Thomas Westphal

Aus SPD Geschichtswerkstatt
Thomas Westphal
Thomas Westphal
Geboren: 22. Februar 1967

Thomas Westphal, * 22. Februar 1967 in Lübeck; Diplom-Volkswirt. Das Jahr des Eintritts in die SPD ist bisher nicht ermittelt.

Werdegang

Thomas Westphal studierte auf dem zweiten Bildungsweg Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Wirtschaft und Politik (HWP) in Hamburg. Mittlerweile hat sich sein Lebensmittelpunkt von Schleswig-Holstein weg verlagert. Er ist als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung bei der Stadt Dortmund tätig.

Politische Funktionen

Thomas Westphal war zunächst bei den Lübecker und Landes-Jusos aktiv. Von 1991 bis 1993 war er Juso-Landesvorsitzender. Er gehörte einer Strömung an, die sich selbst als "Juso-Linke" bezeichnete, die von anderen aber "Stamokaps" genannt wurde. 1993 wurde er zum Bundesvorsitzenden der Jusos gewählt.

Im Oktober 1994 kritisierten die Kieler Jusos ihren Vorsitzenden in einer Pressemitteilung. Er hatte die Tolerierung einer rot-grünen Minderheitsregierung nach der Bundestagswahl 1994 durch die PDS ins Spiel gebracht und dieser Partei einen demokratischen Charakter bescheinigt. Die Kieler Jusos sahen die PDS als "ganz schlimme Partei" und stellten zusammen mit der Juso-Hochschulgruppe auf der Landeskonferenz den Antrag "Jusos Schleswig-Holstein lehnen PDS und Thomas Westphal ab". Der Erfolg dieses Antrags konnte bisher nicht ermittelt werden.

1995 wurde Thomas Westphal mit einer Stimme Mehrheit erneut zum Bundesvorsitzenden gewählt. Wegen mehrerer Verfahrensfehler erklärte die Bundesschiedskommission die Wahl für ungültig. Zur Wiederholung der Wahl kandidierte Thomas Westphal nicht wieder, sondern schlug Andrea Nahles als Kandidatin vor.

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