai-Treffen 76 in Neumünster: 10000 kamen - und machten mit, Egon Bahr: Freiheit und Sozialismus gehören zusammen!, Bodo Richter: Plädoyer für eine neue Kommunalpolitik, Günther Martens: Über Mitgliedsbeiträge, ASJ: Sind Schöffen Richter 2. Klasse?, Rainer Burchhardt:

Schwarze Stunde im Landtag, Klaus Rave: Jugendarbeitslosigkeit, Dieter Hildebrandt: Zehn Überlebens-Tips für Politiker im Fernsehwahlkampf, Kuddl Schnööf: Vonnas Aufbäumen

1976 Juli
1976 August
1976 September
1976 Oktober
1976 11/12
1977 1/3
1977 4/5
1977 5
1977 7/8
1977 9/10
1977 11/12
1978 1/2
1978 3/4
1978 6/7
1978 9/10
1979 1
1979 2
1979 3
1979 4
1979 5
1979/1980 6/1
1980 2/3
1980 4
1980 4/5
1980 5
1981 1
1981 3
1981 4
1981 5
1981 6
1982 1
1982 3
1982 5/6
1984 1 Kiel
1984 2 Stormarn
1984 4 Segeberg
1985 1
1985 2 Kiel/Lauenburg/Neumünster
1985 3
1985 4
1986 1 Kiel/Stormarn
1986 2 Segeberg/Stormarn
1986 3 Kiel/Stormarn
1987 1 Kiel/Steinburg
1987 2
Sonderausgaben ohne Nummer Kommunalwahl 78
Sonderausgaben 1 Die Ungenießbaren - Report über Schleswig-Holsteins Schulen vermutlich 1978
Sonderausgaben 2 Freiheit statt CSU-Gespenst vermutlich 1978
Sonderausgaben 3 So wollen wir Arbeitsplätze sichern! vermutlich 1979
Sonderausgaben 4 Frauen im Beruf - Nicht ohne sanften Zwang vermutlich 1979

Medien

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Organisation und Politik 1973-1975
  2. Organisation und Politik 1973-1975
  3. Organisation und Politik 1975-1977