Sozialdemokratische Zeitungen: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Sozialdemokratische Zeitungen''' sind in ihrer Frühzeit Zeitungen, die aus der Arbeiterbewegung hervorgegangen sind und | '''Sozialdemokratische Zeitungen''' sind in ihrer Frühzeit Zeitungen, die aus der Arbeiterbewegung hervorgegangen sind und deren Perspektive zeigen. Nachdem die Zeitungen von den Nazis [[1933]] verboten wurden, entstanden nach [[1945]] neue sozialdemokratische Zeitungen. Für die ersten erhielt die Partei noch Lizenzen von der britische Militärregierung in Schleswig-Holstein. Nach dem Niedergang der meisten dieser frühen überregionalen Zeitungen förderte der SPD-Landesverband die Gründung von Ortsvereinszeitungen. Viele dieser Zeitungen erscheinen heute noch. | ||
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Der ''[http://www.vorwaerts.de/ Vorwärts]'' ist das seit [[1876]] bestehende, jetzt monatlich erscheinende Parteiorgan | == Der ''Vorwärts'' == | ||
Der ''[http://www.vorwaerts.de/ Vorwärts]'' ist das seit [[1876]] bestehende, jetzt monatlich erscheinende Parteiorgan. Es wird in Schleswig-Holstein gewöhnlich mit einer [[Wir in Schleswig-Holstein|vierseitigen Landesbeilage]] ausgeliefert, die vorher als Mitgliederzeitung des Landesverbandes unter dem Namen ''[[WIR]]'' eigenständig erschien. | |||
== Regionale Zeitungen == | == Regionale Zeitungen == | ||
[[Datei:Lübecker Volksbote 1925.png|280px|thumb|right|Titel des Lübecker Volksboten, 1925]] | [[Datei:Lübecker Volksbote 1925.png|280px|thumb|right|Titel des Lübecker Volksboten, 1925]] | ||
Bis Ende der 1960er hatte die SPD noch einen erheblichen Anteil an der bundesrepublikanischen Presselandschaft<ref>DER SPIEGEL 28/1971[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43144820.html Dehnbarer Begriff]</ref>. In Schleswig-Holstein gab es nach dem Zweiten Weltkrieg mehrere regionale Blätter: | Bis Ende der 1960er Jahre hatte die SPD noch einen erheblichen Anteil an der bundesrepublikanischen Presselandschaft<ref>DER SPIEGEL 28/1971[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43144820.html Dehnbarer Begriff]</ref>. In Schleswig-Holstein gab es nach dem Zweiten Weltkrieg mehrere regionale Blätter: In Kiel erschien die [[1877]] gegründete ''[[Schleswig-Holsteinische Volkszeitung]]'' - von ihren Leserinnen und Lesern kurz ''VZ'' genannt - die in den letzten Jahren vor ihrer Schließung Ende [[1968]] als ''VZ Kieler Morgenzeitung'' firmierte. | ||
In Lübeck erschien bis 1933 der [[Lübecker Volksbote]]. Nach [[1945]] wurde | In Lübeck erschien bis 1933 der ''[[Lübecker Volksbote]]''. Nach [[1945]] wurde diese Tradition von der ''[[Lübecker Freie Presse|Lübecker Freien Presse]]'' weitergetragen, später unter dem Namen ''Lübecker Morgen'' [[1969]], bis sie schließlich eingestellt wurde. | ||
Als Ersatz für beide Zeitungen sollte [[Jochen Steffen|Jochen Steffens]] Wochenzeitung ''[[Nordwoche]]'' ([[1969]]-[[1971]]) dienen. | |||
Von [[1980]] bis [[1988]] erschien die [[Kieler Rundschau]], die ein sozial-liberales Gegengewicht zu den konservativen | Von [[1980]] bis [[1988]] erschien die ''[[Kieler Rundschau]]'', die ein sozial-liberales Gegengewicht zu den konservativen ''Kieler Nachrichten'' bilden wollte - der bislang letzte Versuch einer sozialdemokratischen Zeitung in Schleswig-Holstein. | ||
== | == DDVG == | ||
Nicht nur den schleswig-holsteinischen SPD-Zeitungen ging es Ende der 1960er, Anfang der 1970er schlecht. In der gesamten Bundesrepublik wurden die Zeitungen eingestellt oder sie gingen in anderen Zeitungen auf. Die SPD-Anteile wurden ab [[1971]] in der [https://de.wikipedia.org/wiki/DDVG Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (DDVG)] gebündelt. Die DDVG übernahm damit auch diesen Teil der Aufgaben der [http://www.konzentration.de/ Konzentration GmbH]<ref>DER SPIEGEL 28/1971 [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43144820.html Dehnbarer Begriff]</ref>, die sich heute nur mehr um Immobilien kümmert. Die DDVG ist zu 100 % | Nicht nur den schleswig-holsteinischen SPD-Zeitungen ging es Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre schlecht. In der gesamten Bundesrepublik wurden die Zeitungen eingestellt oder sie gingen in anderen Zeitungen auf. Die SPD-Anteile wurden ab [[1971]] in der [https://de.wikipedia.org/wiki/DDVG Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (DDVG)] gebündelt. Die DDVG übernahm damit auch diesen Teil der Aufgaben der [http://www.konzentration.de/ Konzentration GmbH]<ref>DER SPIEGEL 28/1971 [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43144820.html Dehnbarer Begriff]</ref>, die sich heute nur mehr um Immobilien kümmert. Die DDVG ist zu 100 % Eigentum der SPD. Seit Oktober [[2000]] ist der ehemalige [[Landesvorstand|schleswig-holsteinische Landesvorsitzende]] [[Gerd Walter]] einer der Geschäftsführer der DDVG. | ||
Heute gehören der DDVG in Schleswig-Holstein: | Heute gehören der DDVG in Schleswig-Holstein: | ||
* Dräger + Wullenwever print + media Lübeck (70 %) | * Dräger + Wullenwever print + media Lübeck (70 %) | ||
* Wullenwever print + media Lübeck (100 %, ohne eigenen Geschäftsbetrieb) | * Wullenwever print + media Lübeck (100 %, ohne eigenen Geschäftsbetrieb) | ||
* Verlagsgesellschaft Madsack (23,1%) - Dazu gehören die Lübecker Nachrichten und teilweise die [http://kiel-wiki.de//index.php?title=Kieler_Nachrichten Kieler Nachrichten] | * Verlagsgesellschaft Madsack (23,1%) - Dazu gehören die ''Lübecker Nachrichten'' und teilweise die ''[http://kiel-wiki.de//index.php?title=Kieler_Nachrichten Kieler Nachrichten]''. Beide Zeitungen waren ursprünglich als CDU-Lizenzzeitungen gegründet worden. | ||
== Veröffentlichungen | == Veröffentlichungen der SPD auf Landesebene == | ||
* [[Schleswig-Holsteinische Landpost]] ( -1923) | * ''[[Schleswig-Holsteinische Landpost]]'' (????-1923) | ||
* [[Der Weckruf]] (1946/48-1953) | * ''[[Der Weckruf]]'' (1946/48-1953) | ||
* [[Schleswig-Holstein Post]] (1953-1974) | * ''[[Schleswig-Holstein Post]]'' (1953-1974) | ||
* [[Wir in Schleswig-Holstein]] (ab 1974) | * ''[[Wir in Schleswig-Holstein]]'' (ab 1974) | ||
* [[Zur Sache]] (überwiegend 1980er Jahre) | * ''[[Zur Sache]]'' (überwiegend 1980er Jahre) | ||
* [[Politik und Organisation]] (1971-1987) | * ''[[Politik und Organisation]]'' (1971-1987) | ||
== Lokale Zeitungen == | == Lokale Zeitungen == | ||
Unterhalb der kommerziellen Ebene erschien nach dem Wegfall der landesweiten SPD-Zeitungen eine | Unterhalb der kommerziellen Ebene erschien nach dem Wegfall der landesweiten SPD-Zeitungen eine große Zahl an kleinen Blättern, die der weitgehend konservativ ausgerichteten Lokalpresse des Landes die sozialdemokratische Sicht entgegensetzen wollten. Der Anstoß ging vom Landesvorsitzenden aus: | ||
:"Jochen Steffen warf zu seiner Zeit als Landesvorsitzender einen Strohhalm ins Wasser: Ortsvereine, die eine regelmäßig erscheinende Veröffentlichung zustande brachten, wurden dafür finanziell unterstützt. Schnell gelang es, über 100 Parteigliederungen vor Ort dazu zu bewegen, eigene Blätter zu gestalten. Es entstand eine neue Form der Parteiarbeit und der -kultur. Überall bildeten sich Redaktionskollegien und es wird viel Kreativität darin investiert, sozialdemokratische Politik zu vermitteln. Vornehmlich war es die Kommunalpolitik. Durch die Förderung der Landespartei an die Basisblätter war es allerdings auch gewährleistet, dass über diese bescheidenen Medien Landes- und Bundespolitik vermittelt wurde."<ref>Rolf Selzer: ''Stiernackige profilierte Dickschädel - Hintergründiges über SPD-Lichtgestalten aus der Provinz im Norden'', unveröffentlicht</ref> | :"Jochen Steffen warf zu seiner Zeit als Landesvorsitzender einen Strohhalm ins Wasser: Ortsvereine, die eine regelmäßig erscheinende Veröffentlichung zustande brachten, wurden dafür finanziell unterstützt. Schnell gelang es, über 100 Parteigliederungen vor Ort dazu zu bewegen, eigene Blätter zu gestalten. Es entstand eine neue Form der Parteiarbeit und der -kultur. Überall bildeten sich Redaktionskollegien und es wird viel Kreativität darin investiert, sozialdemokratische Politik zu vermitteln. Vornehmlich war es die Kommunalpolitik. Durch die Förderung der Landespartei an die Basisblätter war es allerdings auch gewährleistet, dass über diese bescheidenen Medien Landes- und Bundespolitik vermittelt wurde."<ref>Rolf Selzer: ''Stiernackige profilierte Dickschädel - Hintergründiges über SPD-Lichtgestalten aus der Provinz im Norden'', unveröffentlicht</ref> | ||
Es wurden alle Zeitungen gefördert, die regelmäßig viermal jährlich erschienen. Nach einem Landesparteitagsbeschluss von [[1984]] sollten auch Zeitungen unterstützt werden, die nachweislich regelmäßig zwei- bzw. dreimal erscheinen.<ref>Beschlussdatenbank: [http://beschluesse.spd-schleswig-holstein.de/wiki/S9a:_Landesverbandszuschu%C3%9F_f%C3%BCr_B%C3%BCrgerzeitungen_%281984%29 Landesverbandszuschuß für Bürgerzeitungen (1984)]</ref> | |||
Herausgegeben meist von Kreisverbänden oder Ortsvereinen, wurden diese | Herausgegeben meist von Kreisverbänden oder Ortsvereinen, wurden diese sogenannten "Bürgerzeitungen" oft mit einfachsten technischen Mitteln hergestellt, mit viel Engagement und Herzblut geschrieben und aus Geldmangel per Hausverteilung durch Mitglieder an die WählerInnen gebracht. Heute ist der Druck über das Internet relativ kostengünstig, Papierqualität und Inhalte sind den veränderten Erwartungen des Publikums angepasst. Andere Blätter sind dazu übergegangen, unregelmäßig zu erscheinen - zu Wahlen, besonderen Anlässen oder wenn sich genügend Material angesammelt hat - oder werden nur noch im Internet veröffentlicht. Es erfordert aber immer noch viel Engagement, Zeit und Aufwand, ein solches Blatt herauszubringen. | ||
[[Datei:Schleswig backbord.jpg|280px|thumb|right|Zeitung der SPD Schleswig: | [[Datei:Schleswig backbord.jpg|280px|thumb|right|Zeitung der SPD Schleswig: ''Schleswig Backbord'']] | ||
Um die | Um die Bürgerzeitungen weitergehend zu unterstützen, wurde unter Jochen Steffen zusätzlich der "non profit Verlag" (npv) gegründet. Durch Misswirtschaft ging er allerdings in kürzester Zeit pleite. Der Zuschuss wurde erst auf Betreiben des heutigen Landesgeschäftsführers [[Christian Kroening]] eingestellt. | ||
[[1990]] galten für Veröffentlichungen der SPD-Gliederungen | [[1990]] galten für Veröffentlichungen der SPD-Gliederungen im [[Kreisverband Kiel]] folgende Bedingungen: | ||
:"Die Finanzierung läuft über OV-Kasse, Spenden (insbesondere von den sozialdemokratischen Ortsbeiratsmitgliedern) und Anzeigenwerbung. Der SPD-Landesverband bezuschußt jede Bürgerzeitung, die mindestens viermal im Jahr erschienen ist, zum Jahresende auf Antrag mit 300 DM. '''Weitere 200 DM gibt es vor Wahlen für eine Wahlkampfausgabe, wenn darin auch für neue Mitglieder geworben wird.'''"<ref>''der kreis'', [[Kreisverband Kiel]], Nr. 1/1990. Hervorhebung im Original</ref> | :"Die Finanzierung läuft über OV-Kasse, Spenden (insbesondere von den sozialdemokratischen Ortsbeiratsmitgliedern) und Anzeigenwerbung. Der SPD-Landesverband bezuschußt jede Bürgerzeitung, die mindestens viermal im Jahr erschienen ist, zum Jahresende auf Antrag mit 300 DM. '''Weitere 200 DM gibt es vor Wahlen für eine Wahlkampfausgabe, wenn darin auch für neue Mitglieder geworben wird.'''"<ref>''der kreis'', [[Kreisverband Kiel]], Nr. 1/1990. Hervorhebung im Original</ref> | ||
Von Sitzungsprotokollen vielleicht abgesehen, | Von Sitzungsprotokollen vielleicht abgesehen, lassen sich an wenigen Dingen die Entwicklung einer Gruppierung und die Themen, die sie beschäftigen, detaillierter ablesen als an diesen Info-, Stadtteil-, Ortsvereins- oder Bürgerzeitungen. Sie sind es also wert, aufbewahrt zu werden! Eine erste Grundlage für die folgende Übersicht gab uns die Rubrik "Wir in Schleswig-Holstein - Sozialdemokratische Bürgerzeitungsredakteure kommentieren" des ''Vorwärts'', in der zwischen Februar [[1991]] und Juni [[1994]] mehr als 30 verschiedene Titel genannt sind. | ||
=== Aktuelle OV-Zeitungen === | === Aktuelle OV-Zeitungen === | ||
Hier sind Titel zusammengefasst, die zur Zeit erscheinen. | Hier sind Titel zusammengefasst, die zur Zeit erscheinen. (Die Aufstellung ist nicht vollständig, Ergänzungen erwünscht!) | ||
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=== Frühere OV-Zeitungen === | === Frühere OV-Zeitungen === | ||
Hier sind Titel festgehalten, die es einmal gegeben hat. Die dort genannten Ortsvereine gibt es zum Teil auch nicht mehr; trotzdem ist ihre Geschichte für uns interessant. | Hier sind Titel festgehalten, die es einmal gegeben hat. (Auch diese Aufstellung ist nicht vollständig.) Die dort genannten Ortsvereine gibt es zum Teil auch nicht mehr; trotzdem ist ihre Geschichte für uns interessant. | ||
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|[[Ortsverein | |[[Ortsverein Pries-Friedrichsort|OV Kiel-Friedrichsort]] | ||
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|[[Ortsverein | |[[Ortsverein Wik|OV Kiel-Wik]] | ||
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|Auflage 6000, 4x jährlich (A4, 20 S.) | |Auflage 6000, 4x jährlich (A4, 20 S.) | ||
|Gemeinsames Projekt dreier Kieler Ortsvereine: [[Ortsverein | |Gemeinsames Projekt dreier Kieler Ortsvereine: [[Ortsverein Brunswik|Brunswik]], [[Ortsverein Kiel-Nord|Nord]] und [[Ortsverein Stinkviddel/Ravensberg|Stinkviddel/Ravensberg]] | ||
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|[[Ortsverein Kirchbarkau|OV Kirchbarkau]] | |[[Ortsverein Kirchbarkau|OV Kirchbarkau]] | ||
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|Sept. 1991 im ''Vorwärts'' | |Sept. 1991 im ''Vorwärts'' | ||
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|[[Ortsverein Tangstedt|OV Tangstedt ( | |[[Ortsverein Tangstedt (PI)|OV Tangstedt (PI)]] | ||
|''[[Echo Tangstedt]]'' | |''[[Echo Tangstedt]]'' | ||
|? | |? | ||
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== Literatur == | == Literatur == | ||
* Feser, Andreas | * Feser, Andreas: ''Vermögensmacht und Medieneinfluss: parteieigene Unternehmen und die Chancengleichheit der Parteien'' (BoD - Books on Demand 2003) ISBN 9783833003479 | ||
* Feser, Andreas | * Feser, Andreas: ''Der Genossen-Konzern: Parteivermögen und Pressebeteiligungen der SPD'' (Bonn Aktuell 2002) ISBN 9783879595617 | ||
== Quellen == | == Quellen == | ||
Version vom 26. September 2014, 23:09 Uhr
Sozialdemokratische Zeitungen sind in ihrer Frühzeit Zeitungen, die aus der Arbeiterbewegung hervorgegangen sind und deren Perspektive zeigen. Nachdem die Zeitungen von den Nazis 1933 verboten wurden, entstanden nach 1945 neue sozialdemokratische Zeitungen. Für die ersten erhielt die Partei noch Lizenzen von der britische Militärregierung in Schleswig-Holstein. Nach dem Niedergang der meisten dieser frühen überregionalen Zeitungen förderte der SPD-Landesverband die Gründung von Ortsvereinszeitungen. Viele dieser Zeitungen erscheinen heute noch.
Der Vorwärts
Der Vorwärts ist das seit 1876 bestehende, jetzt monatlich erscheinende Parteiorgan. Es wird in Schleswig-Holstein gewöhnlich mit einer vierseitigen Landesbeilage ausgeliefert, die vorher als Mitgliederzeitung des Landesverbandes unter dem Namen WIR eigenständig erschien.
Regionale Zeitungen

Bis Ende der 1960er Jahre hatte die SPD noch einen erheblichen Anteil an der bundesrepublikanischen Presselandschaft[1]. In Schleswig-Holstein gab es nach dem Zweiten Weltkrieg mehrere regionale Blätter: In Kiel erschien die 1877 gegründete Schleswig-Holsteinische Volkszeitung - von ihren Leserinnen und Lesern kurz VZ genannt - die in den letzten Jahren vor ihrer Schließung Ende 1968 als VZ Kieler Morgenzeitung firmierte.
In Lübeck erschien bis 1933 der Lübecker Volksbote. Nach 1945 wurde diese Tradition von der Lübecker Freien Presse weitergetragen, später unter dem Namen Lübecker Morgen 1969, bis sie schließlich eingestellt wurde.
Als Ersatz für beide Zeitungen sollte Jochen Steffens Wochenzeitung Nordwoche (1969-1971) dienen.
Von 1980 bis 1988 erschien die Kieler Rundschau, die ein sozial-liberales Gegengewicht zu den konservativen Kieler Nachrichten bilden wollte - der bislang letzte Versuch einer sozialdemokratischen Zeitung in Schleswig-Holstein.
DDVG
Nicht nur den schleswig-holsteinischen SPD-Zeitungen ging es Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre schlecht. In der gesamten Bundesrepublik wurden die Zeitungen eingestellt oder sie gingen in anderen Zeitungen auf. Die SPD-Anteile wurden ab 1971 in der Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (DDVG) gebündelt. Die DDVG übernahm damit auch diesen Teil der Aufgaben der Konzentration GmbH[2], die sich heute nur mehr um Immobilien kümmert. Die DDVG ist zu 100 % Eigentum der SPD. Seit Oktober 2000 ist der ehemalige schleswig-holsteinische Landesvorsitzende Gerd Walter einer der Geschäftsführer der DDVG.
Heute gehören der DDVG in Schleswig-Holstein:
- Dräger + Wullenwever print + media Lübeck (70 %)
- Wullenwever print + media Lübeck (100 %, ohne eigenen Geschäftsbetrieb)
- Verlagsgesellschaft Madsack (23,1%) - Dazu gehören die Lübecker Nachrichten und teilweise die Kieler Nachrichten. Beide Zeitungen waren ursprünglich als CDU-Lizenzzeitungen gegründet worden.
Veröffentlichungen der SPD auf Landesebene
- Schleswig-Holsteinische Landpost (????-1923)
- Der Weckruf (1946/48-1953)
- Schleswig-Holstein Post (1953-1974)
- Wir in Schleswig-Holstein (ab 1974)
- Zur Sache (überwiegend 1980er Jahre)
- Politik und Organisation (1971-1987)
Lokale Zeitungen
Unterhalb der kommerziellen Ebene erschien nach dem Wegfall der landesweiten SPD-Zeitungen eine große Zahl an kleinen Blättern, die der weitgehend konservativ ausgerichteten Lokalpresse des Landes die sozialdemokratische Sicht entgegensetzen wollten. Der Anstoß ging vom Landesvorsitzenden aus:
- "Jochen Steffen warf zu seiner Zeit als Landesvorsitzender einen Strohhalm ins Wasser: Ortsvereine, die eine regelmäßig erscheinende Veröffentlichung zustande brachten, wurden dafür finanziell unterstützt. Schnell gelang es, über 100 Parteigliederungen vor Ort dazu zu bewegen, eigene Blätter zu gestalten. Es entstand eine neue Form der Parteiarbeit und der -kultur. Überall bildeten sich Redaktionskollegien und es wird viel Kreativität darin investiert, sozialdemokratische Politik zu vermitteln. Vornehmlich war es die Kommunalpolitik. Durch die Förderung der Landespartei an die Basisblätter war es allerdings auch gewährleistet, dass über diese bescheidenen Medien Landes- und Bundespolitik vermittelt wurde."[3]
Es wurden alle Zeitungen gefördert, die regelmäßig viermal jährlich erschienen. Nach einem Landesparteitagsbeschluss von 1984 sollten auch Zeitungen unterstützt werden, die nachweislich regelmäßig zwei- bzw. dreimal erscheinen.[4]
Herausgegeben meist von Kreisverbänden oder Ortsvereinen, wurden diese sogenannten "Bürgerzeitungen" oft mit einfachsten technischen Mitteln hergestellt, mit viel Engagement und Herzblut geschrieben und aus Geldmangel per Hausverteilung durch Mitglieder an die WählerInnen gebracht. Heute ist der Druck über das Internet relativ kostengünstig, Papierqualität und Inhalte sind den veränderten Erwartungen des Publikums angepasst. Andere Blätter sind dazu übergegangen, unregelmäßig zu erscheinen - zu Wahlen, besonderen Anlässen oder wenn sich genügend Material angesammelt hat - oder werden nur noch im Internet veröffentlicht. Es erfordert aber immer noch viel Engagement, Zeit und Aufwand, ein solches Blatt herauszubringen.

Um die Bürgerzeitungen weitergehend zu unterstützen, wurde unter Jochen Steffen zusätzlich der "non profit Verlag" (npv) gegründet. Durch Misswirtschaft ging er allerdings in kürzester Zeit pleite. Der Zuschuss wurde erst auf Betreiben des heutigen Landesgeschäftsführers Christian Kroening eingestellt.
1990 galten für Veröffentlichungen der SPD-Gliederungen im Kreisverband Kiel folgende Bedingungen:
- "Die Finanzierung läuft über OV-Kasse, Spenden (insbesondere von den sozialdemokratischen Ortsbeiratsmitgliedern) und Anzeigenwerbung. Der SPD-Landesverband bezuschußt jede Bürgerzeitung, die mindestens viermal im Jahr erschienen ist, zum Jahresende auf Antrag mit 300 DM. Weitere 200 DM gibt es vor Wahlen für eine Wahlkampfausgabe, wenn darin auch für neue Mitglieder geworben wird."[5]
Von Sitzungsprotokollen vielleicht abgesehen, lassen sich an wenigen Dingen die Entwicklung einer Gruppierung und die Themen, die sie beschäftigen, detaillierter ablesen als an diesen Info-, Stadtteil-, Ortsvereins- oder Bürgerzeitungen. Sie sind es also wert, aufbewahrt zu werden! Eine erste Grundlage für die folgende Übersicht gab uns die Rubrik "Wir in Schleswig-Holstein - Sozialdemokratische Bürgerzeitungsredakteure kommentieren" des Vorwärts, in der zwischen Februar 1991 und Juni 1994 mehr als 30 verschiedene Titel genannt sind.
Aktuelle OV-Zeitungen
Hier sind Titel zusammengefasst, die zur Zeit erscheinen. (Die Aufstellung ist nicht vollständig, Ergänzungen erwünscht!)
| Gliederung | Name | von | bis | Erscheinungsweise | Sonstiges |
|---|---|---|---|---|---|
| OV Börnsen | Börnsener Rundschau | ? | heute | Online Archiv | |
| OV Hasloh | Hasloh Aktuell | Dez. 2008 | heute | ca. 3x jährlich, Verteilung an alle Haushalte | Online-Ausgabe |
| OV Husum | Wir in Husum | ? | heute | ||
| OV Itzehoe | Rotfuchs | ? | heute | ||
| AG Kieler Jusos | Rotkielchen | 1972 | heute | Auflage 2000, 11x jährlich (A4, 16 S.), Postversand, Auslage in Kneipen, Uni | Magazin für Politik und Hochschule |
| OV Kiel-Mettenhof/Hasseldieksdamm | Wir in Mettenhof | 1989 | heute | Auflage 6000, ?x jährlich (A4, 12 S.) | Nov. 1992 im Vorwärts; Ausgabe 2/2012. Wenige Ausgaben im Stadtarchiv Kiel vorhanden |
| OV Kiel-Neumühlen-Dietrichsdorf | Poggendörper | 1985 | heute | gedruckt 4x jährlich, Auflage 5800 (A4, 16 S.), heute einzelne Artikel nach Bedarf | erschien bis 2001 gedruckt, seitdem online; gedruckte Ausgaben vollständig im Stadtarchiv Kiel vorhanden |
| OV Kiel-Süd | Rund um den Kreienbarg | 1981 | heute | zuerst 4x/heute 2x-3x jährlich, Auflage 4000/heute 1000 (A5, 8 S.), Hausverteilung, Auslage und an Infoständen | erschien von 2004-2013 nicht; 2014 wieder aufgenommen. Teilweise im Stadtarchiv Kiel vorhanden |
| OV Kiel-Russee-Hammer | UNSER Russee | Juni 1988 | heute | vierteljährlich, Auflage 3000 (A5, 8 S.), Verteilung an alle Haushalte | PDF online. Vollständig im Stadtarchiv Kiel vorhanden |
| OV Kiel-Suchsdorf | Suchsdorfer Rundschau | 2003? | heute | unregelmäßig (i. d. R. zu Wahlen), Auflage ? (A4, 4 S.), Verteilung an alle Haushalte | PDF online; wenige Ausgaben im Stadtarchiv Kiel vorhanden |
| OV Kieler Mitte | Blick vom Ravensberg | 2012 | heute | erscheint unregelmäßig, Auflage 10000 (A4, 4 S.) | PDF online; Ausgabe 1/2014 im Stadtarchiv Kiel vorhanden |
| Kieler Ratsfraktion | Kieler Rathausblatt | ? | heute | Auflage 42000 (A4, 4 S.), Postversand an alle Haushalte | PDF Ausgabe Feb. 2014 |
| OV Lindau | Das Steinblatt | Aug. 1982 | heute | erscheint bis 1997 4x, heute ca. 3x jährlich, Auflage 550?, Verteilung an alle Haushalte | Chronik des OV Lindau |
| OV Pinneberg | Rosenblätter | ? | heute | ||
| AG Jusos Rendsburg-Eckernförde | Der Stachel | ? | heute | Auflage 1500 (A5, 20 S.) | Jusos Rd-Eck |
| OV Schleswig | Schleswig backbord | 1976 | heute | ca. 2x jährlich, Verteilung an alle Haushalte | PDF Online |
| OV Silberstedt | Der Rote Faden | 1978 | heute | Auflage 1000 (A4, 6 S.) | PDF Online |
| OV Tornesch | Unser Tornesch | "seit 30 Jahren" | heute | PDF Online | |
| OV Gettorf | Gettorfer Rundschau | "Wiederbelebt sein 2013" | heute | PDF Online |
Frühere OV-Zeitungen
Hier sind Titel festgehalten, die es einmal gegeben hat. (Auch diese Aufstellung ist nicht vollständig.) Die dort genannten Ortsvereine gibt es zum Teil auch nicht mehr; trotzdem ist ihre Geschichte für uns interessant.
| Gliederung | Name | von | bis | Erscheinungsweise | Sonstiges |
|---|---|---|---|---|---|
| OV Adelby | Der Adelbyer | ? | ? | ? | Febr. 1994 im Vorwärts |
| OV Albersdorf | Albersdorfer Aussichten | ? | ? | ? | Juni 1994 im Vorwärts |
| OV Bad Bramstedt | Rund um den Roland | ? | ? | ? | Jan. 1992 im Vorwärts |
| OV Bösdorf | Blickwinkel | ? | ? | ? | März 1991 im Vorwärts |
| OV Bredstedt | Unser Bredstedt | ? | ? | ? | Febr. 1991 im Vorwärts |
| OV Eckernförde | eckernförder kurier | ? | ? | ? | März 1994 im Vorwärts |
| OV Ellerbek (PI) | Hallo Nachbarn | ? | ? | ? | Sept. 1993 im Vorwärts |
| OV Engelsby (FL) | dat pußloch | ? | ? | ? | Aug. 1992 im Vorwärts |
| OV Fleckeby | Klatschmohn | ? | ? | ? | Okt. 1991 im Vorwärts |
| OV Grabau | Ortsgespräch | ? | ? | ? | Juni 1991 im Vorwärts |
| OV Grönwohld | De Gronwohlder Rinkieker | ? | ? | ? | Mai 1994 im Vorwärts |
| OV Hohenlockstedt | Holo im Blickpunkt | ? | ? | ? | Hat es offenbar 1990 schon gegeben und 2007 noch. |
| OV Holm | Holm heute | ? | ? | ? | Juli 1991 im Vorwärts |
| OV Kasseedorf | der dorfspatz | ? | ? | ? | Juni 1993 im Vorwärts |
| KV Kiel | der kreis | 1990 | ? | Auflage 400 | Info-Blatt für die OVe und AGen der Kieler SPD |
| AK Schüler-Jusos Kiel | Wahrheit | 1988 | ? | Auflage 2000, 4x jährlich (A5, 20 S.) | Lt. der kreis 1/1990 |
| OV Kiel-Altstadt | Altstadt-Bote | ? | ? | ? | ? |
| OV Kiel-Gaarden | Gaardener Ansichten | 1994 | 2005? | ? | Teilweise im Stadtarchiv Kiel vorhanden |
| OV Kiel-Holtenau | Der fliegende Holtenauer | ? | ? | ? | Jan. 1993 im Vorwärts |
| OV Kiel-Friedrichsort | Die Stranddistel | 1979 | ? | Auflage 4800, 4x jährlich (A4, 4 S.) | Lt. Der Kreis 1/1990 |
| OV Kiel-Steenbek/Projensdorf | Projensdorfer Nesselblatt | 1985 | 1999 | ? | Wenige Ausgaben im Stadtarchiv Kiel vorhanden |
| OV Kiel-Südwest | Kiel-Südwest! | 2002 | 2004? | ? | Teilweise im Stadtarchiv Kiel vorhanden |
| OV Kiel-West | Westwind | 1984 | ? | Auflage 2000, 4x jährlich (A5, 12 S.) | Lt. Der Kreis 1/1990; Okt. 1992 im Vorwärts |
| OV Kiel-Wik | WIR in der WIK | 1990 | 1995 | ? | Ausgabe Juni 1990 im Stadtarchiv Kiel vorhanden |
| OVe Kiel-Brunswik, -Nord, -Stinkviddel/Ravensberg | Die Zeitung | Dez. 1988 | ? | Auflage 6000, 4x jährlich (A4, 20 S.) | Gemeinsames Projekt dreier Kieler Ortsvereine: Brunswik, Nord und Stinkviddel/Ravensberg |
| OV Kirchbarkau | Rund um Kirchbarkau | ? | ? | ? | Nov. 1992 im Vorwärts |
| OV Kollmar | De Elvkieker | ? | ? | ? | Okt. 1993 im Vorwärts |
| OV Lägerdorf | Rund ums Kreideloch | ? | ? | ? | Febr. 1993 im Vorwärts |
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| OV Wesselburen | Der Weitblick | ? | ? | ? | Juni 1992 im Vorwärts |
Literatur
- Feser, Andreas: Vermögensmacht und Medieneinfluss: parteieigene Unternehmen und die Chancengleichheit der Parteien (BoD - Books on Demand 2003) ISBN 9783833003479
- Feser, Andreas: Der Genossen-Konzern: Parteivermögen und Pressebeteiligungen der SPD (Bonn Aktuell 2002) ISBN 9783879595617
Quellen
- ↑ DER SPIEGEL 28/1971Dehnbarer Begriff
- ↑ DER SPIEGEL 28/1971 Dehnbarer Begriff
- ↑ Rolf Selzer: Stiernackige profilierte Dickschädel - Hintergründiges über SPD-Lichtgestalten aus der Provinz im Norden, unveröffentlicht
- ↑ Beschlussdatenbank: Landesverbandszuschuß für Bürgerzeitungen (1984)
- ↑ der kreis, Kreisverband Kiel, Nr. 1/1990. Hervorhebung im Original
