Ortsverein Steinburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Ortsverein Steinburg''' ist eine Gliederung im [[Kreisverband Stormarn]]. Er ist zuständig für [[Ortsverein Eichede|Eichede]], [[Ortsverein Mollhagen|Mollhagen]], Sprenge und [[Ortsverein Todendorf|Todendorf]].  
Der '''Ortsverein Steinburg''' ist eine Gliederung im [[Kreisverband Stormarn]]. Er wurde nach der Bildung der Großgemeinde Steinburg am [[1. Januar]] [[1978]] als Zusammenschluss der Ortsvereine [[Ortsverein Eichede|Eichede]] und [[Ortsverein Mollhagen|Mollhagen]] gegründet. [[2009]] schloss sich ihm auch der [[Ortsverein Todendorf]] an.
 
In der Großgemeinde Steinburg wurden die Gemeinden Eichede, Mollhagen und Sprenge zusammengefasst.  Der neue Name der Gemeinde stammt vom Forstbezirk Steinburg, an den alle drei Ortsteile angrenzen.<ref>{{Wikipedia|NAME=Steinburg (Stormarn)}}, abgerufen 11.9.2024</ref>


== Vorsitz ==
== Vorsitz ==
Vorsitzender ist seit [[2. Februar]] [[2023]] [[Malte Jessen]]. Er folgte seinem Vorgänger und jetzigen Stellvertreter [[Heiko Busche]], der fast 40 Jahre lang den Vorsitz inne hatte. Sie werden unterstützt von Schriftführerin [[Dörte Jost]] und Beisitzer [[Olaf Saggau]].<ref>SPD Steinburg: ''[https://www.spd-ov-steinburg.de/2023/02/06/ortsverein-steinburg-stellt-sich-neu-auf/ Ortsverein Steinburg stellt sich neu auf]'', 6.2.2023, abgerufen 13.10.2025</ref>  
Vorsitzender ist seit [[2. Februar]] [[2023]] [[Malte Jessen]]. Er folgte seinem Vorgänger und jetzigen Stellvertreter [[Heiko Busche]], der 16 Jahre lang den Vorsitz inne hatte. Sie werden unterstützt von Schriftführerin [[Dörte Jost]] und Beisitzer [[Olaf Saggau]].<ref>SPD Steinburg: ''[https://www.spd-ov-steinburg.de/2023/02/06/ortsverein-steinburg-stellt-sich-neu-auf/ Ortsverein Steinburg stellt sich neu auf]'', 6.2.2023, abgerufen 13.10.2025</ref>  
 
== Kommunalpolitik ==
In der [[Kommunalwahl 2023]] erhielt die SPD vier der 17 Sitze der Gemeindevertretung (alle über die Liste), neben 11 für die CDU und 2 für die örtliche Wählervereinigung. Sie wird vertreten vom Fraktionschef [[Olaf Saggau]], [[Ingrid Albers]], [[Heiko Busche]] und [[Malte Jessen]] sowie fünf bürgerlichen Mitgliedern.<ref>SPD Steinburg: ''[https://www.spd-ov-steinburg.de/gruppen/fraktion/ Fraktion]'', abgerufen 13.10.2025</ref>
 
== Geschichte ==
In [[Ortsverein Eichede|Eichede]] bestand nach [[1945]] ein eigenständiger Ortsverein. Nach [[1970]] bildeten die verbliebenen Mitglieder den [[Distrikt|Distrikt Eichede]] im [[Ortsverein Tremsbüttel]].
 
[[1973]] entstand der [[Distrikt|Distrikt Sprenge]] im [[Ortsverein Mollhagen]].
 
In Mollhagen bestand ein Ortsverein schon vor [[1933]]. Er wurde nach [[1945]] erneut
gegründet.
 
1977 zeichnete sich der Zusammenschluss zu einer Großgemeinde ab. Mit dem Abschluss eines Grenzänderungsvertrages entstand am [[1. Januar]] [[1978]] die Gemeinde Steinburg; in ihr waren die zuvor selbstständigen Gemeinden Eichede, Mollhagen und Sprenge zusammengeführt. Der neue Name der Gemeinde stammt vom Forstbezirk Steinburg, an den die drei heutigen Ortsteile angrenzen.<ref> https://de.wikipedia.org/wiki/Steinburg_(Stormarn)</ref> Die Mollhagener SPD-Fraktion stimmte der Bildung einer 3-Dörfer-Gemeinde zu, aber einige Mitglieder votierten gegen den Namen Steinburg. Man befürchtete Verwirrung wegen der Namensgleichheit mit dem Kreis Steinburg. Diese erledigte sich jedoch spätestens mit der Einführung der fünfstelligen Postleitzahlen.
 
Etwa zur selben Zeit erfolgte die Gründung des Ortsvereins Steinburg aus dem Zusammenschluss der Ortsvereine in den drei Gemeinden. Nur mit Mühe war der damalige Vorsitzende der [[Ortsverein Tremsbüttel|SPD Tremsbüttel]], [[Hermann Thaele]], von der Richtigkeit dieser Lösung zu überzeugen.
 
Seit [[2009]] gehören auch Todendorfer Mitglieder dem Ortsverein Steinburg an. Sie waren seit [[1977]] zunächst als SPD-Distrikt im [[Ortsverein Tremsbüttel]] organisiert. [[1979]] entstand dann der SPD-[[Ortsverein Todendorf]].
 
[https://www.spd-ov-steinburg.de/geschichte-spd/ Ausführliche Internetseite zur Geschichte, inkl. Vorgänger-OVs]:


== Vorsitz ==
Frühere Vorsitzende:
Die Vorsitzenden bisher:
*Mai [[2007]]-Jan. [[2023]] - [[Heiko Busche]]
*seit Januar [[2023]] - [[Malte Jessen]]
*Mai [[2007]]-Januar [[2023]] - [[Heiko Busche]]
*Febr.-Mai [[2007]] - [[Manfred Burmeister]]
*Febr.-Mai [[2007]] - [[Manfred Burmeister]]
*[[2001]]-[[2006]] - [[Wolfgang Busche]]
*[[2001]]-[[2006]] - [[Wolfgang Busche]]
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*[[1989]]-[[1994]] - [[Anne Näfelt]]
*[[1989]]-[[1994]] - [[Anne Näfelt]]
*[[1985]]-[[1988]] - [[Wolfgang Fieback]]
*[[1985]]-[[1988]] - [[Wolfgang Fieback]]
*Gründungsvorsitzender des Ortsvereins wurde [[1978]] [[Gernot Schweizer]]. Er blieb in dieser Funktion bis [[1984]].
*Gründungsvorsitzender war [[1978]] [[Gernot Schweizer]]. Er blieb in dieser Funktion bis [[1984]].


Seit 2009 gehören auch Todendorfer Mitglieder dem Ortsverein Steinburg an. Sie waren seit 1977 zunächst als SPD-Distrikt im Ortsverein Tremsbüttel organisiert. 1979 entstand dann der SPD-Ortsverein Todendorf. Bis 2008 hatten SPD-Mitglieder einen Sitz in der Todendorfer Gemeindevertretung. Seit 2009 sind die verbliebenen Mitglieder im SPD-OV Steinburg organisiert.  
== Kommunalpolitik ==
In der [[Kommunalwahl 2023]] erhielt die SPD 25,2 % und vier der 17 Sitze (alle über die Liste) der Gemeindevertretung, in der die CDU die absolute Mehrheit hat. Diese allein profitierte von den erheblichen Verlusten der örtlichen Wählergemeinschaft, durch die die SPD an die zweite Stelle rückte. Die SPD wird vertreten vom Fraktionschef [[Olaf Saggau]], [[Ingrid Albers]], [[Heiko Busche]] und [[Malte Jessen]],<ref name=":0">Der Landeswahlleiter: [https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010625207091.html Gemeindewahlen 14. Mai 2023, Steinburg. Amtliches Endergebnis]</ref> unterstützt von fünf bürgerlichen Mitgliedern.<ref>SPD Steinburg: ''[https://www.spd-ov-steinburg.de/gruppen/fraktion/ Fraktion]'', abgerufen 13.10.2025</ref>


Für die Steinburger Sozialdemokraten war der Gemeindezusammenschluss der Auftakt für eine
Die [[Kommunalwahl 2018]] brachte der SPD 25,7 %; mit 28,5 % wurde jedoch die örtlichen Wählergemeinschaft zweitstärkste Kraft.<ref name=":0" />
lange, erfolgreiche Phase in der Geschichte des Ortsvereins und der Gemeinde Steinburg. Bei
der Wahl zur ersten Steinburger Gemeindevertretung erhielt die SPD fünf von
fünfzehn Mandaten, die CDU sieben und die AKWV drei. Für die SPD wurden gewählt: Joachim Stapelfeldt und Christa Niecke aus Mollhagen, Norbert Fischer, Alfred Keding (bis 7/1980) und Gerd Albrecht (ab 7/1980) aus Eichede, Ute Damer aus Sprenge.


Ende 1981 trat Norbert Fischer unter Mitnahme seines Mandats aus der SPD aus.
Die früheren Ergebnisse bis [[1998]] sind bisher nicht ermittelt.


Zum ersten Bürgermeister von Steinburg wählte die neue Gemeindevertretung den früheren Bürgermeister von Mollhagen. Sein 1. Stellvertreter wurde [[Joachim Stapelfeldt]], der außerdem Verbandsvorsteher des Schulverbandes Mollhagen wurde. Diese Aufgabe behielt er bis zum Oktober [[1985]].
Zur [[Kommunalwahl 1994]] traten wieder nur SPD und CDU an. Die SPD erhielt 10 der 17 Sitze in der Gemeindevertretung. Gewählt wurden [[Ilka Bock]], [[Heiko Busche]], [[Wolfgang Busche]], [[Hans-Werner Dowedeit]], [[Jürgen Laufer]], [[Anne Näfelt]], [[Annette Nasemann]], [[Jürgen Ritter]], [[Joachim Stapelfeldt]] und [[Heino Wagener]]. Schwerpunkte der Wahlperiode waren Bauleitplanung, Landschaftsplan, Windenergie, Erdgas, Kindergarten, Schule, Sport und Kultur.  


Bei der [[Kommunalwahl 1982]] erhielten SPD und CDU je sechs Mandate, die örtliche Wählervereinigung eins. Aus der ersten Runde war nur [[Joachim Stapelfeldt]] wieder angetreten. Es standen aber genügend neue Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung, die sich über ein Jahr gemeinsam auf ihre kommenden Aufgaben vorbereitet hatten: Ilka Bock, Anne Näfelt und Joachim Stapelfeldt aus Moll-
Die [[Kommunalwahl 1990]] stand unter ganz neuen Vorzeichen. Mit der Einwohnerzahl stieg auch die Zahl der Sitze der Gemeindevertretung von 13 auf 17. Zugleich wurde die Gemeinde in drei Wahlbezirke aufgeteilt. Jedoch erreichte die SPD mit 10 Sitzen wieder die absolute Mehrheit, die örtliche Wählergemeinschaft war nicht mehr angetreten. Gewählt wurden für die SPD: [[Jan Barkmann]], [[Ilka Bock]], [[Wolfgang Fieback]] (bis 4/93), [[Birgit Schumacher|Birgit Pota]] (ab 4/93), [[Jürgen Laufer]], [[Anne Näfelt]], [[Annette Nasemann]], [[Jürgen Ritter]], [[Heidi Schweizer]], [[Joachim Stapelfeldt]] und [[Heino Wagener]].
hagen, Jürgen Laufer aus Eichede sowie Walter Damer und Annette Nasemann aus Sprenge. 1985 schied Walter Damer aus, Gernot Schweizer aus Mollhagen rückte nach.
Bemerkenswert war, dass zahlreiche Mandatsträger der ersten Runde aufgegeben hatten.
Steinburg war anstrengend.


Unerwartet wurde mit der Stimme der örtlichen Wählervereinigung [[Joachim Stapelfeldt]] zum Bürgermeister gewählt.  
Schon in der [[Kommunalwahl 1986]] erzielte die SPD mit 7 von 13 Sitzen die absolute Mehrheit. In die Gemeindevertretung wurden [[Joachim Stapelfeldt]], [[Ilka Bock]], [[Hans-Werner Dowedeit]], [[Jürgen Laufer]], [[Anne Näfelt]], [[Annette Nasemann]] und [[Heino Wagener]] gewählt. Auch in dieser Wahlpriode war die Gemeindevertretung wieder äußerst fleißig: das mit viel Eigenleistung fertiggestellte Gemeinschafts-/Umkleidehaus am Sportplatz, Sanierung und Umgestaltung der Alten Schule im Rahmen des Dorferneuerungsplanes sowie kulturelle Angebote - Autorenlesungen im Bücherbus des Kreises, Projekt ''VHS vor Ort''.


Für die neu gewählte Vertretung gab es jede Menge Arbeit: Ein-Gruppen-Kindergarten in Mollhagen, neuer Sportplatz in Eichede, Bau des Gemeinschaftshauses für Sprenge, die lange geplante zentrale Abwasserbeseitigung, die die Gemeinde bis gegen Ende der 1990er Jahre beschäftigte. Alle großen Projekte waren Folge des Grenzänderungsvertrages von [[1977]]. Dort war festgelegt worden, dass begonnene Projekte zu vollenden seien. Dies begünstigte die Ortsteile Sprenge und vor allem Eichede, die sich beide bemüht hatten, vor dem Zusammenschluss ihre Rücklagen aufzubrauchen oder für Aufgaben festzulegen, die erheblich teurer werden würden.  
Bei der [[Kommunalwahl 1982]] erhielten SPD und CDU je 6 Mandate, die örtliche Wählervereinigung eins. Es standen genügend neue Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung, die sich über ein Jahr gemeinsam auf ihre kommenden Aufgaben vorbereitet hatten: [[Ilka Bock]], [[Anne Näfelt]] und [[Joachim Stapelfeldt]] (der als einziger erneut angetreten war) aus Mollhagen, [[Jürgen Laufer]] aus Eichede sowie [[Walter Damer]] (für den [[1985]] [[Gernot Schweizer]] aus Mollhagen nachrückte) und [[Annette Nasemann]] aus Sprenge. Bemerkenswert war, dass zahlreiche Mandatsträger der ersten Runde aufgegeben hatten. Steinburg war anstrengend.<br>
Für die neu gewählte Vertretung gab es jede Menge Arbeit: Kindergarten in Mollhagen, neuer Sportplatz in Eichede, Gemeinschaftshaus für Sprenge, die lange geplante zentrale Abwasserbeseitigung, die die Gemeinde bis gegen Ende der 1990er Jahre beschäftigte. Alle diese Projekte waren Folge des Grenzänderungsvertrages von [[1977]]. Ein anderer Schwerpunkt lag auf Kulturangeboten. Vor allem [[Anne Näfelt]], [[Ilka Bock]] und [[Heidi Schweizer]] wirkten hier erfolgreich: Hobbykünstler-Ausstellungen, Konzerte und Theateraufführungen der Oldesloer Bühne, Ferienprogramm für die Sommerferien. Die Freiwillige Feuerwehr Mollhagen unterstützte bei Organisation und Mobiliar.
<blockquote>"Eine abschließende Bemerkung sei erlaubt. Rückblickend finde ich es unglaublich, was wir in nur vier Jahren schaffen und erreichen konnten. Dazu muss auch angemerkt werden, dass wir mit der CDU-Fraktion trotz oder wegen mancher Diskussionen eine ausgesprochen konstruktive Zusammenarbeit feststellen konnten. Dies war nicht selbstverständlich."</blockquote>


Weitere Themen wurden zwischen 1982 und 1986 von uns gestartet. Ein Schwerpunkt lag im Bereich des Kulturauschusses. Vor allem Anne Näfelt, Ilka Bock und Heidi Schweizer haben hier erfolgreich gewirkt. 1984 fand die erste Hobbykünstler-Ausstellung in Sprenge statt. Ab 1985 bot uns dann die Oldesloer Bühne jährlich drei Theateraufführungen pro Jahr in der Turnhalle an. Hochdeutsch, plattdeutsch und ein Weihnachtsmärchen kamen zur Aufführung. Voraussetzung dafür war die  Beschaffung von Bühnenelementen und Zubehör sowie von ausreichend Stühlen.
Ende [[1981]] trat [[Norbert Fischer]] unter Mitnahme seines Mandats aus der SPD aus.
Das war zunächst ziemlich abenteuerlich. Ohne den tatkräftigen Einsatz der FF Mollhagen, die die gesamte Organisation übernahm, wären die Angebote nicht möglich gewesen. Im Oktober 1985 fand auch der erste Konzertabend in der Turnhalle statt. Das Programm wurde unter anderem von den Musikzügen aus Eichede und Todendorf,  dem Tanzkreis Steinburg und dem MGV Todendorf gestaltet. In den Folgejahren lief es mit verschiedenen Besetzungen unter dem Titel „Lustige Musikanten“.
Im gleichen Jahr wurde auch erstmals ein Ferienprogramm für die Sommerferien angeboten. Diese Attraktion hat sich im Gegensatz zu anderen Angeboten bis heute erhalten.


Eine abschließende Bemerkung sei erlaubt. Rückblickend finde ich es unglaublich, was wir in nur vier Jahren schaffen und erreichen konnten. Dazu muss auch angemerkt werden, dass wir mit der CDU-Fraktion trotz oder wegen mancher Diskussionen eine ausgesprochen konstruktive Zusammenarbeit feststellen konnten. Dies war nicht selbstverständlich.
Bei der Wahl zur ersten Steinburger Gemeindevertretung [[Kommunalwahl 1978|1978]] erhielt die SPD 5 von 15 Mandaten, die CDU 7 und die örtliche Wählergemeinschaft 3. Für die SPD wurden gewählt: [[Joachim Stapelfeldt]] und [[Christa Niecke]] aus [[Ortsverein Mollhagen|Mollhagen]], [[Norbert Fischer]], [[Alfred Keding]] aus [[Ortsverein Eichede|Eichede]] (für ihn rückte im Juli [[1980]] [[Gerd Albrecht]] nach) sowie [[Ute Damer]] aus Sprenge.
<blockquote>"Für die Steinburger Sozialdemokraten war der Gemeindezusammenschluss der Auftakt für eine lange, erfolgreiche Phase in der Geschichte des Ortsvereins und der Gemeinde Steinburg."</blockquote>


Bei der Kommunalwahl 1986 erzielte die SPD mit 7 Sitzen, die absolute Mehrheit. Die CDU erhielt 5 Sitze und die AKWV 1 Sitz. In die Gemeindevertretung wurden für die SPD Joachim Stapelfeldt, Ilka Bock, Hans-Werner Dowedeit, Jürgen Laufer, Anne Näfelt, Annette Nasemann und Heino Wagener gewählt.
=== Bürgermeister ===
[[1982]] wurde [[Joachim Stapelfeldt]] unerwartet mit der Stimme der örtlichen Wählervereinigung zum Bürgermeister gewählt. Er blieb es bis [[1998]]. 2. Stellvertreterin wurde [[Annette Nasemann]], ab Oktober [[1990]] [[Heidi Schweizer]], ab der Kommunalwahl [[1994]] [[Jürgen Laufer]].


Joachim Stapelfeldt blieb Bürgermeister. 2. Stellvertreterin wurde Annette Nasemann.
Zum ersten Bürgermeister von Steinburg wählte die neue Gemeindevertretung [[1978]] den früheren CDU-Bürgermeister von Mollhagen. Sein 1. Stellvertreter wurde [[Joachim Stapelfeldt]].
Auch in dieser Wahlpriode waren die Mitglieder der Gemeindevertretung wieder richtig fleißig. Wie bereits oben erwähnt wurde der Bau eines Gemeinschaftshauses in Verbindung mit dem Umkleidehaus auf dem Sportgelände beschlossen. Mit ganz vielen Zuschüssen und erheblicher Eigenleistung der Vereinsmitglieder wurde das Projekt verwirklicht. Im August 1986 konnte das Gemeinschaftshaus bereits eingeweiht werden. Zeitgleich gingen die Planungen für die Sanierung und Umgestaltung der Alten Schule im Rahmen des Dorferneuerungsplanes voran.


Auch kulturell war wieder einiges in Bewegung. Erstmal wurde ein Terminkalender mit allen Veranstaltungen des Jahres erstellt. Dieses Projekt läuft auch heute noch. Erneut konnte die Oldesloer Bühne mit drei Aufführungen pro Jahr ihr Können unter Beweis stellen. Und erstmals bot die Fahrbücherei des Kreises Stormarn Autorenlesungen im Bücherbus an. Dieses Angebot kam über mehrere Jahre sehr gut an. Auch neu im Angebot war das Projekt „VHS vor Ort“. Damit bot die Volkshochschule Bad Oldesloe zahlreiche Veranstaltungen auch in Steinburg an.
=== Kreistag ===
Von [[1986]] bis [[1994]] vertrat [[Gernot Schweizer]] die SPD als [[Kreisverband Stormarn|Kreistagsabgeordneter]] im Wahlkreis Steinburg. Er war federführend beteiligt an der Überführung der Abfallwirtschaft von einem Zweckverband in ein Wirtschaftsunternehmen.


1987 ging es mit dem Ausbau der zentralen Entwässerung in Mollhagen weiter zügig voran. Der Bau des Klärwerks konnte vergeben werden. Die Vorarbeiten dafür waren durchaus kontrovers verlaufen. Nach einer Besichtigungstour zu vier Kläranlagen hatte sich die Gemeindevertretung für die hochwertigste technische Anlage entschieden,  wie sie in Tangstedt besichtigt werden konnte. Der zuständige Fachmann des Kreises wollte jedoch nur Klärteiche bewilligen. Es waren hartnäckige Verhandlungen  erforderlich, um den Bau einer technischen Lösung zu erreichen. Diese Lösung hat sich bis heute als einzig richtig erwiesen. Im März 1989 konnte das Klärwerk den Betrieb aufnehmen.
== Geschichte ==
 
Die Bildung der Großgemeinde Steinburg brachte vielfältige Herausforderungen für die Gemeindevertretung: In allen Ortsteilen musste die zentrale Abwasserbeseitigung vorangebracht werden. Sie war [[1993]] abgeschlossen. Parallel lief das Dorferneuerungsprojekt, das in diesen Jahren zu einem Abschluss gebracht wurde, ebenso wie der Erweiterungsbau des Kindergartens. Beim ersten Bau [[1982]] war die Landesverwaltung noch der Meinung gewesen, man brauche keine Kindergärten. Für den Erweiterungsbau gab es dann schon eine ansehnliche Förderung.  
Erwähnenswert ist auch der Bau des Kinderspielplatzes in Sprenge. Nachdem die Gemeinde dafür keine Mittel bereitstellen wollte, nahmen es die Sprenger Bürger selbst in die Hand. Sie errichteten auf dem Schützenplatz eine Anlage in Eigenleistung. Hilfreich war dabei eine namhafte Spende der damaligen Wählergemeinschaft AKWV.
Das Highlight des Jahres 1989 fand allerdings auf der großen politischen Bühne statt. Am Abend des 9. November ging in Berlin zunächst ein Tor in der Mauer auf. Diesem Ereignis folgten weitere und in kurzer Zeit war die Mauer nur noch Geschichte. Damit hatte nun wirklich niemand gerechnet. Die nächsten Monate waren mehr als spannend.
Die [[Kommunalwahl 1990]] stand unter ganz neuen Vorzeichen. Steinburgs Einwohnerzahl war stark angewachsen. Die Zahl der Sitze der Gemeindevertretung stieg von 13 auf 17. Zugleich wurde Steinburg in drei Wahlbezirke aufgeteilt. Da diese annähernd gleich groß sein mussten, teilte man Mollhagen auf. Ein Teil wurde gemeinsam mit Sprenge zu einem Wahlbezirk. Das Wahlergebnis bestätigte unsere absolute Mehrheit mit 10 Sitzen, die CDU erhielt 7, die AKWV trat nicht mehr an.
Gewählt wurden für die SPD: Jan Barkmann, Ilka Bock, Wolfgang Fieback bis 4/93, Birgit Pota (heute Schumacher) ab 4/93, Jürgen Laufer, Anne Näfelt, Annette Nasemann, Jürgen Ritter, Heidi Schweizer, Joachim Stapelfeldt und Heino Wagener.
 
Joachim Stapelfeldt blieb Bürgermeister. 2. Stellvertreterin wurde Annette Nasemann. Ihr folgte 10/1990 Heidi Schweizer.


1991 ging dann das Projekt Dorferneuerung dem Ende entgegen. Für private Maßnahmen standen 240.000 DM zur Verfügung. Diese wurden auch voll ausgeschöpft. Im öffentlichen Bereich bildete die Sanierung der Linden am Dorfanger die letzten Maßnahmen.
Im Verlauf des Dorferneuerungsprojekts hatte sich die Erkenntnis ergeben, dass der Eicheder Ortskern unbedingt geschützt werden musste. Daraus entstanden zwei Bebauungspläne, 6 und 8, in den umfangreiche Gestaltungs- und Erhaltungsvorschriften für den Dorfanger aufgenommen wurden.
Im Verlauf de Projekts „Dorferneuerung Eichede“ hatte sich aber auch eine weitere Erkenntnis ergeben. Der Eichedeer Ortskern muss unbedingt geschützt werden. Daraus entstand der Bebauungsplan 6, Eichede Ostseite des Dorfangers, in den umfangreiche Gestaltungs- und Erhaltungsvorschriften aufgenommen wurden. Nur wenig später wurde ein vergleichbarer Bebauungsplan 8 für die Westseite und die Mitte des Dorfangers beschlossen.
Zeitgleich mit dem Dorferneuerungsprogramm wurden 1993 auch die Arbeiten an der zentralen Abwasserbeseitigung in Eichede mit dem Ausbau der Oldesloer Straße beendet. Da diese eine Kreisstraße ist, war hier der Kreis Stormarn federführend. Irritierend war hier das Bemühen einiger Anwohner, ihren Mitbürgern einzureden, dass ein Vollausbau für die Anwohner sehr teuer werden würde. Zum Glück gelang es dem Bürgermeister, die Menschen vom Gegenteil zu überzeugen. Im gleichen Jahr begann der Ausbau der zentralen Entwässerung im Ortsteil Sprenge.


Im gleichen Jahr konnte auch der Erweiterungsbau des Kindergartens eingeweiht werden. Auch hier hatte die Mollhagener Architektin Christa Niemeier ihr Können zur vollsten Zufriedenheit der Gemeinde bewiesen. Beim ersten Bau im Jahr 1982 war man in Kiel noch der Meinung gewesen, man brauche keine Kindergärten. Für den Erweiterungsbau gab es dann doch schon eine ansehnliche Förderung. Träger des Kindergartens war die Kirchengemeinde Eichede. Die Beziehung zwischen Gemeinde und Träger war nicht immer konfliktfrei. Wie immer ging es um Geld und um das letzte Wort.
[[1987]] konnte der Bau des Klärwerks vergeben werden. Nach einer Besichtigung von vier Kläranlagen hatte sich die Gemeindevertretung für die hochwertigste technische Anlage (in Tangstedt) entschieden. Der zuständige Fachmann des Kreises wollte jedoch nur Klärteiche bewilligen. Es waren hartnäckige Verhandlungen erforderlich, um den Bau einer technischen Lösung zu erreichen, die sich bis heute als einzig richtig erwiesen. Im März [[1989]] konnte das Klärwerk den Betrieb aufnehmen.


Am Ende der Legislaturperiode schied Gernot Schweizer aus dem Kreistag aus. Er war seit 1986 Kreistagsabgeordneter für die SPD im Wahlkreis Steinburg. Er war federführend beteiligt an der Überführung der Abfallwirtschaft von einem Zweckverband in ein Wirtschaftsunternehmen.
Für den Bau eines Kinderspielplatzes in Sprenge wollte die Gemeinde keine Mittel bereitstellen. So nahmen die Menschen in Sprenge die Sache selbst in die Hand: Auf dem Schützenplatz bauten sie eine Anlage in Eigenleistung. Hilfreich war dabei eine namhafte Spende der damaligen örtlichen Wählergemeinschaft.
Zur Kommunalwahl 1994 waren wieder nur die SPD und die CDU angetreten. Beim
Wahlergebnis änderte sich nichts. Die CDU erhielt 7 Mandate, die SPD 10.
Gewählt wurden für die SPD: Ilka Bock, Heiko Busche, Wolfgang Busche, Hans-Werner Dowedeit, Jürgen Laufer, Anne Näfelt, Annette Nasemann, Jürgen Ritter,  Joachim Stapelfeldt und Heino Wagener.


Joachim Stapelfeldt blieb weiterhin Bürgermeister. 2. Stellvertreter wurde Jürgen Laufer.
== Links ==
*[https://www.spd-ov-steinburg.de/geschichte-spd/ Geschichte SPD Steinburg (einschließlich der Vorgeschichte)]. Auf diesem Abriss beruht, soweit nicht anders angegeben, der vorliegende Eintrag.
In diese Wahlperiode waren mehrere Schwerpunkte zu verzeichnen. Zu nennen sind: Bauleitplanung, Landschaftsplan, Windenergie, Erdgas, Kindergarten, Schule, Sport und Kultur.  


==Vorgeschichte==
Bereits [[1876]] gab es in Mollhagen und Todendorf Mitglieder der [[SAPD]].<ref>''[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1762960893_18760607/page/4 Hamburg-Altonaer Volksblatt]'', 7.6.1876, S. 4</ref>


{{Navigationsleiste Ortsvereine in Stormarn}}
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[[Kategorie:Ortsverein|Steinburg]]
[[Kategorie:Ortsverein|Steinburg]]
[[Kategorie:Kreisverband Stormarn|Stormarn]]
[[Kategorie:Kreisverband Stormarn|Stormarn]]

Aktuelle Version vom 4. Dezember 2025, 04:45 Uhr

Der Ortsverein Steinburg ist eine Gliederung im Kreisverband Stormarn. Er wurde nach der Bildung der Großgemeinde Steinburg am 1. Januar 1978 als Zusammenschluss der Ortsvereine Eichede und Mollhagen gegründet. 2009 schloss sich ihm auch der Ortsverein Todendorf an.

In der Großgemeinde Steinburg wurden die Gemeinden Eichede, Mollhagen und Sprenge zusammengefasst. Der neue Name der Gemeinde stammt vom Forstbezirk Steinburg, an den alle drei Ortsteile angrenzen.[1]

Vorsitz

Vorsitzender ist seit 2. Februar 2023 Malte Jessen. Er folgte seinem Vorgänger und jetzigen Stellvertreter Heiko Busche, der 16 Jahre lang den Vorsitz inne hatte. Sie werden unterstützt von Schriftführerin Dörte Jost und Beisitzer Olaf Saggau.[2]

Frühere Vorsitzende:

Kommunalpolitik

In der Kommunalwahl 2023 erhielt die SPD 25,2 % und vier der 17 Sitze (alle über die Liste) der Gemeindevertretung, in der die CDU die absolute Mehrheit hat. Diese allein profitierte von den erheblichen Verlusten der örtlichen Wählergemeinschaft, durch die die SPD an die zweite Stelle rückte. Die SPD wird vertreten vom Fraktionschef Olaf Saggau, Ingrid Albers, Heiko Busche und Malte Jessen,[3] unterstützt von fünf bürgerlichen Mitgliedern.[4]

Die Kommunalwahl 2018 brachte der SPD 25,7 %; mit 28,5 % wurde jedoch die örtlichen Wählergemeinschaft zweitstärkste Kraft.[3]

Die früheren Ergebnisse bis 1998 sind bisher nicht ermittelt.

Zur Kommunalwahl 1994 traten wieder nur SPD und CDU an. Die SPD erhielt 10 der 17 Sitze in der Gemeindevertretung. Gewählt wurden Ilka Bock, Heiko Busche, Wolfgang Busche, Hans-Werner Dowedeit, Jürgen Laufer, Anne Näfelt, Annette Nasemann, Jürgen Ritter, Joachim Stapelfeldt und Heino Wagener. Schwerpunkte der Wahlperiode waren Bauleitplanung, Landschaftsplan, Windenergie, Erdgas, Kindergarten, Schule, Sport und Kultur.

Die Kommunalwahl 1990 stand unter ganz neuen Vorzeichen. Mit der Einwohnerzahl stieg auch die Zahl der Sitze der Gemeindevertretung von 13 auf 17. Zugleich wurde die Gemeinde in drei Wahlbezirke aufgeteilt. Jedoch erreichte die SPD mit 10 Sitzen wieder die absolute Mehrheit, die örtliche Wählergemeinschaft war nicht mehr angetreten. Gewählt wurden für die SPD: Jan Barkmann, Ilka Bock, Wolfgang Fieback (bis 4/93), Birgit Pota (ab 4/93), Jürgen Laufer, Anne Näfelt, Annette Nasemann, Jürgen Ritter, Heidi Schweizer, Joachim Stapelfeldt und Heino Wagener.

Schon in der Kommunalwahl 1986 erzielte die SPD mit 7 von 13 Sitzen die absolute Mehrheit. In die Gemeindevertretung wurden Joachim Stapelfeldt, Ilka Bock, Hans-Werner Dowedeit, Jürgen Laufer, Anne Näfelt, Annette Nasemann und Heino Wagener gewählt. Auch in dieser Wahlpriode war die Gemeindevertretung wieder äußerst fleißig: das mit viel Eigenleistung fertiggestellte Gemeinschafts-/Umkleidehaus am Sportplatz, Sanierung und Umgestaltung der Alten Schule im Rahmen des Dorferneuerungsplanes sowie kulturelle Angebote - Autorenlesungen im Bücherbus des Kreises, Projekt VHS vor Ort.

Bei der Kommunalwahl 1982 erhielten SPD und CDU je 6 Mandate, die örtliche Wählervereinigung eins. Es standen genügend neue Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung, die sich über ein Jahr gemeinsam auf ihre kommenden Aufgaben vorbereitet hatten: Ilka Bock, Anne Näfelt und Joachim Stapelfeldt (der als einziger erneut angetreten war) aus Mollhagen, Jürgen Laufer aus Eichede sowie Walter Damer (für den 1985 Gernot Schweizer aus Mollhagen nachrückte) und Annette Nasemann aus Sprenge. Bemerkenswert war, dass zahlreiche Mandatsträger der ersten Runde aufgegeben hatten. Steinburg war anstrengend.
Für die neu gewählte Vertretung gab es jede Menge Arbeit: Kindergarten in Mollhagen, neuer Sportplatz in Eichede, Gemeinschaftshaus für Sprenge, die lange geplante zentrale Abwasserbeseitigung, die die Gemeinde bis gegen Ende der 1990er Jahre beschäftigte. Alle diese Projekte waren Folge des Grenzänderungsvertrages von 1977. Ein anderer Schwerpunkt lag auf Kulturangeboten. Vor allem Anne Näfelt, Ilka Bock und Heidi Schweizer wirkten hier erfolgreich: Hobbykünstler-Ausstellungen, Konzerte und Theateraufführungen der Oldesloer Bühne, Ferienprogramm für die Sommerferien. Die Freiwillige Feuerwehr Mollhagen unterstützte bei Organisation und Mobiliar.

"Eine abschließende Bemerkung sei erlaubt. Rückblickend finde ich es unglaublich, was wir in nur vier Jahren schaffen und erreichen konnten. Dazu muss auch angemerkt werden, dass wir mit der CDU-Fraktion trotz oder wegen mancher Diskussionen eine ausgesprochen konstruktive Zusammenarbeit feststellen konnten. Dies war nicht selbstverständlich."

Ende 1981 trat Norbert Fischer unter Mitnahme seines Mandats aus der SPD aus.

Bei der Wahl zur ersten Steinburger Gemeindevertretung 1978 erhielt die SPD 5 von 15 Mandaten, die CDU 7 und die örtliche Wählergemeinschaft 3. Für die SPD wurden gewählt: Joachim Stapelfeldt und Christa Niecke aus Mollhagen, Norbert Fischer, Alfred Keding aus Eichede (für ihn rückte im Juli 1980 Gerd Albrecht nach) sowie Ute Damer aus Sprenge.

"Für die Steinburger Sozialdemokraten war der Gemeindezusammenschluss der Auftakt für eine lange, erfolgreiche Phase in der Geschichte des Ortsvereins und der Gemeinde Steinburg."

Bürgermeister

1982 wurde Joachim Stapelfeldt unerwartet mit der Stimme der örtlichen Wählervereinigung zum Bürgermeister gewählt. Er blieb es bis 1998. 2. Stellvertreterin wurde Annette Nasemann, ab Oktober 1990 Heidi Schweizer, ab der Kommunalwahl 1994 Jürgen Laufer.

Zum ersten Bürgermeister von Steinburg wählte die neue Gemeindevertretung 1978 den früheren CDU-Bürgermeister von Mollhagen. Sein 1. Stellvertreter wurde Joachim Stapelfeldt.

Kreistag

Von 1986 bis 1994 vertrat Gernot Schweizer die SPD als Kreistagsabgeordneter im Wahlkreis Steinburg. Er war federführend beteiligt an der Überführung der Abfallwirtschaft von einem Zweckverband in ein Wirtschaftsunternehmen.

Geschichte

Die Bildung der Großgemeinde Steinburg brachte vielfältige Herausforderungen für die Gemeindevertretung: In allen Ortsteilen musste die zentrale Abwasserbeseitigung vorangebracht werden. Sie war 1993 abgeschlossen. Parallel lief das Dorferneuerungsprojekt, das in diesen Jahren zu einem Abschluss gebracht wurde, ebenso wie der Erweiterungsbau des Kindergartens. Beim ersten Bau 1982 war die Landesverwaltung noch der Meinung gewesen, man brauche keine Kindergärten. Für den Erweiterungsbau gab es dann schon eine ansehnliche Förderung.

Im Verlauf des Dorferneuerungsprojekts hatte sich die Erkenntnis ergeben, dass der Eicheder Ortskern unbedingt geschützt werden musste. Daraus entstanden zwei Bebauungspläne, 6 und 8, in den umfangreiche Gestaltungs- und Erhaltungsvorschriften für den Dorfanger aufgenommen wurden.

1987 konnte der Bau des Klärwerks vergeben werden. Nach einer Besichtigung von vier Kläranlagen hatte sich die Gemeindevertretung für die hochwertigste technische Anlage (in Tangstedt) entschieden. Der zuständige Fachmann des Kreises wollte jedoch nur Klärteiche bewilligen. Es waren hartnäckige Verhandlungen erforderlich, um den Bau einer technischen Lösung zu erreichen, die sich bis heute als einzig richtig erwiesen. Im März 1989 konnte das Klärwerk den Betrieb aufnehmen.

Für den Bau eines Kinderspielplatzes in Sprenge wollte die Gemeinde keine Mittel bereitstellen. So nahmen die Menschen in Sprenge die Sache selbst in die Hand: Auf dem Schützenplatz bauten sie eine Anlage in Eigenleistung. Hilfreich war dabei eine namhafte Spende der damaligen örtlichen Wählergemeinschaft.

Links


  1. Wikipedia: Steinburg (Stormarn), abgerufen 11.9.2024
  2. SPD Steinburg: Ortsverein Steinburg stellt sich neu auf, 6.2.2023, abgerufen 13.10.2025
  3. 3,0 3,1 Der Landeswahlleiter: Gemeindewahlen 14. Mai 2023, Steinburg. Amtliches Endergebnis
  4. SPD Steinburg: Fraktion, abgerufen 13.10.2025