Jusos Kiel

Aus SPD Geschichtswerkstatt

Die Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD (Jusos) im Kreisverband Kiel wirkt sowohl im SPD-Kreisverband als auch im Juso-Landesverband. Die Kieler Jusos können dabei auch auf eine Geschichte in der Weimarer Republik zurückblicken. Sie stellten seit Gründung der Bundesrepublik mehrere Juso-Landesvorsitzende, angefangen von Jochen Steffen (ab 1954). Weitere waren Ruth Springer (1976-1978), Udo Wnuck (1986-1988), Janneke Hess (2001-2002), Anke Nöbel (2002-2004) und Yves-Christian Stübe (20062008). Die Jusos Kiel sind strömungsfrei.

Logo der Jusos Kiel, 2014

Vorstand

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Die Kieler Jusos haben traditionell keinen Vorsitzenden, sondern arbeiten mit einem gleichberechtigtem Vorstandskollektiv. Dessen Mitglieder wählen aus ihrer Mitte einen Kreisgeschäftsführer. 2014 wählten die Kieler Jusos folgendes Vorstandskollektiv: Christoph Beeck, Michel Borsdorf, Kevin Hausner, Daniel Martinen, Gamze Özdemir, Philip Schüller, Finn Ole Semrau, Timm Wüstenberg und als Kassierer Julian Wollmann[1].

Selbstverständnis

Das Selbstverständnis äußert sich in "Statt eines Manifestes. Kieler Fußnoten zum Juso-Selbstverständnis"[2], veröffentlicht 1993, 2002 und 2012 im Rotkielchen sowie im Lied "Die Arbeiter von Kiel"

“Wir sind das Bauvolk der kommenden Welt.
Wir sind der Sämann, die Saat und das Feld.
Wir sind der Schnitter der kommenden Mahd.
Wir sind die Zukunft und wir sind die Tat.
So flieg, du flammende, du rote Fahne,
flieg uns voran den Weg zum Ziel!
Wir sind der zukunft getreue Kämpfer,
Wir sind die Arbeiter von Kiel.”''

"Die Arbeiter von Wien" (T: Fritz Brügel, M: “Roter Armeemarsch” (1920)) mit dem Refrain, der 1927 in der Kinderrepublik Seekamp gesungen wurde.

Struktur

In Kiel ist die einzige Juso-Ebene die Kreisebene. Orts-AGs (in den Stadtteilen) gibt es nicht. Versuche einzelner Gruppen, diese einzurichten, wurden zumindest in den letzten Jahrzehnten stets verhindert. Die Wahl der Kreisvorstands findet stets als Vollversammlung statt.

Mitte der 90er Jahre gab es Versuche, Juso-Ortsgruppen in Gaarden und Elmschenhagen einzurichten. Dies geschah durch Personen, die zugezogen waren und sich der Strömung der Juso-Linken (Stamokap) zuordneten. Um 2010 herum gab es in Friedrichsort Bestrebungen, eine Orts-AG zu gründen, von denen der Kreisvorstand nur zufällig erfuhr. Zusätzlich führte zu Verstimmungen, dass der Vorsitzende aus Rendsburg-Eckernförde, Götz Borchert, die AG "seinem" Kreisverband angliedern wollte. Nach gemeinsamen Gesprächen wurde das Vorhaben angesagt.

Zeitweilig gab es vom Vorstand eingesetzte Arbeitskreise zu verschiedenen Themen, so z.B. 1994 "Soziales", 2012 "Bildung" und "Aktiv gegen Rechts", 2015 "Geflüchtete". Zwischen der Leitung des "AK Soziales" und dem Kreisvorstand entwickelte sich eine Kontroverse über die Arbeitsweise und die Einladung von Gästen, der AK musste auf Weisung des Kreisvorstand den Referenten Thomas Westphal wieder ausladen.

Schulen

Zumindest ab 1975 ist eine "Basisgruppe" am Ernst-Barlach-Gymnasium belegt, vermutlich gab es auch an weiteren Schulen entsprechende Gruppen. In den 90ern gab es eine stadtweite Schülergruppe, die sich mit bildungspolitischen Themen befasste und auch die Zeitung "Taschenkrebs" herausgab. Leiter war u.a. Jörn Warnecke.

Hochschulen

An der Uni Kiel existiert seit den 1970er Jahren eine Juso-Hochschulgruppe. Die Hochschulgruppen sind rechtliche Mischwesen, die an der Hochschule anerkannte HSGen sind und gleichzeitig Projektgruppen der Juso-Landesverbände. Das Verhältnis zwischen HSG und KV wechselte öfters in allen Bereichen von sehr eng bis stark angespannt. 2009 und 2010 existierte des Juso-HSG mit dem Namen Förde-Jusos an der Fachhochschule, die stark durch den Kreisverband Kiel unterstützt wurde.

Presse

Die Kieler Jusos geben seit mehr als 40 Jahren ihre Zeitschrift Rotkielchen heraus. Zur Zeit erscheint sie zweimal jährlich. In den Heften kritisieren die Redakteure auch regelmäßig die eigene Partei.

Früher gab es für verbandsinterne Informationen das Heft "Rote Grütze".[3] In der Universitätsbibliothek Kiel ist eine Veröffentlichung "Information" für die Jahre 1964-66 vorhanden sowie für 1969-70 das "Werkblatt".

In den 90er Jahren gab es zudem für SchülerInnen den "Taschenkrebs".

Geschichte

Ende der 1940er Jahre, im Rahmen der Wiedergründung der Partei nach der NS-Zeit, etablierten sich die Jusos als einziger Jugendverband der SPD, der als Teil der Partei organisiert ist. In ihm organisieren sich Anhänger der Sozialdemokratie vom 14. bis zum 35. (30.) Lebensjahr. Parteinah gibt es die "Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken".

Vor 1933 war dies anders. Die Jungsozialisten, schon damals Teil der Parteistrukturen, waren für die 18 (20) -Jährigen bis 25-Jährigen zuständig und als Teil der Partei organisiert. Die 14 bis 18 (20) -Jährigen gehörten der Sozialistische Arbeiterjugend (SAJ), einem eigenständigen Verband, an, für die noch Jüngeren gab es Angebote durch die Reichsarbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde. Hervorgegangen war die Jugendbewegung aus Lehrlingsvereinen, die ab 1904 reichsweit entstanden.

Zu den "Ahnen" der heutigen Jusos gehören somit sowohl die Jungsozialisten, gewissermaßen die "Ur-Jusos", als auch die SAJ, weswegen die Geschichte beider Organisationen zur Geschichte der Jusos Kiel gehören soll.

Entstehung

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Im Frühjhar 1907 gründete sich in Kiel der erste Arbeiterjugendverein[4], der wegen des strenges preußischen Vereinsgesetzes freilich offiziell unpolitisch sein musste. Bestand er anfangs nur aus 7 Mitgliedern, wuchs die Zahl bald auf 170. Weihnachten 1910 wurde das Jugendheim in Gaarden eingeweiht[5]

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Nach der Revolution bildeten sich an vielen Orten Gruppen von„Jungsozialisten", die 1920 in die Parteiorganisation eingegliedert wurden. In ihnen konnten SPD-Mitglieder im Alter von 18 bis2 5Jahren (seit 1927: 20 bis 25) aktiv werden, aber sie waren dazu nicht verpflichtet. Auch Nicht-Parteimitglieder konnten Jungsozialisten werden. Das Selbstverständnis dieser Gruppen wird deutlich an den durch die Jugendbewegung beeinflußten Leitsätzen einer Tagung in Kiel am Neujahrstag1921: Die den Arbeiterjugendvereinen entwachsenen Parteigenossen können ihrer ganzen seelischen Einstellungnach nicht ohne weiteres den Schritt zur allgemeinen Arbeiterbewegung machen, denn diese ist... so einseitig verstandesmäßig und materialistischgerichtet, daß sie die in der Jugend vorhandenen irrationalen Regungen nicht befriedigen kann." [6].

Weimarer Republik

Am 9. November 1924 versammelten sich morgens um 10 Uhr vor dem Kieler Gewerkschaftshaus Mitglieder aus SPD und Gewerkschaften, Jungsozialisten und Arbeiterjugend „zu vielen Hunderten". Sie marschierten zu einer Gedächtnisfeier zum Friedhof Eichhof, um der Opfer der Novemberrevolution in Kielvon 1918 zu gedenken. [7].


"Die Kieler Jungsozialisten galten in der Auseinandersetzung zwischen „rechten Hofgeismarern" und marxistischen „linken Hannoveranern" als Stützpunkt der Hofgeismarer. Der Kieler August Rathmann gehörte dem informellen Vorstand an und gab das Organ „Schriften zur Zeit" heraus. Hermann Heller, der eigentliche Theoretiker des Kreises, hatte bis 1921 in Kiel Staatsrecht gelehrt. Den Hofgeismarern nahestehend war auch der Kieler Rechtsprofessor Gustav Radbruch, der sich intensiv um die Bildung der Arbeiterjugend bemühte.

Bei vielen älteren Genossen, die Neuerungen ob von links oder rechts, skeptisch gegenüberstanden gab es eine abwartende Haltung. Dies mag auch durch den z.T polemisch vorgetragenen Erneuerungsanspruch und durch den „jugendbewegten" Lebensstil der „jungen Generation" (vgl. Abs. SAJ) bedingt gewesen sein. Immerhin konnte sich bei der Wahl des Kieler Parteisekretärs1928 mit Ernst Tessloff der Kandidat der „jüngeren Generation" durchsetzen. Für eine gewisse Offenheit der Parteiführung spricht, dass Dr.Gustav Warburg,ein profilierter Hofgeismarer, als Redakteur bei der „Volkszeitung"eingestellt wurde. Der aus den Kieler Jungsozialisten hervorgegangene Karl Meitmann wurde Unterbezirkssekretär." [8].

Der Anstoß zur Kinderfreundearbeit war in Schleswig-Holstein von den Kieler Jungsozialisten ausgegangen, die mit einem Volksfest dieKinder in den Mittelpunkt der Maifeier 1921 stellten.[9].

NS-Zeit

Am 17. Mai 1933 wurde die Sozialistische Arbeiterjugend in Schleswig-Holstein durch einen Beschluss des Bezirksvorstands aufgelöst, man wollte so dem Verbot durch die Nazis zuvorkommen.[10]

Wiedergründung

Landesweit erfolgte die Wieder- bzw. Neugründung der "Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten in der SPD" 1946. In Anbetracht der Tatsache, dass die SPD Schleswig-Holstein wesentlich von Kielern geprägt war, kann eine etwa zeitgleiche Gründung in Kiel angenommen werden. Aus SAJ und Kinderfreunden entstanden die Falken.

Anfangs war die "Jugendarbeit" noch sehr eng an den SPD-Kreisvorstand angebunden, der Wiedergründungsparteitag 1945 bestimmte den 33-jährigen Hermann Köster zum Leiter der Jugendarbeit, 1948 benennt das Protokoll Wolfgang Harder als "Leiter der Jüngerenarbeit", 1949 dann Jochen Steffen, 1950 Inge Westphal und als Vertreter der Falken Hermann Thurow (bis 1954). Ab 1951 werden dann "Vertreter der Jungsozialisten" gewählt, zuerst Gerd Richter, ab 1953 Hans-Georg Ehmke, ab 1957 (wieder als "Leiter der Jüngerenarbeit") Siegfried Weiße, ab 1959 Ragnar Lethl, ab 1962 sind die Protokolle unvollständig, 1964 werden Hans-Gert Klingemann und Axel Lüdersen aufgeführt, 1966 Herbert Schütt und Friedrich Büßen. Vertreter der Falken sind 1955-56 Dieter Beth, 1957-60 Hans Wind, 1961 Erich Freese. [11]

60er, 70er & 80er Jahre

Maikundgebung der Jungsozialisten 1970

1967 scheiterte der Kieler Vorsitzende Herbert Schütt[12] bei der Wahl zum Landesvorsitzenden gegen Eckart Kuhlwein. Mitglied im Landesvorstand wurde Norbert Gansel. Die selbe Versammlung leitete den Namenswechsel von JS zu Jusos ein.

Besuch der Bundesvorsitzenden der Jungsozialisten Heidemarie Wieczorek-Zeul im Wohnlager Solomit in Neumühlen-Dietrichsdorf, 1975

Am 29. September 1971 wurde die Initiative Kieler Wohnlager gegründet, die sich für die Auflösung der Kieler Obdachlosen- und Flüchtlingslager und die Unterbringung der Bewohner in normalen Wohnsituationen einsetzte. Gründungsmitglieder waren auch zahlreiche Jusos, die Versammlungsleitung übernahm Norbert Gansel. Weiter wird vermerkt: Herr Köhler von den Jungsozialisten Friedrichsort berichtete von der Arbeit mit den Jugendlichen im Grüffkamp. Dort würden zweimal wöchentlich Gruppenabende und Schularbeitenhilfen angeboten. Vor und nach der Gründung der IKW arbeiteten eine Reihe von Gruppen in den Kieler Obdachlosenlagern. Im November 1969 war z.B. die Projektgruppe Brauner Berg (Grüffkamp 111) von Kieler Jungsozialisten gegründet worden. Die Jungsozialisten wollten mit einer Doppelstrategie die Lösung anstehender Probleme in dem Obdachlosenlager sowohl auf Verwaltungs- als auch auf politischer Ebene durch die Mobilisierung und Motivierung der Lagerbewohner herbeiführen.[13] Weiter heißt es bei Carstens: Die Arbeit der IKW hatte auf der politische Ebene zunehmend Erfolge zu verzeichnen. Ein Parteitag der Kieler SPD beschloß, alle Lager— bis auf eines— aufzulösen. Später verabschiedete die Ratsversammlung einen Kreisentwicklungsplan, der die Formulierung „Auflösung aller Kieler Lager" enthielt. 1975 waren bis auf die „Notunterkunft Solomit"in der Tat alle übrigen Lager aufgelöst.

Norbert Gansel, 1972

1972 wurde der Kieler Jungsozialist Norbert Gansel erstmals zum Kieler Bundestagsabgeordneten gewählt.

In der hochpolitisierten Zeit der 70er kam es auch zur Gründung von Jusogruppen an Schulen. So beschloss die Schulkonferenz des Ernst-Barlach-Gymnasiums am 03. November 1975 "die Zulassung der Schüler-Union und einer Basisgruppe des Jungsozialisten nach Vorlage ihrer Satzungen. Beide Gruppen [durften] für sich an der Schule werben." [14] "Flugblätter wurden im Sekretariat auf Matrizen der Vervielfältigungsmaschine [...] gedruckt und es wurde demonstriert - gegen Atomkraftwerke, für einen kommunistischen Lehrer."[15] Dies widerlegt die Aussagen des damaligen Kieler Schüler-Union-Sprechers, der im Spiegel behauptete "Jusos und Judos sind bei uns fast vollständig tot." [16]

90er Jahre bis heute

1993 forderten die Kieler Jusos den Rücktritt von Willi Piecyk als SPD-Landesvorsitzender wegen seines schlechten Umgangs mit der Schubladenaffäre.

Seit 1994 fand wiederholt im Sommer die Juso-Garten-Fete bei Janneke Hess in Hasseldieksdamm statt.

Nach der "Erdrutsch"-Verlusten (Minus 12%) bei der Kommunalwahl 1994 forderte die Jahreshauptversammlung den SPD-Kreisvorstand auf, auf dem Parteitag am 22. April 1994 die Ämter zur Verfügung zu stellen.

Im Februar 1995 forderten die Jusos die Abwahl von Oberbürgermeister Otto Kelling, da dieser nicht fähig sein, "seinen Sachverstand mit politischem Denken, Dialog- und Führungsfähigkeit zu verbinden".

1995 unterstützen die Jusos Jürgen Weber, der sich in der Nominierung als Landtagskandidat gegen Amtsinhaber Gert Börnsen durchsetzte.

1997 gelang die Nominierung des langjährigen Kieler Jusos Hans-Peter Bartels als Bundestagskandidat. Die Jusos hatten ihn unterstützt und der Kreisvorstand die Mitglieder um die Wahl Hans-Peter Bartels auf der Nominierungsveranstaltung am 8. November 1997 gebeten.

2012 unterstützten die Jusos Susanne Gaschke in der Nominierung als OB-Kandidatin.

Positionen

Die Kieler Jusos verfolgen im allgemeinen einen eher pragmatischen Kurs. Die Beschlüsse der letzten Jahre können in der Beschlussdatenbank eingesehen werden.

Links

Quellen

  1. Kieler Express, 4.10.2014
  2. Rotkielchen 42/2, S. 34-35
  3. Rotkielchen 42/2, Seite 4
  4. Franz Osterroth, 100 Jahre Sozialdemokratie in SH, S. 51 f.
  5. Franz Osterroth, 100 Jahre Sozialdemokratie in SH, S. 51 f.
  6. Jens Christian Jacobsen: "Der Stolz der Gesamtpartei?" Die SPD Schleswig-Holstein 1918-1933, in: Beirat für demokratische Geschichte Band 03, S. 233 f. Zitiert nach A. H. Winkler,DerSchein der Normalität (Vgl.Anm.17),S.365.
  7. Jens Christian Jacobsen: "Der Stolz der Gesamtpartei?" Die SPD Schleswig-Holstein 1918-1933, in: Beirat für demokratische Geschichte Band 03, S. 211
  8. Jens Christian Jacobsen: "Der Stolz der Gesamtpartei?" Die SPD Schleswig-Holstein 1918-1933, in: Beirat für demokratische Geschichte Band 03, S. 233-237
  9. Jens Christian Jacobsen: "Der Stolz der Gesamtpartei?" Die SPD Schleswig-Holstein 1918-1933, in: Beirat für demokratische Geschichte Band 03, S. 236
  10. Franz Osterroth, 100 Jahre Sozialdemokratie in SH, S. 110 f.
  11. Zusammensetzung der Vorstände bis 1949 nach: Arbeitskreis "Demokratische Geschichte" (Hrsg.) Wir sind das Bauvolk. Kiel 1945 bis 1950 (Kiel 1985)
  12. Möglicherweise die gleiche Person, die 1970 im Alter von 36 Jahren mit den Stimmen von SPD und FDP Bürgermeister von Nortorf wurde.
  13. Uwe Carstens, Demokratische Geschichte, Band 08
  14. Oehring, Ursula, in: Ernst-Barlach-Gymnasium. Jahrbuch 2015/2016, S. 6.
  15. Seidel, Ute, in: Ernst-Barlach-Gymnasium. Jahrbuch 2015/2016, S. 9.
  16. Spiegel 15/1976: Jugend '76: Lieber Gott, mach mich krumm http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41279927.html