Karl Heinz Luckhardt

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Karl Heinz Luckhardt
Karl Heinz Luckhardt
Geboren: 3. Mai 1932

Karl Heinz Luckhardt, * 3. Mai 1932 in Bochum, gelernter Maler, Kranführer, Volkswirt, wiss. Assistent der SPD-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag. 1952 Eintritt in die SPD.

Parteiämter

Kommunalpolitik

Karl Heinz Luckhardt, 1967
Titelseite Rotkielchen Nr. 1 1985, mit einem kritisch-satirischen Beitrag über Karl-Heinz Luckhardt vor seiner Wiederwahl zum Oberbürgermeister
Ratsherr Hans-Werner Tovar und Oberbürgermeister Karl-Heinz Luckhardt während einer Sitzung der Ratsfraktion im November 1987

Landtag

  • 1970 setzte er sich gegen den amtierenden MdL Alfred Prezewowsky als Kandidat im Wahlkreis 25 (Kiel-Nord) durch[1]
  • 1971-1980 MdL für den Wahlkreis 25 (Kiel-Nord), ausgeschieden wg. Wahl zum Oberbürgermeister in Kiel
  • 1971-1975 Mitglied des Norddeutschen Parlamentsrates
  • 1975-1980 Parlamentarischer Geschäftsführer der Landtagsfraktion

aktiv im Finanz- und Wirtschaftsausschuss, Ausschuss für die Wahrung der Rechte der Volksvertretung, Untersuchungsausschuss 'Universitäts-Frauenklinik', Ausschuss Kommunaler Investitionsfonds sowie Landeskleingartenausschuss

Persönliches

  • In der NS-Zeit wurde ihm der Besuch einer höheren Schule wegen eines "nicht befriedigenden Ariernachweises" verweigert.
  • Seit 1951 Gewerkschaftsmitglied in IG Bau-Steine-Erden, IG Metall, ÖTV, jetzt ver.di; verschiedene Vorstandsfunktionen.
  • Mitglied und Gitarrist des Kieler Gesangstrios Die Maikäfer, die mit Arbeiterliedern auftraten.
  • In Kiel bekannt als Züchter der Tomatoffel, einer Kreuzung aus Tomate und Kartoffel.

Ehrungen

Am 27. April 2010 verlieh ihm der DGB Region KERN einen Ehrenpreis.[2]

Links

Quellen

  1. Luckhardt setzte sich durch, Kieler Nachrichten, 21.9.1970
  2. Jahresempfang für Gewerkschaften und Verleihung des Kieler Mitbestimmungspreises, Presseinfo auf www.kiel.de, 21.4.2010