1963

1963 regiert eine schwarz-gelbe Koalition unter Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) im Bund. Im Oktober gibt der 87jährige Adenauer nach 14 Jahren als Bundeskanzler sein Amt an den ungeliebten Nachfolger Ludwig Erhard ab. Dr. Erich Ollenhauer ist SPD-Parteivorsitzender.

In Schleswig-Holstein ist Wilhelm Käber Oppositionsführer und Walter Damm SPD-Landesvorsitzender. Ministerpräsident einer schwarz-gelben Koalition ist Helmut Lemke (CDU).

Konrad Adenauer und Charles de Gaulle unterzeichnen den Elysée-Vertrag, der die Grundlage für die deutsch-französische Aussöhnung legt.

Die Berichterstattung zum Grubenunglück von Lengede/NDS und die unwahrscheinliche Rettung von 11 Bergleuten werden live und vor Ort im Fernsehen übertragen.

In Rom stirbt Papst Johannes XXIII.; ihm folgt Papst Paul VI. Im August unterzeichnen die USA, die UdSSR und Großbritannien ein erstes Atomteststopp-Abkommen. Die britische Regierung tritt wegen des "Profumo-Skandals" zurück, der skandalöse Einblicke in die Welt der britischen Oberschicht erlaubt.

Martin Luther King hält im Kampf gegen die Rassentrennung in den USA seine berühmte Rede "I have a dream".

Im Juni besucht US-Präsident John F. Kennedy die Berliner Mauer und sagt den berühmten Satz: "Ich bin ein Berliner!"; im November fällt er in Dallas/Texas einem Mordanschlag zum Opfer.

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

  • 15. Juli - In seiner "Tutzinger Rede" prägte Egon Bahr für die neue Ostpolitik der SPD den Begriff "Wandel durch Annäherung".

August

September

Oktober

  • 18. Oktober - Wilhelm Käber wird das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

November

Dezember

Nicht datierte Ereignisse